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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Mein Mann und ich haben seit 2001 G tertrennung, er hatte damals

Kundenfrage

Mein Mann und ich haben seit 2001 Gütertrennung, er hatte damals eine Firma und ich habe ihn nach seinem ersten Insolvenzverfahren mit einer Gmbh gezwungen, Gütertrennung zu vereinbaren, beim Notar, ist auch gerichtlich eingetragen. Mir gehören das Haus, der Haushalt und das Auto usw. Ich verdiene seit 1992 mehr als mein Mann, zahle die Hypothekenzinsen, die Lebensversicherungen, den Haushalt, die Reisen usw. Mein Mann hat mehrere Insolvenzen hingelegt, immer wieder Firmen gegründet und dann versagt, er wollte eigentlich immer wieder Kapital aus "unserem" Besitz schöpfen um seine Schulden zu bezahlen, das habe ich zum Glück verhindert bzw. verweigert. In 2005 hat er die EV abgeben, danach hat er unter anderem Namen noch eine Firma fast ruiniert, ich habe alle seine Schulden bezahlt und nun arbeitet er seit 2008 nicht mehr, lässt sich komplett von mir aushalten (was nicht weiter schlimm wäre) wenn er nicht immer ekliger und despotischer und jähzorniger würde. Wir sind (in 2. Ehe) 25 Jahre vereheiratet, er hat eine Tochter, die ich als mein Kind großgezogen habe und ich habe einen Sohn, beide inzwischen längst erwachsen.
Ich spiele mit dem Gedanken, mich scheiden zu lassen, befürchte aber, daß ich dann Unterhalt zahlen muß (ich verdiene ca. 3.000 € netto )und mich das bei den ganzen Kosten die ich habe finanziell sehr erschlagen würde, mein Mann ist Jahrgang 1949 (ich 1951), er bekommt erst mit 65 Jahren und 2 Monaten Rente (Mitte 2014). Ich gehe davon aus, dass ich ihm vom "Besitz" nichts angeben müsste (würde ja sofort dem Staat gehören, weil die EV noch läuft) ich aber Unterhalt zahlen müsste, weil er schon 61 ist und nicht mehr arbeiten will.
Ich selbst gehe Ende 2014 in Pension, meine Pension wird sicher höher sein als seine Rente - müßte ich dann etwa auch noch zahlen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Sofern ihr Mann aus seinen eigenen Mitteln seinen Unterhalt nicht bestreiten kann, was ich im Rahmen einer Erstberatung aus der Ferne zwar nicht abschließend urteilen kann, wonach sich ihre Schilderung aber anhört, hätte er grundsätzlich einen Unterhaltsanspruch, sofern sie leistungsfähig sind. Da sie deutlich über dem so genannten Selbstbehalt in Höhe von 900 € für Erwerbstätige nach der Düsseldorfer Tabelle liegen,sind sie definitiv leistungsfähig.



Sie schrieben, dass ihr Mann nicht arbeiten will. So einfach kann es sich aber nicht machen. Damit er seinen Unterhaltsanspruch nicht vollständig verwirkt muss er nachweisen, dass er sich ordnungsgemäß (also Bewerbungen schreiben etc.) um eine neue angemessene Stelle kümmert. Notfalls müsste er sich auch deutschlandweit bewerben.



Vom Gesetz als solches müssen sie ihrem Mann nichts abgeben. Auch wird voraussichtlich eine indirekte Berücksichtigung ihres Besitzes nicht stattfinden, da sie ja eine Gütertrennung vereinbart haben.



Die Pensionen beziehungsweise Renten werden wie ganz normales Einkommen gewertet. Sofern sie also leistungsfähig sind (also als nicht erwerbstätige Person über 770 € netto im Monat an Selbstbehalt haben) und ihr Mann bedürftig ist ( und keine angemessene Stelle findet), müssten sie grundsätzlich auch von ihrer Rente Unterhalt zahlen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

 

Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.




Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244










Verändert von Danjel-Philippe Newerla am 14.09.2010 um 13:52 Uhr EST
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Newerla, vielen Dank XXXXX XXXXX für die schnelle Antwort.
Ich habe noch drei Detailfragen:
1. Können Sie in etwa abschätzen, wie hoch der zu zahlende Unterhalt für mich wäre und welche festen Kosten ich vorher absetzen könnte (sicherlich nicht die Hypothekenzinsen für mein Haus)...

2. Mein Mann war in den letzten Jahren (gegen meinen ausdrücklichen Wunsch) selbständig, was ist da ein angemessener Job (vorher Speditionskaufmann)??

3. Mein Mann bekommt - wie ich geschrieben habe- im Jahr 2014 Rente, ca.1200 € brutto, meine Pension wird vielleicht 500 € höher sein, muß ich ihm dann wirklich davon etwas abgeben und lebenslang Unterahlt zahlen?????? Er selbst ist doch verantwortlich dafür, daß er einfach nichts mehr in die Rentenversicherugn eingezahlt hat weil er immer (gegen meinen ausdrücklichen Wunsch) meinte, er müsse selbständig sein?
Mein Mann hat nie für mich gesorgt, das durfte ich immer allein. Aber gut, das ist emotional, hier geht es um Fakten, würden Sie mir das bitte noch beantworten?

Danke
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Zu 1.) Eine genaue Unterhaltsberechnung ist aus der Ferne leider nicht möglich. Es wird vom Grundsatz auszugehen sein, dass der Unterhaltsbetrag drei siebtel der Differenz zwischen ihrem Einkommen und dem Einkommen ihres Mannes ausmachen wird.

Nachfolgend habe ich Ihnen einen sehr interessanten Links beigefügt, dem sie ganz unten genau entnehmen können, welche Abzüge von ihrem Einkommen gemacht werden können, bevor es zur Unterhaltsberechnung herangezogen wird:

http://www.scheidung-online.de/

Zu 2.) Was ein angemessener Job ist hängt immer vom Einzelfall ab. Er wird voraussichtlich keine Toiletten reinigen müssen, aber ein etwas niedrigerer Job wird schon als angemessen von der Rechtsprechung betrachtet. So wäre es ihm durchaus zuzumuten, als Einzelhandelskaufmann oder beispielsweise als Kassierer zu arbeiten.

Zu 3.) Dass ihr Mann einige Zeit nicht in die Rentenversicherung eingezahlt hat, ist leider rechtlich nicht von Bedeutung, wie sie schon richtig vermutet haben. Bei dem von Ihnen angegebenen Rentenbetrag von 1200 € brutto wird ihr Mann voraussichtlich noch als bedürftig eingestuft werden, so dass sie grundsätzlich Unterhalt zahlen müssten. Hier kommt es aber wieder entscheidend darauf an, ob er sich ernsthaft bemüht eine angemessene Tätigkeit zu finden.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag und alles Gute !

Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung: Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ich habe Ihnen gerde per mail noch eine Frage gestellt,
ich wiederhole sie hier noch einmal (sorry, bin mit diesem Medium -zum Glück- noch nicht so vertraut)

Sehr geehrter Herr Newerla,

ich bin nach Ihrer Antwort ziemlich deprimiert, eine kleine Frage bitte noch:in der Gütertrennungsvereinbarung steht:

" Wir schließen hiermit gegenseitig den Anspruch auf Versorgunsausgleich aus"(das wollte mein Mann unbedingt, weil er mir von seinen zukünftig zu erwerben Vermögen nichts abgeben wollte.., ändert das etwas an der Sachlage z.B. Unterhaltszahlungen ein Leben lang?

Danke! Mit freundlichen Grüßen
Karin Pagel
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
entschuldigen Sie ich muss zu einem Auswärtstermin. Ich werde Ihnen voraussichtlich morgen Nachmittag antworten.

Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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