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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3512
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Wer muss das Ausmalen bezahlen Habe vor ber einem Monat eine

Kundenfrage

Wer muss das Ausmalen bezahlen? Habe vor über einem Monat eine Genossenschaftswohnung möbliert in Niederösterreich übernommen. Dass die Wände nicht ganz sauber sind, war mir klar. Wurde von der Genossenschaft damit abgewimmelt, dass normale Abwohnung okay ist, der Vormieter erst dann das Ausmalen zahlen muss, wenn die Wände stark verschmutzt sind. Ich dachte bis vor kurzem, dass Küche und Wohnzimmer beige ausgemalt sind (im Übernahmeprotokoll steht "weiß", habe mich zwar gewundert, aber mir keine weiteren Gedanken darüber gemacht). Habe vor ein paar Tagen die Bilder abgenommen, die mir die Vormieterin netterweise drin gelassen hat. Jetzt weiß ich warum, hinter den Bildern kommt die weiße Wand zum Vorschein, der Rest ist vom vielen Rauchen beige. Der Farbunterschied ist stark und kann so auf keinen Fall bleiben. Dazu kommt noch, dass die Wände stark schmutzig sind, dafür, dass die Vormieterin mit ihrem Lebensgefährten nur 3 Jahre in der Wohnung war (Wohnung war damals neu), viele Abdrücke und Flecken an der Wand, ein paar ausgebrochene Stellen. (Das war allerdings mein Fehler, dass ich das bei der Übernahme nicht genau inspiziert habe. Der Gesamteindruck der Wohnung war ja schön, erst bei genauerem Hinsehen fällt einem das auf. Jedoch dass hinter den Bildern eine andere Farbe steckt, konnte ich ja nicht wissen, und wer zwingt mich denn, dass ich die Bilder behalten muss? Ich hab die Möbeln gegen Ablöse übernommen, nicht die Bilder).

Habe mich auch heute bereits mit der Genossenschaft in Verbindung gesetzt. Diese sagten mir, dass man 1 Monat später da nichts mehr machen kann, das hätte ich damals bei der Übernahme beanstanden müssen. Allerdings hat der Techniker zugesagt, sich das ganze nochmal anzusehen. (Warum, wenn ich angeblich keine Rechte mehr habe?) Ich möchte gerne meine Rechte wissen, damit ich mich dann nicht zu Unrecht von ihm abwimmeln lasse und auf meine Kosten ausmalen muss, obwohl ich vielleicht Anspruch hätte.

Vielen Dank,XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Gradwohl,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Die Rechtslage ist die relativ eindeutig. Sie haben hier gegenüber dem Vermieter einen Anspruch darauf, dass er die Wände in einen ordnungsgemäßen Zustand bringt. Ob der Vermieter sich diese Kosten letztendlich vom Vormieter wiederholen kann, ist Sache des Vermieters.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244










Verändert von Danjel-Philippe Newerla am 14.09.2010 um 11:12 Uhr EST
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dipl. Jurist Newerla!

 

Ich hoffe, dass sich Ihre Antwort auf Österreich bezieht. Vielleicht sollte ich hier noch kurz auf den Vermieter eingehen. Es handelt sich um die Siedlungsgenossenschaft Neunkirchen. Diese hat mir erklärt, dass die Genossenschaft nie verpflichtet ist, Rücktrittswohnungen neu auszumalen, weil sie angeblich nichts an mir verdienen (warum bauen und vermieten sie dann Wohnungen?), sondern mir nur die aufgenommenen Darlehen vorschreiben. Es handelt sich um eine geförderte Genossenschaftswohnung. Angeblich wäre das bei privaten Vermietern verpflichtend, aber in diesem Fall nicht. Weiters haben sie mir erklärt, dass sie überhaupt nicht die Möglichkeit gehabt hätten, auszumalen, weil ich 1. die Wohnung möbliert übernommen habe und 2. die Schlüssel direkt von der Vormieterin an mich übergegangen sind (in Anwesenheit eines Technikers der Genossenschaft).

 

Weiters haben sie mir erklärt, dass, wenn überhaupt, der Vormieter ausmalen muss (bzw die Genossenschaft auf Kosten des Vormieters ausmalen lässt), wenn die Wände übermäßig verschmutzt sind, wobei normale Abwohnung in Ordnung ist, und dass ich das bei der Übergabe hätte beanstanden müssen, nicht im Nachhinein. Da die Bilder ja an der Wand waren, konnte ich ja den starken Farbunterschied durch Zigarettenrauch nicht sehen. Die Wände sollen laut Übergabeprotokoll weiß sein, sind aber beige.

 

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dipl.Jurist Newerla!

 

Eine kurze Standardaussage, OHNE näher auf den konkreten Fall einzugehen, allfällige Gegenfragen zu stellen, um den Sachverhalt zu eruieren, Ansprüche zu prüfen und auf österreichische Gesetze hinzuweisen, mir als professionelle Rechtsauskunft zu verkaufen, finde ich schon sehr grenzwertig, und dann nach 10 Minuten auf eine Zahlung zu beharren, während ich noch mit dem Schreiben einer Gegenantwort beschäftigt bin, finde ich schon eine Frechheit.

 

 

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Darüber hinaus mache ich Sie darauf aufmerksam, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet, da insoweit ein Rechtsberatungsvertrag zustande gekommen ist. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und diese wurden von Ihnen akzeptiert.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in Österreich ist eine Klausel, die den Mieter bei einer Wohnungskündigung zum Ausmalen verpflichtet, unwirksam.

Als Mieterin müssen Sie die Wohnung nur dann neu ausmalen, wenn Sie die Wände durch eine andere Farbe verändert haben oder wenn die Wandoberfläche nicht übermäßig beschädigt oder abgenützt ist.

Im Zweifel müssen Sie sich durch einen österreichischen Kollegen vertreten lassen, um den gegen Sie geltend gemachten Anspruch abzuwehren.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Sie mögen bitte noch meine Antwort akzeptieren, damit eine Abrechnung erfolgen kann, sowie eine Bewertung abgeben.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank! Ich darf Sie 1. darauf aufmerksam machen, dass diese Plattform damit wirbt, dass man nur zahlen muss, wenn man mit der Antwort zufrieden ist. Daher werden Sie bestimmt auch nachvollziehen können, dass ich eine offensichtlich falsche Antwort vom Ihrem Kollegen nicht akzeptieren kann.

 

Ihre Antwort zur österreichischen Rechtslage ist zwar - im Gegensatz zu der Ihres Kollegen- richtig, nur weicht sie meiner Frage nach wie vor aus. Und aus Ihrer Antwort erkenne ich, haben Sie meine Frage überhaupt nicht vollständig durchgelesen. Denn nicht ich bin es, gegen die ein Anspruch geltend gemacht worden ist. ICH habe die Wohnung übernommen und ICH hätte gerne anstelle einer verrauchten, gelblichen Mauer eine frisch ausgemalte, weiße Wand.

 

Vielleicht sollte ich meine Frage einfach noch einmal konkreter stellen: Ist es möglich, diesen Mangel über ein Monat nach der Übernahme noch geltend zu machen? Sodass die Genossenschaft AUF KOSTEN DER VORMIETERIN ausmalen lässt? (Ich habe zwar damals bei der Übernahme unterschrieben, dass ich die Wohnung in Ordnung übernommen habe, habe das volle Ausmaß des Übels allerdings erst jetzt gesehen, nachdem ich die von der VORMIETERIN zurückgelassenen Bilder von der Wand genommen habe: nun habe ich dort, wo vorhin die Bilder waren, reinweiße Stellen in der rauchgelben Wand. Wie das aussieht, können Sie sich bestimmt vorstellen)

 

MfG

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

leider müssen Sie sich an der Erklärung zum Zeitpunkt der Übernahme festhalten lassen, so dass Sie einen Monat nach dieser Übernahme nunmehr keine Mängel mehr geltend machen können.

Die von der Vormieterin hinterlassenen Bilder hätten Sie ja auch zum Zeitpunkt der Übernahme abnehme können, so dass Ihnen das Ausmaß der Beeinträchtigung hätte bekannt sein können.

RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3512
Erfahrung: Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
RAKRoth und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

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