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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

aus einem Urteil von 1995 geht wegen fehlender Anwesenheit

Kundenfrage

aus einem Urteil von 1995 geht wegen fehlender Anwesenheit des Angeklagten nicht hervor, dass dieser seit meheren Jahren schwerst Drogenabhängig ist. Der Angeklagte wurde 2007 wieder wegen Drogenhandels verurteilt, für die Sache aus 2007 bewilligte die Strafvollstreckungskammer eine Therapie nach § 35 & 36 BtmG, allerdings für die Strafe aus 1995 nicht.
Der Rechtspfleger wörtlich, aus dem Urteil von 95 geht keine Abhängigkeit hervor!
Allerdings war der Angeklagte 1995 bis 1997 auf Flucht und wurde in Abwesenheit verurteilt.
Was ist nun zu tun?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Gegen die Entscheidung des Rechtspflegers ist die Beschwerde statthaft.

Die Anträge sind dann aufrecht zu erhalten und notfalls auch gerichtlich einzufordern.

Die Entscheidung des Rechtspflegers ist fehlerhaft.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

der Rechtspfleger will Beweise für die schon lange andauernde Drogenabhängigkeit unter welchen § kann man Beschwerde einlegen?

 

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nach § 304 StPO kann Beschwerde einlegt werden.

Die Beschwerde ist das Rechtsmittel gegen Entscheidungen, welche außerhalb einer Hauptverhandlung getroffen werden. Auch gegen Gerichtsentscheidungen während einer laufenden Hauptverhandlung ist in manchen Fällen eine Beschwerde möglich.

In vielen Fällen ist die Beschwerde nicht an Fristen gebunden, allerdings muss der Beschwerdeführer auch beschwert sein - das bedeutet, dass nicht jedermann, dem eine Entscheidung zuwiderläuft, auch ein Beschwerderecht hat.

In manchen Fällen muss eine "sofortige" Beschwerde innerhalb einer Woche eingelegt werden. In diesen Fällen weist das Gesetz aber ausdrücklich hierauf hin.

Auch gegen Entscheidungen über eine Beschwerde ist oft noch ein Rechtsmittel - die weitere Beschwerde - gegeben.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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