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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich habe da mal eine Frage,Mein Papa erlitt am 28.08.2010 einen

Kundenfrage

Ich habe da mal eine Frage,Mein Papa erlitt am 28.08.2010 einen herzinfarkt und wurde in der Havellandklinik behandelt,er wurde am 3.09.2010 entlassen.Am 4.09.2010 erlitt er den zweiten Herzinfarkt und liegt jetzt in der uniklinik in Kiel,meine frage laute daher,kann man nicht die Ärzte oder das Krankenhaus verklagen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Grundsätzlich kann man sowohl die behandelnden Ärzte als auch das Krankenhaus als so genannte Gesamtschuldner auf Schadensersatz sowie insbesondere Schmerzensgeld verklagen, wenn die Voraussetzungen für eine solche Haftung vorliegen.



Ein Schadensersatzanspruch würde dann vorliegen, wenn eine Pflichtverletzung seitens des Krankenhauses oder des behandelnden Arztes vorliegen würde, vergleiche Paragraph 280 BGB.



Dieses kann ich nach ihrer Schilderung nicht beurteilen. Es drängt sich hier aber der Verdacht auf, dass ihr Vater zu früh aus dem Krankenhaus entlassen wurde beziehungsweise noch unter Beobachtung hätte gestellt werden müssen. Wäre dies tatsächlich so gewesen, was letztendlich nur ein medizinischer Gutachter beurteilen kann, dann hätte ihr Vater hier definitiv Schadensersatzansprüche.



Ihr Vater sollte hier einen im Medizinrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen beauftragen. Meines Erachtens liegen hinreichende Anhaltspunkte für eine Arzthaftung vor .



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.




Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244








Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt