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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe seit 1 1/2 Jahren

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe seit 1 1/2 Jahren Hartz 4 bezogen, da mein Mann mich mit drei Kindern sitzen gelasen hat. Das Kleinste ist gerade 2 geworden. Ich bin zum 15. August in einen anderen Landkreis umgezogen und habe dies dem Amt vorher mitgeteilt, da es um eine Verlängerung der Bewilligung ging. Den Postnachsendeauftrag hatte ich schon frühzeitig auf anraten der Poststelle gestellt. Nun will das Amt über 300 Eur zurück, da ich angebl. schon Anfang Juli umgezogen wäre. Was jedoch meine Anmeldebestätigung widerlegt hat. Sie haben meinen Widerspruch nicht akzeptiert und mit Sozialgericht gedroht. Wie soll ich mich weiter verhalten....??
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst sollten Sie den Widerspruchsbescheid abwarten. Möglicherweise wird Ihrem Widerspruch im postiven Sinne abgeholfen.

Im Übrigen: Das Amt kann Ihnen ja nicht dem Sozialgericht drohen, denn Sie sind diejenige die bei ablehnendem Widerspruch Klage erheben können gegen das Amt und nicht umgekehrt.

Beauftragen Sie notfalls einen Fachanwalt für Sozialrecht. Die Kosten können Sie über einen Beratungshilfeschein abdecken. Diesen bekommen Sie beim Amtsgericht, da Sie bedürftig im Sinne des Gesetzes sind.

Mit freundlichen Grüßen


Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösemeier,

 

der Widerspruchsbescheid war die Ablehnung." Der Widerspruch wird wegen Unzulässigkeit verworfen"....

 

Ich kann auf keinen Fall das Geld zurückzahlen.

Soll ich einfach abwarten was weiter passiert ? Somit würde ich mich schuldig bekennen, oder ?

 

mfG

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ohne Kenntnis der genauen Umstände ist dies schwer einzuschätzen.

Ich kann daher nicht nachvollziehen, weshalb der Widerspruch wegen Unzulässigkeit verworfen wird.

Abwarten ist die schlechtes Wahl der Mittel. Sie müssen auf jeden Fall innerhalb der Frist von einem Monat Klage erheben, sonst wird der Bescheid rechtskräftig. Zugleich sollten Sie einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung des Bescheides und hilfsweise einen Stundungsantrag stellen.

Lassen Sie unbedingt alle in diesem Zusammenhang stehenden Bescheid anwaltlich prüfen. Schnell übersieht man hier etwas oder Sie haben gegen den falschen Bescheid Widerspruch erhoben.

Mit freundlichen Grüßen


Verändert von Tobias Rösemeier am 04.09.2010 um 08:00 Uhr EST
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
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Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
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Vielen Dank.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!