So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tobias Rösemeier.
Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag, Ich habe am 14.4.2009 bei Gericht ein privates

Kundenfrage

Guten Tag,
Ich habe am 14.4.2009 bei Gericht ein privates Insolventverfahren beantragt. Am 26.2 des gleichen Jahres, also ca. 2 Monate vor Antrag habe ich meinem Bruder Geld gegeben, was er mir zuvor ausgeliehen hatte, weil er darauf bestand, weil er eben bemerkte, dass es mir finanziell nicht gut ging, aber eben nicht wusste, dass ich zahlungsunfähig war.
Nun fordert meine Insolvenzverwalterin das Geld nach §130 zurück. Kann man dagegen vorgehen? Die Insolvenzverwalterinh vermutet halt §138 InsO.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemesse Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Die Insolvenzverwalterin ist im Recht.

Gerade weil Ihr Bruder bemerkte, dass es Ihnen wirtschaftlich nicht so gut ging und die Rückzahlung forderte, liegt hierin eine sogenannte Gläubigerbenachteilung.

Es kommt nicht darauf an, dass der Bruder definitiv wisssen musste, dass Sie zahlungsunfähig sind und demnächst gezwungen sind, einen Inso-Antrag zu stellen.

Die Inso-Verwalterin konnte also wirksam anfechten und hat Anspruch auf Rückzahlung. Ein Vorgehen hiergegen ist leider nicht erfolgversprechend.



Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Verändert von Tobias Rösemeier am 03.09.2010 um 09:53 Uhr EST
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wenn Sie keine weitere Nachfrage haben, schließen Sie bitte Ihre Frage hier durch Akzeptieren meiner Antwort. Erst dadurch wird Ihre Anzahlung verbucht und meine Beratung bezahlt. Vielen Dank!