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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22842
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Sohn wurde mit einem Urintest auf Drogen untersucht. Dieser

Kundenfrage

Mein Sohn wurde mit einem Urintest auf Drogen untersucht. Dieser war positiv. Nach der nachfolgenden Blutabnahme durfte er mit dem Auto weiterfahren. Nach ein paar Wochen kam dann der Bußgeldbescheid über 500,-€ plus 1 Monat Fahrverbot. Der Test ergab 1,7 ng THC. Zusätzlich mußte er nochmals einen Bluttest machen lassen. Da er seit dem ersten Test kein Cannabis mehr geraucht hat, war dieser dann negativ. Seinen Führerschein hat er inzwischen wieder. Jetzt kam die Aufforderung, sich innerhalb von 2 Monaten zur MPU anzumelden, da man trotz negativem Test davon ausgeht, dass er weiterhin Drogen konsumiert. Meine Frage ist nun, ob die Anordnung dieser Untersuchung rechtens ist. Es sind doch nur Vermutungen.
Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Milster
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Frau Milster,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich auf der Grundlage Ihrer Angaben wie folgt Stellung nehme.

Nach der Rechtsprechung kann schon eine einmalige Einnahme von Cannabis und die anschließende Teilnahme am Straßenverkehr Zweifel an der Fahreignung des Betreffenden begründen. Diese Zweifel betreffen die Fähigkeit des Kraftfahrers, Konsum und Teilnahme am Straßenverkehr in Zukunft auseinanderzuhalten.

Um diese Zweifel auszuschließen, hat die Fahrerlaubnisbehörde grundsätzlich - auch bei nur erstmaliger Auffälligkeit des Kraftfahrers - die Möglichkeit, eine MPU anzuordnen (§ 14 Absatz 1 Satz 4 FEV).

Ich darf Ihnen zu Ihrer Orientierung folgenden Link mit umfangreichen Nachweisen und zusätzlichen Informationen zu der Thematik einstellen:

http://www.verkehrslexikon.de/Module/MPUCannabis.php

Das gilt leider auch dann, wenn der Vorfall bereits einige Wochen zurückliegt. In Fällen dieser Art ergeht zunächst automatisch Meldung durch die Polizei an die Straßenverkehsbehörde. Diese trifft dann auf der Grundlage der Sachumstände des Einzelfalls die entsprechenden Anordnungen und erlässt an die Betroffnenen die Bescheide.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Fragen Sie bei Unklarheiten gerne nach. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich Sie höflichst um Akzeptierung der Auskunft bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Frau Milster,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich auf der Grundlage Ihrer Angaben wie folgt Stellung nehme.

Nach der Rechtsprechung kann schon eine einmalige Einnahme von Cannabis und die anschließende Teilnahme am Straßenverkehr Zweifel an der Fahreignung des Betreffenden begründen. Diese Zweifel betreffen die Fähigkeit des Kraftfahrers, Konsum und Teilnahme am Straßenverkehr in Zukunft auseinanderzuhalten.

Um diese Zweifel auszuschließen, hat die Fahrerlaubnisbehörde grundsätzlich - auch bei nur erstmaliger Auffälligkeit des Kraftfahrers - die Möglichkeit, eine MPU anzuordnen (§ 14 Absatz 1 Satz 4 FEV).

Ich darf Ihnen zu Ihrer Orientierung folgenden Link mit umfangreichen Nachweisen und zusätzlichen Informationen zu der Thematik einstellen:

http://www.verkehrslexikon.de/Module/MPUCannabis.php

Das gilt leider auch dann, wenn der Vorfall bereits einige Wochen zurückliegt. In Fällen dieser Art ergeht zunächst automatisch Meldung durch die Polizei an die Straßenverkehsbehörde. Diese trifft dann auf der Grundlage der Sachumstände des Einzelfalls die entsprechenden Anordnungen und erlässt an die Betroffnenen die Bescheide.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Fragen Sie bei Unklarheiten gerne nach. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich Sie höflichst um Akzeptierung der Auskunft bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Kundin,

ich darf höflichst an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist nicht Gegenstand dieser Internetpräsenz. Sie ist nach zwingendem Recht zudem auch nicht gestattet. Aus diesem Grunde besteht die Pflicht zur Akzeptierung auch dann, wenn das Resultat der Rechtsberatung nicht Ihren persönlichen Vorstellungen entsprechen sollte.

Bestehen dagegen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Kundin,

ich darf nochmals an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)