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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 15718
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Tochter wird im Januar 18 Jahre alt. Ich beabsichtige,

Kundenfrage

Meine Tochter wird im Januar 18 Jahre alt. Ich beabsichtige, wegen anhaltender Konflikte
und extrem destruktiver Kommunikationsart ihrerseits, sie vom Gymnasium abzumelden, so dass sie eine Lehre beginnt.
Was habe ich für Möglichkeiten, wenn sie sich weigert, bzw. versucht rechtlich gegen mich
vorzugehen?
M. Gross
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,




vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage, die ich sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie zu diesem Schritt nicht die Befugnis haben. Selbst wenn Ihre Tochter momentan noch nicht volljährig ist, dürften Sie einen solch einschneidenden Weg nicht wählen, ohne eine Zustimmung des Familiengerichts vorher einzuholen.



Eine solche Zustimmung werden Sie aber voraussichtlich und meiner Erfahrung nach nicht erhalten, da auch das Jugendamt zustimmen müsste.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.




Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagabend!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Heisst das, dass ich ihr unzumutbares Verhalten tolerieren m u s s, sie aber dagegen tun und lassen kann , was sie für richtig hält?

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag. Das Verhalten brauchen Sie sich natürlich nicht gefallen lassen (dennoch haben direkten Sie grundsätzlich keinen Einfluss auf den beruflichen Werdegang Ihrer Tochter).

Soltle Ihre Tochter zu schwierig sein, so könnten Sie isch an das zuständige Jugendamt mit dem Ziel Betreutes Wohnen wenden, damit Sie mit Ihrer Tochter nicht mehr zusammen in einem Haushalt leben müssen.
Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank zunächst für die Antworten.

Das betreute Wohnen hatte sie bereits in Erwägung gezogen und mich beim Jugendamt

selbst, sehr negativ dargestellt.

Bei einem Gespräch dann, zu dem ich geladen wurde, hat ihr die Sozialarbeiterin klargemacht, dass i h r Verhalten absolut destruktiv ist, dass sie keine Chance hat, eine betreute Wohnung zu bekommen, weil ihr häusliches Umfeld n i c h t s Negatives für sie enthält.

M i r geht es darum, nicht mehr ihren Eskapaden ausgesetzt zu sein und zudem noch für ein Studium zahlen zu müssen.

Eine "Arbeitstherapie" würde sie eher auf den Boden der Tatsachen bringen.

Wenn ich das Risiko eingehe und sie abmelde, wie schnell entscheidet ein Gericht in so einem Fall?

Es ist hier nicht so, dass i c h ihrem beruflichen Werdegang im Wege stehe, das macht sie schon selbst.

Mit freundlichen Grüßen,

M.Gross

 

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

ich empfehle, sich an eine Erzeihungsberatungsstelle zu wenden.

Diese gibt es zB von der Diakonie , oder von der katholischen Jugendfürsorge.

Viellicht leidet Ihre Tochter auch unter einem Aufmerksamkeitsdefizit syndrom, was das destruktive Verhalten erkären könnte.

Dieses Krankheitsbild ist behandelbar.

Wenn Ihre Tochter einigermaßen im Gymnasium mitkommt , haben Sie leider nicht das Recht, sie , so kurz vor dem Abitur, von der Schule zu nehmen, weil Sie ihr nach dem Gesetz eine angemessene Ausbildung schulden.


Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Bedingung, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 15718
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sie haben meine FRage nicht wirklich beantwortet. Wo bleibt das Recht der Eltern?

Was kann eine Beratungsstelle für mich tun, wenn ein Kind zwar in Anspruch nimmt, ein Gymnasium zu besuchen, aber keine Bereitschaft zu konstruktiver Kommunikation zeigt?

Zudem wollte ich wissen, wie schnell ein Gericht meine Entscheidung revidiert?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

das Recht der Eltern ist in Ihrem Fall mehr eine Pflicht und zwar die, Ihrem Kind über die Schwierigkeiten, die es zurzeit aus welchen Gründen auch immer hat, hinwegzuhelfen, auch wenn es Ihnen diese Mühe zunächts nicht danken mag.

Kinder gehören einem nicht. Man hat sie nur für eine gewisse Zeit...


Ihr Kind hat es aufs Gymnasium geschafft. Seien Sie stolz. Ich denke , dass Ihr Kind noch früh genug in der Realität ankommt, auch ohne eine Lehre zu machen.

Die Chance auf Bildung , die Ihr Kind nun hat kann, wenn sie nicht ergriffen wird, für immer vertan sein.

Es ginbt heutzutage soviele schwierige Kinder und entsprechend viele Stellen, die diesen Kindern helfen.



Ich wünsche Ihnen vile Kraft und alles Gute !


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht

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