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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22883
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Wir haben f r unseren Pflegesohn Sonderbedarf wegen St rung

Kundenfrage

Wir haben für unseren Pflegesohn Sonderbedarf wegen Störung des Sozialverhaltens(ICD-10 F 91 und F92) beantragt,und man will uns 50€ zahlen.Wir wollten nun mal wissen was uns rechtlich zusteht.Unser kind ist10Jahre und er ist seit 8Jahren bei uns.Wir müssen ihn ständig beaufsichtigen.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich auf der Grundlage Ihrer Sachverhaltsangaben wie folgt Stellung nehme.

Bei dem von Ihnen mitgeteilten Krankheitsbild Ihres Pflegesohnes richtet sich die zu erbringende Förderung nach den §§ 27 ff Sozialgesetzbuch VIII. Die Förderung umfasst die dort im Einzelnen benannten Hilfen - insbesondere die Gewährung von pädagogischen und therapeutischen Unterstützungsmaßnahmen. Auch die von Ihnen bereits beantragte Schulbegleitung ist hier geregelt (§ 35a Sozialgesetzbuch VIII).

Hinsichtlich der Ihnen zustehenden finanziellen Unterstützung gilt § 39 Sozialgesetzbuch VIII). Nach dieser Vorschrift wird der wiederkehernde Bedarf des Kindes oder Jugendlichen durch laufende Leistungen gedeckt, die auf der Grundlage der tatsächlich anfallenden Kosten festgesetzt werden. Diese Leistungen werden in der Regel in monatlichen Pauschalbeträge erbracht, deren Höhe nach Altersgruppen gestaffelt von der nach dem recht des jeweiligen Bundeslandes zuständigen Behörde im Einzelnen bestimmt werden.

Die Ihnen in Aussicht gestellten 50 Euro monatlich und pauschal dürften den für Ihr Bundesland geltenden Vorgaben genügen.

Ich hoffe, Ihnen mit voirstehenden Auskünften weitergeholfen zu haben. Fragen Sie bei Unklarheiten gerne nach.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Mit dieser Auskunpft kann ich nichts anfangen
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

die Bemessung der Unterstützungsleistungen richtet sich nach landesrechtlich je abweichenden Regelungen.

Ich darf Ihnen nachfolgend einen Link einstellen zur nordrhein-westfälischen Rechtslage. Aus den hier einzusehenden "Gemiensamen Richtlinien der Jugendämter" ergibt sich Art und Umfang der zu gewährenden Förderung. Das gilt auch für die Bedarfssätze bei Unterbringung des Kindes/Jugendlichen in Pflegefamilien. Srollen Sie hierzu bitte zu Punkt 2.2.2.1 (Aufwendungsersatz) und zu Punkt 2.3.2 (Familienpflege) sowie 2.4.1 (materielle Aufwendungen) und 2.4.2 (Sonderbedarf).

Hier nun der Link:

http://schwerte.kdvz.de/site/fileadmin/download/publikationen/51/51_gemeinsame_Richtlinien.pdf

Analoge Regelungen bestehen auch in Ihrem Bundesland, in dem ebenfalls in verwaltunsginternen Erlassen die genaue Höhe der zu beanspruchenden Leistungen festgelegt sind.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Kunde,

ich darf höflichst an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist nicht Gegenstand dieser Internetpräsenz. Sie ist nach zwingendem Recht zudem auch nicht gestattet. Aus diesem Grunde besteht die Pflicht zur Akzeptierung auch dann, wenn das Resultat der Rechtsberatung nicht Ihren persönlichen Vorstellungen entsprechen sollte.

Bestehen dagegen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)