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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Habe 60 arbeitsstunden wegen betrug bekommen. w rde die restlichen

Kundenfrage

Habe 60 arbeitsstunden wegen betrug bekommen. würde die restlichen stunden gerne bezahlen, weil ich es zeitlich fast nicht schaffe, die stunden abzuleisten, da es viele probleme mit dem exmann gibt wegen der kinder. was muss ich tun, dass ich die stunden nicht ableisten muss, sondern bezahlen kann?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,




vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage, die ich sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Ihrer Sachverhaltsschilderung entnehme ich, dass sie noch dem Jugendstrafrecht unterfallen, da sie ansonsten keine Arbeitsstunden bekommen hätten. Sofern die Arbeitsstunden durch ein Urteil festgelegt worden sind können Sie nichts mehr gegen machen, sofern die Berufungsfrist abgelaufen ist.



Ansonsten könnten sie innerhalb von einer Woche ab Zustellung des Urteils die gegen Berufung einlegen mit dem Antrag, die Arbeitsstunden in eine Geldauflage umzuwandeln. Ob ein solcher Antrag allerdings Aussicht auf Erfolg hat kann ich ohne Kenntnis der Aktenlage nicht beurteilen.

Sollte die Berufungsfrist noch nicht abgelaufen sein, so sollten Sie sich unbedingt von einem im Strafrecht erfahrenen Kollegen vor Ort vertreten lassen.






Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.






Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagvormittag und einen guten Wochenstart!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244




Danjel Newerla und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es gibt kein Urteil als solches, sondern einen Beschluss. Weiter ist es so, dass ich durch Intrigen meines Exmannes bereits noch während der Bewährungszeit ein zweites mal straffällig geworden bin und deshalb diese 60 Arbeitsstunden abzuleisten habe. Der Beschluss erging am 3. Mai, das heißt, die Berufungsfrist ist längst verstrichen. Ich dachte nur, dass man das eventuell auch duch bezahlen erledigen könnte. Wen müsste ich denn da kontaktieren, dass das eventuell umgewandelt wird?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihre Nachtrag. Bei einem Gerichtsbeschluss werde die Berufung nicht das richtige Rechtsmittel. Hier hätten sie eine Beschwerde einlegen müssen, die aber auch maximal innerhalb von zwei Monaten ab Zustellung des Beschlusses eingelegt werden muss.

Leider wird eine Umwandlung daher wenig Aussicht auf Erfolg haben. Die einzige Möglichkeit ist, dass sie eine so genannte Gegendarstellung (formloses Rechtsmittel, welches immer eingelegt werden kann) unter Darlegung ihrer Gründe bei dem betreffenden Gericht einreichen. In der Praxis hat eine solche Gegendarstellung aber leider selten Erfolg. Wenn Sie beabsichtigen eine solche Gegendarstellung einzulegen, so sollten sie dieses durch einen im Strafrecht spezialisierten Anwalt vor Ort machen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244

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