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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3506
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Erbschaftsrecht Sachverhalt Erbe ber 1 x Hotel mit Garni

Kundenfrage

Erbschaftsrecht: Sachverhalt: Erbe über 1 x Hotel mit Garni (115 Betten), 1 x Bowlingbahn (10 Bahnen) mit Gastronomiebetrieb, 1 x Villa mit Geschäftshaus und Lagerhalle. Die Verbindlichkeiten des Erblassers belaufen sich auf ca. 1,9 Mio. Es gibt 2 Erben. 1 x minderjährigen Sohn (Vormund des Sohnes ist die nicht mit dem Erblasser verheiratete Lebensgefährtin), 1 x volljährige Tochter (aus früherer Beziehung) mit Grundbesitz. Der Vormund arbeitet in den o.g Gastronomiebetrieben als Angestellte und will nun die Betriebe weiterführen (nimmt also das Erbe an). Die Tochter will ebenfalls das Erbe antreten, aber wegen der Ungewissheit über eventuell noch ausstehenden steuerlichen Nachforderungen bzw. bis jetzt noch nicht bekannten weiteren Verbindlichkeiten des Erblassers das Erbe auf den Nachlass beschränken (über Nachlassverwaltung). Frage: Welche Möglichkeiten gibt es bei einer solchen Konstellation um beiden Erben gerecht zu werden?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Mit der vorliegenden Problematik sind Sie am besten bedient, wenn Sie sich zu einem Notar begeben, der für Sie das, was Sie wollen in eine rechtlich zulässige Form bringt.

Da es m Grundbeseitz geht ist ohnehin notarielle Form erforderlich.

Es wird am besten sein, wenn einer der Vormund übernimmt , man das Anwesen schätzen lässt und der Vormund die anderen ausbezahlt, oder aber Ihnen eine Gewinnbeteiligung zukommen lässt.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben:

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.


Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Für ds minderjährige Kind muss dann ggf. ein Verfahrenspfleger vom Familiengericht bestellt werden, der dessen Interessen wahrnimmt.


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
die Antwort die ich erhielt hat meineserachtens nichts mit der gestellten Frage zu tun. Sie wurde nicht annähernd beantwortet.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

meine Antwort hat nunmehr die Zustimmung eines anderen Experten erhalten.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
wo kann ich einsehen wer Ihnen diese Zustimmung gab?

Es ist nicht zufällig ihr Ehegatte?

Ich habe mich bereits bei einem Anwalt (ca. 30 min.) und hier im Netz etwas schlau gemacht, weshalb ich es nicht verstehen kann, dass Sie ohne jeglichen Hinweis auf Gesetze/Urteile etc. lapidar auf einen Notar verweisen
.
Ich hätte Sie auch fragen können:
mein Kind sollte in den Kindergarten kommen. Hat es einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz?
Als Antwort von Ihnen wäre wahrscheinlich gekommen:
das müssen Sie bei Ihrer Stadt-/Gemeindeverwaltung nachfragen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Weder Herr Rechtsanwalt Schiessl noch Herr Rechtsanwalt Newerla sind meine Ehegatten.



Den Satz mit dem Kindergarten will ich nicht kommentieren.


Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Darüber hinaus mache ich Sie darauf aufmerksam, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet, da insoweit ein Rechtsberatungsvertrag zustande gekommen ist. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und diese wurden von Ihnen akzeptiert.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:




Nach § 1975 BGB beschränkt sich die Haftung des Erben für die Nachlassverbindlichkeiten auf den Nachlass, wenn eine Nachlasspflegschaft zum Zwecke der Befriedigung der Nachlassgläubiger (Nachlassverwaltung) angeordnet oder das Nachlassinsolvenzverfahren eröffnet ist.

Wenn demnach die Tochter als Miterbin die Anordnung der Nachlassverwaltung beantragt und diese vom Nachlassgericht angeordnet wird, geht die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über den Nachlass auf den Nachlassverwalter über (vgl. §§ 1981, 1984 BGB).

Da es nach Ihrem Sachvortrag um nicht unerhebliche Verbindlichkeiten geht, dürfte es im ureigensten Interesse der ErXXXXX XXXXXegen, die Haftung auf den Nachlass zu beschränken.

Der Verwalter selbst hat den Nachlass dann zu verwalten und die Nachlassverbindlichkeiten aus dem Nachlass zu berichtigen.

Darüber hinaus darf der Verwalter den Nachlass dem Erben erst dann herausgeben, wenn die bekannten Nachlassverbindlichkeiten berichtigt sind (§ 1986 BGB).

Ist die Anordnung der Nachlassverwaltung oder die Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens wegen Mangels einer den Kosten entsprechenden Masse nicht tunlich oder wird aus diesem Grunde die Nachlassverwaltung aufgehoben oder das Insolvenzverfahren eingestellt, so kann der Erbe die Befriedigung eines Nachlassgläubigers insoweit verweigern, als der Nachlass nicht ausreicht. Der Erbe ist in diesem Falle verpflichtet, den Nachlass zum Zwecke der Befriedigung des Gläubigers im Wege der Zwangsvollstreckung herauszugeben (vgl. § 1990 BGB).

Die Angelegenheit sollte von einem in Erbrecht erfahrenen Kollegen begleitet werden.



Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Sie mögen bitte noch meine Antwort akzeptieren, damit eine Abrechnung erfolgen kann, sowie eine Bewertung abgeben.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ich werde auf Ihre erneute Antwort akzeptieren (bleibt auch nichts anderes überig).
Hätte nicht gedacht, dass auch Rechtsanwälte an der Internet-Abzocke teilnehmen.
Werde mir aber vorbehalten, einen entsprechenden Hinweis/Kommentar im Netz zu veröffentlichen.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Sie können bei Bedarf noch Rückfragen stellen. Ich gehe davon aus, dass Sie meine Person nicht mit einer Internet-Abzocke in Verbindung bringen.


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Roth,

es tut mir leid wenn Sie der RAin Schiessl recht geben. Ich kann Ihnen nur sagen, dass ich bereits zwei Anwälte in dieser Angelegenheit konsultiert habe (zwei Rechtsanwälte, drei Meinungen).
Aber eine solche nichts aussagefähige Auskunft habe ich nicht erhalten.
Ich möchte auch RAin Schiessel Ihre Kompetenz in Scheidungsangelegenheiten und mit deren verbundenen Auseinandersetzung über das "vermeintliche" Vermögen in Frage stellen. Aber von Erbschaftsrecht hat Sie meines ereachtens nur geringfüg Ahnung/Wissen.
Weshalb ich mich fragen muss, warum Sie diese nicht ganz einfache Frage angenommen hat.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ich habe jedenfalls in der Sache der Kollegin Schiessl nicht Recht gegeben, sondern diese Frage angenommen, weil Sie offensichtlich mit der Antwort der Kollegin nicht zufrieden waren.

Lassen Sie uns bitte auf eine sachliche Ebene zurückkehren. Wenn Sie noch Fragen haben, bitte ich diese zu stellen.
Ansonsten bitte ich höflichts darum, meine Antwort zu akzeptieren.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Roth,

ich möchte mich hiermit bei Ihnen höfflichst Entschuldigen.

Ich habe bei Ihrer Antwort nur den Vorspann gelesen und nicht Ihren sachlichen Kommentar der folgte ("wer lesen kann ist im Vorteil").
Mit Ihrer Antwort, die Sie gegeben haben, haben Sie das mir bis jetzt erlangte Wissen bestätigt (eine solche oder auch gegenteilige Antwort hätte ich auch von Ihrer Kollegin erwartet).
Dass für 60,-- Euro keine umfassende Antwort auf diese komplexe Angelegenheit zu erwarten ist, ist mir auch bewusst.
Darf ich Sie trotzdem Fragen wie Ihre Meinung zu diesem Fall ist?
Würden Sie das Erbe annehmen und etwa 20-30 TEURO für Anwaltskosten etc. setzen oder ist es verlorenes Geld.
Für Ihre ehrliche Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Bei Passiva von 1,9 Mio EUR muss man sich schon ganz genau überlegen, ob man das Erbe annimmt.
Die Frage ist, was insoweit bei den Aktiva verzeichnet ist und wie sich die Umsatzlage des Hotels gestaltet.

Wenn zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder Aktiva noch die Passiva-Seite überblickt werden kann, wäre bei einer Annahme des Erbes zu einem späteren Zeitpunkt die Anfechtung der (schlüssigen) Annahmeerklärung möglich.

Vor diesem Hintergrund wird man aber - wie bereits ausgeführt - ohne einen (Erbrechts)Anwalt nicht auskommen können.

Für eine weitergehende Beratung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3506
Erfahrung: Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
RAKRoth und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

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