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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

hallo, wir haben folgendes problem meine freundin 20

Kundenfrage

hallo,

wir haben folgendes problem:

meine freundin 20 hat von der arbeitsagentur saarbrücken eine überbetrieblich ausbildung bei der fortbildungsakademie faw vermittelt bekommen.
es sollte eine aus bildung zur bürokauffrau folgen. am ersten tag in der berufsschule wurde ihr gesagt das ihr berater beim arbeitsamt eine solche ausbildung nun doch nicht bewilligt sondern nur eine ausbildung zur bäckereifachverkäuferin. sie hatt eine mehlstaub allergie sowei eine latex allergie. durch einen unfall kann sie auch keine längere zeit stehen das alles ist dem berater bekannt.

was kann man in einem solchen fall tun/machen?

grüße christian weber
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Weber ,




vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage, die ich sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Dreh und Angelpunkt ist die Frage, ob ihre Freundin beweisen kann, dass ihr Bearbeiter bei der Agentur ihr nachweislich eine Ausbildung zur Bürokauffrau vermittelt beziehungsweise zumindest in Aussicht gestellt hat. Im Verwaltungsrecht gibt es nicht den Begriff der Zusicherung. Verglichen mit dem Zivilrecht ist dieses sowas ähnliches wie ein Vorvertrag. Damit meine ich, dass eine Zusicherung notfalls auch einklagbar ist.



Hierbei wäre es aber wichtig, dass ihre Freunde diese Zusage auch beweisen könnte, etwa durch Schriftstücke der Agentur oder durch Zeugen . Sollte sie keines von beiden zur Verfügung haben, so würde ihre Freundin voraussichtlich in einem Rechtsstreit verlieren. Es würde nämlich Aussage gegen Aussage stehen, so dass ihre Freunde Beweis antreten musste. Hatte dann keine Beweismittel wird allein aus diesem Grund eine eventuelle Klage vor dem Sozialgericht abgewiesen.



Es sollte also noch einmal die Beweissituation geprüft werden. Parallel hierzu sollten Sie sich mit dem Vorgesetzten in Verbindung setzen und gegebenenfalls in Erwägung ziehen eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.






Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochvormittag!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/140241
Fax.0471/140244




Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
die zusage kam von der fortbildungsakademie ca 1 woche vorher sie wurde auch in die berufsschule geschickt welche diesen beruf ausbildet
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Dann ist die Angelegenheit eindeutig und die Behörde kann keinen Rückzieher machen. Sie sollten die Behörde noch einmal unter Setzung einer Frist (etwa 7-10 Tage) zur Zustimmung auffordern.

Sollte die Behörde sich verweigern, so sollte die einen im Sozialrecht erfahrenen Kollegen vor Ort beauftragen. Sollte Ihre Freundin nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung haben, um den Rechtsanwalt zu bezahlen so kann sie beim zuständigen Gericht für die außergerichtliche Beratung/Vertretung so genannte Beratungshilfe und für ein anschließendes eventuelles Klageverfahren zu so genannte Prozesskostenhilfe beantragen.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen und vor allem ihrer Freundin alles Gute!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/140241
Fax.0471/140244

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132

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