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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26342
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Erbfolge Mein Onkel ist verstorben und hat sein Hab und Gut

Kundenfrage

Erbfolge: Mein Onkel ist verstorben und hat sein Hab und Gut meinem Cousin vererbt, u.a. ist eine Haushälfte Bestandteil dieses Erbes. Die andere Hälfte gehört meiner Mutter (Schwägerin meines Onkels, Vater ist verstorben). Mein Cousin möchte nun, daß die Haushälfte an mich fällt um das Haus im Ganzen zu bewahren. Mein Cousin wird nun auf das Erbe verzichten. Zudem verzichten die beiden Geschwister des Verstorbenen. Andere Blutsverwandte gibt es nicht.
Neben mir gibt es noch 4 andere Cousins und Cousinen.
Bin nun ich als Nachfolge meines Vater und Bruder des Verstorbenen automatisch der Nächste in der Erbfolge oder bin ich gleichgestellt mit meinen anderen Cousins und Cousinen?

G. Schönauer
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Nach § 1925 BGB sind Sie gesetzlicher Erbe 2. Ordnung (Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge).

Ich gehe davon aus, dass die 4 Cousins und Cousinen Kinder der beiden Geschwister Ihres Onkels sind.

Soweit die beiden Geschwister auf Ihren Erbanteil verzichten, so wirkt dieser Verzicht auch für ihre 4 Kinder, also für deren Abkömmlinge.

Das Erbrecht der 4 Cousins und Cousinen käme nur dann zum Zug wenn die Geschwister bereits verstorben wären, § 1925 II, 1925 III BGB.

Nach diesem sogenannten Repräsentationsprinzip wären Sie dann alleiniger gesetzlicher Erbe, wenn die beiden Geschwister als gesetzliche Erben und die Cousin als testamentarischer Erbe auf ihren jeweiligen Erbteil verzichten.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich bitte meine Frage zu akzeptieren und mich somit für meine Arbeit zu bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Grüß Sie Hr. Schiessl,

 

aufgrund widersprüchlicher Aussagen von Ihnen und dem Rechtspfleger habe ich nochmals einen RA kontaktiert, der auf Erbrecht spezialisiert ist. Dieser hat ebenfalls Ihre Aussage über den Haufen geschmissen. Die aktuelle Rechtssprechung besagt, daß ein Erbanspruch nicht durch den Vorfahren generell abgelehnt werden kann.

 

Für mich ist diese Aussage von entscheidender Wichigkeit und bin daher entsprechend enttäuscht.

 

Ich möchte Sie bitten mit die 45€ zurück zu überweisen, da Ihre Antwort einfach nicht richtig war.

 

G. Schönauer

Kto Nr.: XXXXXXXXX /p>

BLZ 76010085 Postbank

 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

inwieweit soll die Antwort nicht richtig sein?

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Insoweit, daß nicht sicher gestellt ist, daß ich Erbe bin, wenn die Geschwister des Verstorbenen und der eingesetzte Erbe auf das verzichten.

 

Gruß

G. Schönauer

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Hinsichtlich der Wirkung des von Ihnen angesprochenen Verzichts auch für die Abkömmlinge möchte ich Sie höflich auf § 2349 BGB verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Hr. Schiessl,

 

wäre ich Jurist und könnte mit einem § 2349 BGB etwas anfangen, wäre ich wohl kaum als Ratsuchender unterwegs!

Sollte Sie der festen Ansicht sein, daß Sie mich richtig und umfassend beraten haben, so behalten Sie die 45€. Mich wird es nicht in Nöte bringen und Ihnen scheint damit geholfen zu sein. Ich für meinen Teil habe wieder einmal eine neue Erfahrung machen dürfen.

 

G. Schönauer

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht,

bitte entschuldigen Sie, wenn ich mich unverständlich ausgedrückt habe. § 2349 BGB besagt, dass wenn ein Erbe auf das gesetzliche Erbrecht verzichtet, dieser Verzicht auch für seine Abkömmlinge, also Kinder, Enkel,.., wirkt.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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