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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe vor ca. 4 Wochen einen Brief einer Inkassofirma

Kundenfrage

Guten Tag, ich habe vor ca. 4 Wochen einen Brief einer Inkassofirma erhalten in dem ich aufgefordert werde an die Firma Provea SA, bei der ich im Jahr 2007 Sachen bestellt habe, einen offenen Rechnungsbetrag zu zahlen. Ich habe Widerspruch eingelegt (ein Brief ging an die Inkassofirma, der andere direkt an Provea SA – die hat sich aber nicht dazu geäußert). Die Sachen habe ich damals alle zurückgeschickt. Nun habe ich am 12.8.10 wieder einen Brief der Inkassofirma bekommen und mit einer Auflistung von Bestellungen und Mahnungen (welche ich nie erhalten habe). Ich habe nun Angst, das der Betrag ins Unermessliche geht. Wie verhalte ich mich nun? Vielen Dank.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

Zunächst sollten Sie von dem Inkassounternehmen eine Vollmacht anfordern, dass diese berechtigt sind für die Provea SA aufzutreten. Im weiteren ist hilfreich, wenn Sie mittels eines Paketscheines nachweisen können, dass Sie die erhaltenen Sachen zurückgesendet haben. Denn wenn grds. die Möglichkeit besteht, gelieferte Sachen bei Nichtgefallen zurückzusenden besteht keine Zahlungspflicht.

Bzg. der Liste der Bestellungen und Mahnungen prüfen Sie diese, ob die Bestellungen zutreffend sind. Ist dies nicht der Fall, weisen Sie die Bestellungen zurück. Auch weisen Sie die Mahnungen zurück. Das Inkassounternehmen muss Ihnen dann anchweisen, dass Ihnen die angeführten Bestellungen zugegangen sind, was kaum möglich ist.

Insgesamt sehe ich gute Chancen, dass der Anspruch fallen gelassen wird.

RA Schröter und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo nochmal, da ich die Ware im Briefkasten in einem ganz normalen festen DIN-Umschlag erhalten hab, habe ich diese so wie sie war wieder zurückgeschickt, also ohne Paketschein. Ich habe also keinen Nachweis über die Rücksendung. Kann ich die Vollmacht dann trotzdem anfordern? Vielen Dank.
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ja die Vollmacht sollten Sie trotzdem anfordern und mitteilen wann Sie die Ware zurückgesendet haben.

Viele Grüße

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