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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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Andreas Scholz ist jetzt online.

Hallo eine frage... Ich habe mit meiner freundin ein vertrag

Kundenfrage

Hallo eine frage...
Ich habe mit meiner freundin ein vertrag über ihren namen machen lassen.
Jetzt haben wir uns getrennt und sie hat jetzt das dazu gehörige handy bekomme und hat die sim karte sperren lassen.
Meine frage auf der rechnung für das handy, nur das handy, steht ihr name, ich kann es aber beweisen das ich es bezahlt habe.
Wem steht das handy jetzt zu?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

das Handy steht der Freundin zu, da sie Vertragspartnerin geworden ist. Sie haben aber die Möglichkeit, das Geld, das Sie für die Freundin verauslagt haben, zurück zu verlangen.

Ich hoffe, weiter geholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn die Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Das versteh ich aber nicht ganz ich habe das handy bezahlt und kann es beweisen...
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchendr,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Bei Streitigkeiten , wenn Paare auseinandergehen kommt es sehr häufig vor, dass über Gegenstände wie Auto, Handy etc. gestritten wird.

Dabei gilt: Eigentümer ist stets der, der den Gegenstand gekauft und bezahlt hat, es sei denn, Sie hätten Ihrer Freundin das Handy irgendwann geschenkt.

Wer Vertragspartner ist, ist hierbei egal, da dies nur gegenüber dem Handyunternehmen wichtig ist.
Zusätzlich ist es natürlich eine Frage, wer was beweisen kann. ( Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Stiefel)

Zwar steht Ihre Freundin im Vertrag. Sie haben jedoch mitgeteilt, die Bezahlung auf andere Weise beweisen zu können.

Sie können Ihre Eigentümerstellung also nachweisen. Die Überlassung an ihre Freundin kann auch als Leihe gesehen werden und muss keine Schenkung sein.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben.

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.

Ich bitte Sie, meine Antwort zu akzeptieren.


Mit freundlichen Grüßen und ein schönes Wochenende


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Familienrecht
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

es gilt das sog. Abstraktionsprinzip. Wenn der Handyverkäufer das Handy in ein Paket packt, den Namen Ihrer Freundin als Empfänger draufschreibt und Ihre Freundin das Paket annimmt, so findet zwischen Handyverkäufer und und Ihrer Freundin das sog. dingliche Verfügungsgeschäft statt, vermöge dessen Ihre Freundin Eigentümerin des Handys wird.

Wenn Sie Ihrer Freundin aber das Geld zur Zahlung des der Handyübereignung zugrundeliegenden sog. schuldrechtlichen Verpflichtungsgeschäftes überlassen haben, so werden Sie dieses Geld (so hier keine Schenkung zu unterstellen wäre) von der Freundin zurückverlangen.

MfG

Scholz, RA

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