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Dieter Michaelis
Dieter Michaelis, Mediator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1521
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung als selbstständiger Anwalt im Arbeits-, Familien-, Straf- und Zivilrecht.
29823107
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Dieter Michaelis ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich erhielt am 20.07.10 eine

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich erhielt am 20.07.10 eine ausserordentliche Kündigung. Die Gründe hierfür liegen mir bis heute nicht schriftlich vor, wurden jedoch bisher im Gespräch mitgeteilt. Alle aufgeführten Gründe sind laut Prüfung eines befreundeten Anwalts keine Gründe und liegen vor der einzuhaltenden Frist von 14 Tagen (Ausschlussfrist) .Die Kündigung ist damit definitiv unwirksam und eine Klage am Arbeitsgericht München wurde daher bereits eingereicht. Die Gegenseite (also mein Arbeitgeber) möchte sich nun auf eine aussergerichtliche Einigung einlassen, deren Bedingungen ich nicht akzeptieren kann:
Folgende Fakten möchte ich hierzu erklären:
- Ich war vom 14.07. - 27.07.10 krankgeschrieben. Da die Kündigung am 20.07.10 ausgesprochen wurde, wurde ich ab dem 21.07.10 nicht weiter bezahlt.
- Mein Angebot einer aussergerichtlichen Kündigung Kündigung war, dass ich mein volles Juli Gehalt, sowie auch das August Gehalt bekomme, die Kündigung in eine fristgerechte umgewandelt wird und ich dafür ab sofort bis 31.08.10 weiter arbeite.
Die Gegenseite bietet an, 2 Wochen August Gehalt zu zahlen, die ausserordentliche in eine fristgerechte Kündigung umzuwandeln und mich dafür bis 31.08.10 von der Arbeit freizustellen.
Sollte ich mich nicht darauf einlassen, droht mein Arbeitgeber mit Schadensersatzforderungen, für "angebliche Fehler, die ich gemacht hätte. Leider habe ich keine Rechtschutzversicherung. D.h. es kämen, im Falle, dass ich die Klage weiter verfolge Anwalts- und Gerichtskosten auf mich zu. Dessen bin ich mir bewusst. Meine Frage ist jetzt, wie es sich mit Schadensersatzansprüchen gegen mich verhält. In welchem Fall kann man als Arbeitnehmer hier zur Verantwortung gezogen werden? Die bekannten "Fehler" belaufen sich auf geringe Fahrlässigkeit aufgrund von fehlender Einarbeitung (ich habe seit 20.07.09 für diese Firma gearbeitet, nie eine Einarbeitung erhalten, wurde mit Aufgaben betraut, die nicht meinen Vorkenntnissen entsprachen, war überfordert und habe dies mehrfach gegenüber der Geschäftsleitung geäussert, Hilfe erhielt ich nicht. Aufgrund der entstandenen Überforderung sind sicherlich einige Fehler entstanden) Kann man hiefür schadensersatzpflichtig gemacht werden? Ich habe wirklich immer nach bestem Wissen und Gewissen gearbeitet. Es gab keinerlei Vertretung im Unternehmen für den Fall wenn ich ausser Haus war. Ich musste sogar per Laptop teilweise während meines Urlaubs Aufgaben erledigen, die täglich anstanden. Was raten Sie mir? Mein bisheriger Anwalt hat seine Dienste für mich bisher kostenfrei angeboten. Er rät mir dazu, das Angebot der Gegenseite zu akzeptieren. Aber ich denke, er möchte diesen Fall, für den er kein Honorar bekommt, einfach nur abschliessen. Habe ich eine Chance, zumindest das nicht gezahlte Gehalt während meiner Krankheitszeit vom 21.- 27.07. noch zu erhalten? Laut Arbeitsamt zahlt die Krankenkasse diesen Ausfall nur, wenn es bei der ausserordentlichen Kündigung bleibt, nicht aber, wenn die Kündigung in eine fristgerechte umgewandelt wird. Dann ist eigentlich der Arbeitgeber zuständig, die Krankheitstage zu zahlen. Kann er diese einfach nicht bezahlen, so wie er in seinem Angebot der aussergerichtlichen Einigung erwähnt? Ich bin ratlos. Können Sie mir helfen? :-(
Danke XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne beantworte ich Ihre Frage nach Ihren Sachverhaltsangaben wie folgt:

Sie befinden sich in einer guten Verhandlungsposition.Lassen Sie sich Zeit,um Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Durchgehende Lohnfortzahlung bis zum 30.8. sollte Ihr unabdingbares Mindestziel sein.

Ihr AG wird darauf eingehen, da die Kündigung offensichtlich rechtswidrig ist und Schadensersatzansprüche gegen Sie bei dieser Sachlage kaum bzw, gar nicht durchsetzbar sind.

Ihr mögliches Druckmittel ist ein Festhalten am Arbeitsverhältnis !!

I.Ü. liegen die Positionen so nah beieinander, daß ein Einschwenken Ihres AG auf der Hand liegt.

Die Freistellung kann eventuell noch zur Disposition gestellt werden.

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.


Mit freundlichen Grüßen


Dieter Michaelis
Rechtsanwalt

[email protected]

Neupforte 15
52062 Aachen
Tel. : 0241 38241
Fax : 0241 38242

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Michaelis,
vielen Dank für Ihre schnelle Rückantwort. Nur um sicher zu gehen, wie meine Chancen in dieser Sachlage stehen, möchte ich Ihnen noch kurz ausführlichere Informationen geben. Ich habe in einem Unternehmen mit weniger als 5 Mitarbietern als Reiseverkehrskauffrau bzw. IATA Fachkraft gearbietet. Folgendes hat sich innerhalb des 12 monatigem Arbeitsverhältnis ergeben:
  1. 20.07.2009 Einstellung als IATA Fachkraft im o.g. Unternehmen: Laut Stellenausschreibung gehören hier zu meinen Ausgaben:

  • das Buchen von Flügen über das Programm AMADEUS, Geschäftsreise-Organisation für Mitarbeiter und Geschäftsführer, Rechnungsstellung und Abrechnungen im Bereich der Touristik (BSP Abrechnung, ...), Abwicklungen von Buchungen für das Zielgebiet Azoren im speziellen die Korrespondenz mit Leistungsträgern wie Hotels auf der einen Seite und Abwicklung der Buchungen für unsere Kunden auf der anderen Seite

  • ebenfalls laut Stellenausschreibung wurde eine "professionelle Einarbeitung in Theorie und Praxis" zugesichert.

  • Laut Arbeitsvertrag erklärte ich mich bereit, andere, zumutbare Arbeiten im Betrieb zu übernehmen, sofern diese meinen Vorkenntnissen entsprechen.

  1. Eine Einarbeitung hat nie stattgefunden. Er bedurfte mehrerer Wochen intensiver Arbeit, um eigenständig herauszufinden, was genau meine Aufgaben im o.g. Unternehmen sind, wie diese zu bewerkstelligen sind und um einen ersten "groben" Überblick über die Firma an sich zu gewinnen.

  1. Kollegen vor Ort im Münchner Büro, die auch nur annäherungsweise ähnliche Fähigkeiten oder Qualifikationen für meine Jobbeschreibung hatten, hat es nie gegeben. Aus diesem Grund wurde ich verpflichtet, selbst während des Weihnachts-Urlaubs, den ich zuhause bei meiner Familie verbrachte, mittels eines Firmen-Laptops weiterhin Emails zu lesen und vor allem, tägliche Aufgaben zu erfüllen. (

  1. Ab Dezember 2009 ergab sich die Tatsache, dass eine Rechnungsprüfung stattfinden musste. Augenscheinlich wurde innerhalb der letzten 5 Jahre ein "Mahnwesen" betrieben, sodass mehrere Hunderttausend Euro buchhalterisch offen bzw. nicht zuzuordnen waren. Ich wurde damit beauftragt, mich dieses Problems anzunehmen bzw. dies zu klären. Während der Arbeit an der Prüfung und Korrektur von Rechnungen, die innerhalb der letzten 5 Jahre ausgestellt wurden, wurde mir bewusst, dass derlei Dinge bis ins Uferlose nicht mehr nachvollziehbar und in extrem chaotischem Zustand waren. Als Reiseverkehrskauffrau bzw. IATA Fachkraft war ich mit dieser Arbeit überfordert, da mir jegliche Kenntnisse und Qualifikationen, sowie interne Hilfe fehlten, um die Arbeitsanweisung zu bewältigen. Dies habe ich der Geschäftsführung gegenüber mehrfach geäußert. Eine Unterstützung seitens der Geschäftsführung hat hier nicht stattgefunden. In einem Zeitraum von ca. 5 Monaten habe ich einen Großteil meiner Arbeitzeit in diesen Arbeitsauftrag investieren müssen. Bis zum heutigen Tag sind die offenen und zu klärenden Fälle noch nicht komplett abgeschlossen.

  1. Aufgrund von Punkt 4 war ich mehr und mehr dazu gezwungen, eigentliche und in der Stellenausschreibung erwähnte Aufgaben, die zu meinem Arbeitsbereich gehörten, zu vernachlässigen. Eventuell hat dies zu der ein oder anderen Unaufmerksamkeiten wegen Überforderung geführt. Selbst freiwillig erbrachte Überstunden halfen nicht aus, alle aufgetragenen Aufgaben in angemessener Zeit zu bewältigen. Die Mitarbeit an einem neuen firmeninternen Projekt verschlechterte die Gesamtlage weiterhin und die Arbeit war im Gesamten nicht mehr ordnungsgemäß zu bewältigen.1 Der Geschäftsführung als auch den Kollegen war bekannt, dass ich zu diesem Zeitpunkt überfordert war. Unterstützung gab es nicht.

  1. Vom 19. 03. - 03. 04. 2010 befand ich mich im Urlaub. Hier entstand leider am 20.03.10 ein großer Fehler mit einer Gruppenbuchung. Da ich mich im Urlaub befand und innerhalb des Unternehmens keine Vertretung für meine Tätigkeit existierte, konnte ich nicht reagieren, um eventuelle finanzielle Schäden abzuwenden. Nach meiner Rückkehr am 06.04. sah ich mich mit einem Schaden in Höhe von ca. 7000,- Euro für TPP. Es gab ein Personalgespräch mit der Geschäftsführung welches ergab, dass wir mit dem Fehler leben müssen, alles Machbare tun werden, um weitere Fehler dieser Art zu vermeiden und unter der Übereinkunft, dass dieses Thema erledigt sei, nicht noch einmal aufgegriffen würde und meine weitere Arbeit im Unternehmen nicht beeinflussen würde. Mir wurde allerdings mitgeteilt, dass ich mit Gehaltserhöhungen in Zukunft nicht zu rechnen habe.

  1. Für meinen nächsten geplanten Urlaub vom 25.06. - 02.07.2010 wurde nun eine „Urlaubsvertretung“ organisiert, die den zur Verfügung stehenden Firmen-Laptop erhielt, um täglich Fristen und Termine zu prüfen, sowie alltägliche Arbeiten zu übernehmen.

  1. Am 13.07.10 meldete ich mich in der Firma krank. Die Krankmeldung wurde bis einschließlich 27.07.10 verlängert. Alle Bescheinigungen liegen dem Unternehmen vor.

  1. Am 19.07.10 sah ich, wie die Geschäftsführerin Frau sowie eine meiner Kolleginnen abends gegen 19:00 Uhr vor meiner Wohnung anhielten, ausstiegen, und nach ca. 2 Minuten wieder fuhren.

  1. Am 20.07. 10 gegen 09:15 rief ich im Büro an, um zu fragen, was der Grund dafür war, dass beide am Abend zuvor vor meiner Wohnung aufgetaucht waren. Hierzu fragte ich, ob ich evtl. bei etwas helfen könne, ob etwas fehle oder etwas von mir gebraucht werde. Frau Schmidt antwortete darauf mit der Aussage, sie hätte schauen wollen wie es mir geht. Auf meine Frage hin, warum dann nicht bei mir geklingelt wurde, wurde mir mitgeteilt, man hätte mein Klingelschild mit Namen nicht gefunden. Auf eine weitere Frage meinerseits, warum man mich dann nicht angerufen habe, damit ich die Tür öffnen kann, gab es keine Antwort. Frau Schmidt fing stattdessen an, in rauem Ton eine Art „Personalgespräch“ mit mir führen zu wollen. Ich wies sie darauf hin, dass ich momentan krankgeschrieben und zu einem solchen Gespräch am Telefon nicht bereit sei und mich gesundheitlich auch nicht in der Lage fühle. Es wurde ein Gesprächstermin für die darauffolgende Woche, Donnerstag, 28.07.10, vereinbart.

  1. Am Samstag, dem 24.07.10 erhielt ich eine „Außerordentliche Kündigung“ ohne Angabe von Gründen per Einwurf-Einschreiben.

  1. Am Montag, dem 26.07.10 erhielt ich eine Email von Frau Schmidt, in der sie erklärte, dass sie sich aufgrund des erwähnten Telefonates vom 20.07.10 entschieden hat, mir fristlos zu kündigen.

Meine Frage ist jetzt noch, unter Berücksichtigung o.g. Sachverhalte, was ich mir habe zu Schulden kommen lassen müssen, damit der AG Schadensersatzansprücke an mich gelten machen kann, bzw. selbt in einem Vergleich einige Tausend Euro von mir fordert. Wie verhält es sich mit der Definition von leicht fahrlässigen oder fahrlässigen Fehlern? Ich von mir aus kann sagen, dass ich immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und gearbeitet habe. trotzdem ist nicht auszuschliessen, dass der ein oder andere Fehler entstanden ist.
Wie ist hier meie Chance. Können Sie zudem die ungefähren Kosten schätzen die hier für eine Klage auf mich zu kommen könnten? ich lebe in München, bin nicht rechtschutzversichert.

vielen herzlichen Dank für Ihrer Rat. Ich bin sicher, Sie können mir ganz wesentlich zu meiner Entscheidung helfen. Vielen Dank
Nadine Schneider


1 Aufstellung über die wöchentliche Aufteilung der Arbeitszeit für die einzelnen Projekte wurde von mir freiwillig geführt und liegt der Geschäftsfühung vor.


2 Siehe handschriftliche Bemerkungen auf Anlage 1


Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schneider,

ich vermag Ihre Anlagen nicht zu öffnen.

Eindeutig kann Ihnen die Bearbeitung des juristischen Sachverhalts aber in keinster Weise negativ ausgelegt werden.

Das Gleiche gilt für die Fehlbuchung während Ihres Urlaubes.

Es kommen somit keine Schadensersatzansprüche in Betracht.

I.Ü. wären Sie nur bei grober Fahrlässigkeit zu belangen.Diese ist nicht erkennbar.

Die zeitliche Überforderung dient zusätzlich Ihrer Entlastung.

Der entscheidende Punkt ist, daß Ihr AG einen möglichst preiswerten Vergleich abschließen möcht und daher - wie üblich - blufft .

Lassen Sie sich nicht irritieren.Sie werden erfolgreich sein.

M.f.G.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank,
das macht Mut und gibt mir Hoffung auf Gerechtigkeit.
Können Sie ungefähr abschätzen mit welchen Kosten ich zu rechnen habe? Anwalt, Prozess, usw?
Danke XXXXX XXXXX schönes Wochenende.
Nadine Schneider
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie werden keine Klage erhalten, da das Prozeßrisiko für Ihren AG - ein Kleinbetrieb - zu groß ist.

Ihr AG ist in der Beweislast !

Sie haben keine Fehler gemacht, welche zu Ihrer Haftung führen könnten !!

Bleiben Sie gelassen,es handelt sich um einen üblichen Bluff .

M.f.G.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Momentan habe ich ja Klage eingereicht gegen die fristlose Kündigung. Mein angst ist, dass in diesem Rahmen ein Vergleich angeboten wird, wenn man mich zum Schadensersatz heranzieht. Dass ich die Klage gegen die fristlose Kündigung gewinne ist ja sehr wahrscheinlich. Ich denke auch das der AG blufft. D.h. ich bleibe bei meinen Forderungen für die aussergerichtliche Einigung und hoffe, dass der AG nicht weiter geht und sich auf meine Klage einlässt, richtig? Das wäre super. bin froh, Ihre meinung gehört zu haben,
.Danke
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte bleiben Sie bei Ihrer Forderung, Frau Schneider.

Ihr AG wird einlenken.

M.f.G.
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag Frau Schneider,

haben Sie noch Fragen ?

M.f.G.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Michaelis,
tatsächlich hat sich heute nich etwas Neues in der Angelegenheit ergeben:
Ich erhielt heute per Einwurf Einschreiben (datiert mit dem 13.08.10) erneut ein Kündigungsschreiben meines AG mit folgendem Inhalt:

Sehr geehrte Frau Schneider,
hiermit kündigen wir vorsorglich ein etwa noch bestehendes Arbeitsverhältnis außerordentlich und fristlos. Mit freundlichen Grüßen.

Leider weiss ich jetzt hier überhaupt nicht einzuschätzen, was mein AG hiermit bezweckt. Ich dachte ich befinde mich in Verhandlungen zu einer außergerichtlichen Einigung. Können Sie sich erklären, warum mir ein solches Schreiben heute, am Samstag zugeht und wie soll ich darauf reagieren?

Bis zum heutigen Tag habe ich noch keine schriftlichen Gründe für die Kündigung erhalten. Kann ich diese anfordern, oder wird mein AG dies nur einem anwalt senden?

Vielen herzlichen Dank

Nadine Schneider


Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schneider,

darf ich zunächst um Akzeptierung meiner bisherigen Antworten bitten ?

Ich komme dann gerne auf Ihre Frage zurück .

M.f.G.
Dieter Michaelis, Mediator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1521
Erfahrung: Langjährige Erfahrung als selbstständiger Anwalt im Arbeits-, Familien-, Straf- und Zivilrecht.
Dieter Michaelis und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ihr AG geht auf Sicherheit und kündigt, da die bisherige Kündigung nicht wirksam war.

Allerdings ist auch die neue fristlose Kündigung rechtlich nicht haltbar,da sie keine Gründe enthält.

Nun haben Sie ein Druckmittel !

Denn gegen die neue Kündigung können Sie wieder Klage einlegen bzw, diese Kündigung in den laufenden Prozeß einführen, sofern Ihr AG nicht einlenkt.

M.f.G.

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