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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7690
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

Es geht hier um Erbrecht ; Pflichtteil und eventuelle Insolvenz Danke

Kundenfrage

Es geht hier um : Erbrecht ; Pflichtteil und eventuelle Insolvenz

Danke XXXXX XXXXX Vorraus, dass Sie meine Frage beantworten.

Von vorn herein ist zu sagen, dass ich nach einem Weg suche,
eine Insolvenz zu verhindern,
bzw. eine doppelte Insolvenz zu verhindern.

Ich habe von meiner Großmutter die im Jahr 2007 verstorben ist etwas geerbt.
Ein Nachlassverzeichnis ist auch schon bereits notariell erstellt worden.
Insgesamt gibt es 4 Pflichtteilsberechtigte.
Einen davon habe ich auch schon ausbezahlt, bleiben also noch drei übrig, die auszuzahlen sind.
Inzwischen ist fast das gesamte Vermögen des Nachlasses verbraucht
und das Problem dabei ist, dass ich gerade mal Geld genug habe, um 2 Pflichtteilsberechtigte auszuzahlen.
2 Pflichtteilsberechtigte haben bereits eine Stufenklage gegen mich vor Gericht eingereicht und ich bin mitten drin in dieser Stufenklage.
Ich habe mir eine Anwältin genommen, weil dort Anwaltspflicht herrscht.
Und ein Pflichtteilsberechtigter, der von mir noch nicht ausbezahlt wurde ist noch vor meiner Großmutter verstorben und hinterließ 4 Kinder im Ausland, deren Kontaktdaten mir leider nicht bekannt sind.
Ich bin bis jetzt mit Erfolg dabei einen Vergleich mit dem Anwalt der mich verklagenden 2 Pflichtteilsberechtigten abzuschließen.
Allerdings befürchte ich 2 Horrorszenarien:
Szenario 1:
*Ich zahle 2 Pflichtteilsberechtigte aus
*Die Kinder des 3dten Pflichtteilsberechtigten melden sich aus dem Ausland und wollen ihren Pflichtteilsanspruch geltend machen
*ich kann nicht zahlen und gehe in die Insolvenz, bzw. bin 30 Jahre lang Zwangsversteigerungen ausgeliefert.
Szenario 2:
*Ich komme mit dem Anwalt der 2 Pflichtteilsberechtigten zu keinem Vergleich
*ich kann die zu hohen geforderten Summen nicht auszahlen
*ich gehe in die Insolvenz, bzw. bin 30 Jahre lang Zwangsversteigerungen ausgeliefert.
*Die Kinder des 3dten Pflichtteilsberechtigten melden sich 2 ( oder noch mehr ) Jahre später aus dem Ausland und wollen ihren Pflichtteilsanspruch geltend machen
*ich kann nicht zahlen und gehe in die noch längere (= doppelte falls die Kinder sich nach Ende meiner ersten Insolvenz melden) Insolvenz, bzw. bin 32 Jahre (oder noch länger, je nach dem, wann sich die Kinder melden) lang Zwangsversteigerungen ausgeliefert.
Nun meine Frage: Wie kann ich diese 2 Szenarien, vor allem Szenario 2 verhindern?
Mit einem Stundungsantrag vielleicht oder mit einem Aufgebotsverfahren?
Wenn das Aufgebotsverfahren sich nicht nur auf Gläubiger in der Nachlassache sondern auch auf Pflichtteilsberechtigte in der Nachlassache beziehen lässt,
so wäre mein Plan:
*das Aufgebotsverfahren eröffnen, mit welchem ich als Erbin die Pflichtteilsberechtigten (also die 4 Kinder des einen Pflichtteisberechtigten im Ausland, deren genaue Kontaktdaten mir nicht bekannt sind) zur Anmeldung ihrer Forderung auffordere, mit der Wirkung, dass nicht angemeldete Pflichtteilsberechtigte später ausgeschlossen sind bzw. auf den vorhandenen Nachlass beschränkt werden können.
*ich handele mit dem Anwalt der 2 mich gerade verklagenden Pflichtteilsberechtigten einen Vergleich aus.
*ich bezahle diesen und bin endlich keinem Pflichtteilsberechtigtem etwas mehr schuldig
*oder ich komme mit dem Anwalt der 2 Pflichtteilsberechtigten leider doch zu keinem Vergleich
*und gehe in die Insolvenz, aber dann nur einmal, bzw und bin 30 Jahre lang Zwangsversteigerungen ausgeliefert, aber dann auch wirklich „nur“ 30 Jahre lang und nicht länger.
Ist dieser Plan realistisch?
Wie gesagt ist mein Ziel der Fragestellung an Sie:
Dass ich nach einem Weg finden will
eine Insolvenz zu verhindern,
bzw. eine doppelte Insolvenz zu verhindern.

Mit Freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

 

1. Zunächst sollten Sie sich auf das Verfahren und den Vergleich konzentrieren. Ich denke, dass Ihre Anwältin Sie dabei tatkräftig unterstützt. MIt Abschluss eines Vergleiches, der sich an Ihrer Leistungsfähigkeit orientieren sollte, wären damit drei Pflichteilsberechtigte erledigt.

 

Der Vierte bwz. dessen Nachkommen sind offensichtlich von dem Erbe noch nicht informiert, da Sie ansonsten den anteiligen Pflichtteil geltend gemacht hätten. Der schuldrechtliche Anspruch auf Auszahlung des Pflichtteils besteht nicht ewig, sondern unterliegt auch der gesetzlichen Verjährungsfrist. Dies Verjährungsfrist beginnt gem. § 2332 BGB mit dem Anfall der Erbschaft, hier in 2007.

 

Die hier geltende regelmäßige Verjährungsfrist läuft drei Jahre zum Ende des Kalenderjahres. Insoweit sind die Pflichteilsnasprüche, soweit Sie nicht bis zum 31.12.2010 geltend gemacht werden verjährt. Geltendmachung bedeutet hier Einreichung eines Mahnbescheides oder Klageeinreichung.

 

Daher müssen Sie nicht befürchten ewig für die Pflichtteilsansprüche einzustehen.

 

Damit kommt natürlich dem aktuellen Verfahren größere Bedeutung zu. Sollten Sie eine Einigung erreichen und sich die verbleibenden Erben nicht bis zum 31.12,2010 melden wären die Pflichtteilsansprüche erledigt.

 

Soweit SIe eine Insolvenz erwägen, beträfe dies dann nur die jetzigen Forderung aus dem gerichtlichen Verfahren, nicht aber wegen der anderen Pflichtteilsansprüche, außer diese würden noch vor dem 31.12.2010 geltend gemacht werden.

 

Daher ist meine Empfehlung einen Vergleich anzustreben und bei den 4. Pflichtteilsberechtigten dann die Einrede der Verjährung zu erheben.

 

Viele Grüße

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schröeter,

 

erstmal vielen Dank für ihre Antwort.

 

Das hört sich sehr gut an, aber die Verjährungsfrist von 3 Jahren ( ...hm, ich konnte das mit dem Zeitraum von 3 Jahren leider nicht in dem § 2332 BGB finden) beginnt doch nicht nur mit dem Anfall der Erbschaft sondern auch mit der Kenntnisnahme darüber, oder?

Denn ... wie gesagt war der Todeszeitpunkt ja im Jahre 2007 und da gillt vielleicht die vorherige Gesetzesfassung von §2332 BGB, nachzulesen in : http://lexetius.com/BGB/2332.

Und ich weiss nicht wirklich, ob die 4 Kinder des Pflichtteilsberechtigten überhaupt von dem Sterbefall der Erblasserin Kenntnis haben.

Oder habe ich da etwas nicht durchblickt, von dem sie bezogen auf die Übergangsvorschriften besser Bescheid wissen?

 

Ist das denn überhaupt eine reelle Idee,

das Aufgebotsverfahren zu eröffnen, mit welchem ich als Erbin die Pflichtteilsberechtigten (also die 4 Kinder des einen Pflichtteisberechtigten im Ausland, deren genaue Kontaktdaten mir nicht bekannt sind) zur Anmeldung ihrer Forderung aufzufordern, mit der Wirkung, dass nicht angemeldete Pflichtteilsberechtigte später ausgeschlossen sind bzw. auf den vorhandenen Nachlass beschränkt werden können?

 

Und wenn tatsächlich in meinem Falle die Verjährungsfrist unabhängig von der Kenntnisnahme des Sterbefalls bis zum 31.12.2010 läuft ... könnte ich da die Vergleichsverhandlungen mit den 2 anderen Pflichtteilsberechtigten dank eines erfolgreichen "STUNDUNGSANTRAGES" genau bis zum 31.12.2010 hinziehen?

 

Wie müsste ich so einen Stundungsantrag stellen und unter welchen Vorraussetzungen wird so ein Stundungsantrag bewilligt?

 

(Denn hinzu ist zu sagen, dass meine Anwältin auf Pkh- Basis arbeitet und ich ... leider gar kein Geld mehr für die Pflichtteilsberechtigten mehr besitze, aber gottseidank gute Bekannte habe, die bereit sind, mir das Geld zu borgen um die 2 Pflichtteilsberechtigten auszuzahlen, aber mehr Geld können Sie mir nicht borgen.)

 

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für die Nachfrage.

In der Tat verjährt der Anspruch auf den Pflichteil innerhalb von drei Jhren nach Kenntnis des Erbfalles, Neben § 2332 BGB finden hier die §§ 197, 199 BGB Anwendung.

Soweit die Pflichtteilsberechtigte aus dem Ausland keine Kenntnis von dem Erbfall haben, beginnt die Verjährungsfrist nicht zu laufen.

Da Sie ohnehin nicht über die finanziellen Mittel verfügen halte ich es nicht für geboten die verbleibenden Pflichtteilsberechtigten zu informieren oder ein Aufgebotsverfahren zu eröffnen.DasAufgebotsverfahren ist nicht auf diePflichteilsberechtigten beschränkbar und richtet sich gem. § 2061 BGB an alle Nachlassgläubiger. Allerdings ist ein solcher Antrag wegen Verfristung bereits nicht mehr möglich.

Unter diesen Umständen muss der Vergleich nicht bis zum 31.12.2010 gestundet werden außer die vier Pflichtteilsberechtigten hatten Kenntnis von dem Erbanfall.

Eine Stundung ist nicht möglich, insoweit muss eine entsprechende Zahlungsfrist direkt in den Vergleich mit aufgenommen werden.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Beantwortung der Nachfragen weiterhelfen und wünsche viel Erfolg.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schröeter,

sie sagten, ein Aufgebotsverfahren wäre nicht mehr möglich.
Aber ich habe im Internet nachgeschlagen und konnte immer wieder nur was von einer 10-Jahres-Frist lesen. Also ab 10 Jahren nach dem Todeszeitpunkt der Erblasserin dürfte man erst ein Aufgebotsverfahren eröffnen.

(Wenn dies stimmt, dann rechne ich: 2007 Todeszeitpunkt, 2010 -2017 meine Insolvenz, ab 2017 noch während meiner Insolvenz mache ich ein Aufgebotsverfahren, sodass die verspätete Forderung sich noch mit meiner ersten Insolvenz deckt. Und damit verhindere ich eine doppelte Insolvenz)

Es muss doch einen Weg geben, eine doppelte Insolvenz zu vermeiden.
Wenn ich 14 Jahre lang insolvent bin, ist doch meine komplette Existenz zerstört.
Ich sitze schon seit Wochen nur vor dem Internet, drucke mir verschiedene Artikel, Gesetzestexte und Paragraphen aus, aber ich komme einfach nicht weiter.

Und ich kann leider nicht darauf hoffen, dass die Pflichtteilsberechtigten im Ausland sich nicht mehr melden werden , denn der mich gerade verklagende Pflichtteilsberechtigte hat mir bereits schon gesagt, dass er wenn es ihm geliebt die 4 Pflichtteilsberechtigten im Ausland informieren wird.

Wie würden Sie jetzt an meiner Stelle handeln?

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Soweit die anderen Pflichtteilsberechtigten ohnehin informiert werden, bietet es sich schon jetzt an einen Insolvenzantrag zu stellen. Insoweit müßten Sie dann auch nicht Ihre Bekannten in Anspruch nehmen.

Im Rahmen einer Insolvenzverfahrens haben alle Gläubiger Ihre Forderungen anzumelden. Dies gilt dann auch für die Pflichteilsberechtigten die über die öffentliche Bekanntmachung dann Kenntnis erlangen. Soweit die Adressen bekannt sind, werden diese dann vom Insolvenzverwalter direkt angeschrieben Ihre Forderung geltend zu machen.

Die dann zu beantragenden Restschuldbefreiung bezieht sich dann auf alle Ansprüche, so dass Sie nicht befürchten müssen im Anschluss ein weiteres mal ein Insolvenzverfahren durchlaufen zu müssen.

Hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise wäre meine Empfehlung, da die weiteren Pflichteilsberechtigte ohnehin informiert werden, dass SIe sich deren Adressen von einem der Kläger geben lassen und diese anschreiben, inwieweit diese Ansprüche geltend machen oder nicht. Das Verfahren könnte bis zu einer Antwort ruhend gestellt werden. Für den Fall das keine Ansprüche gestellt werden, sollte der Vergleich umgesetzt werden. Für den Fall das Ansprüche gestellt werden empfehle ich dann ein Insovenzantrag mit Restschuldbefreiung zu stellen.

Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schröeter,

vielen Dank für diese super Antwort, die ich hätte wirklich nur von einem guten Anwalt bekommen können.
Ich werde Sie mal kurz zitieren, um mich abzusichern, dass ich Sie auch richtig verstanden habe.

"Im Rahmen einer Insolvenzverfahrens haben alle Gläubiger Ihre Forderungen anzumelden. Dies gilt dann auch für die Pflichteilsberechtigten die über die öffentliche Bekanntmachung dann Kenntnis erlangen. "

...Ich denke nicht, dass die Pflichtteilsberechtigten im Ausland über die öffentliche Bekanntmachung wirklich was hören. Sie werden wahrscheinlich nichts davon mitbekommen, da wirlkich niemand ausser dem mich gerade verklagenden Pflichtteilsberechtigten die Kontaktdaten zu diesen 4 Kindern im Ausland hat.


" ...Soweit die Adressen bekannt sind, werden diese dann vom Insolvenzverwalter direkt angeschrieben Ihre Forderung geltend zu machen. ...."

...Die Adressen der 4 Kinder im Ausland sind leider eben nicht bekannt, ich weiss lediglich, dass die 4 pflichtteilsberechtigten Kinder in Russland leben und auch die russische Staatsbürgerschaft haben.

"Die dann zu beantragenden Restschuldbefreiung bezieht sich dann auf alle Ansprüche, so dass Sie nicht befürchten müssen im Anschluss ein weiteres mal ein Insolvenzverfahren durchlaufen zu müssen."

... ganz sicher? Trotz des Faktes dass niemand ausser dem mich gerade verklagenden Pflichtteilsberechtigten die Kontaktdaten zu den 4 pflichtteilsberechtigten Kindern hat?

"Hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise wäre meine Empfehlung, da die weiteren Pflichteilsberechtigte ohnehin informiert werden, dass SIe sich deren Adressen von einem der Kläger geben lassen und diese anschreiben, inwieweit diese Ansprüche geltend machen oder nicht. Das Verfahren könnte bis zu einer Antwort ruhend gestellt werden. Für den Fall das keine Ansprüche gestellt werden, sollte der Vergleich umgesetzt werden. Für den Fall das Ansprüche gestellt werden empfehle ich dann ein Insovenzantrag mit Restschuldbefreiung zu stellen."

... Smile was für eine wunderbare Idee, darauf ist meine Anwältin nicht gekommen.
Sie haben mir gerade den Tag/ :) 7 Jahre gerettet, also fast

... wären da natürlich noch die oben genannten diesmal unterstrichenen Fragen/Aussagen in diesem Schreiben an Sie. Könnten Sie mir ein paar Paragraphen dazu nennen, auf die ich mich später bei meiner Anwältin und den mich verklagenden Pflichtteilsberechtigten dazu berufen kann?

Mit besten freundlichen Grüßen

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die öffentliche Bekanntmachung erfolgt gem. § 9 Abs. 1 InsO i.V.m. § 2 der VO zur öffentlichen Bekanntmachung im Internet unter www.insolvezbekanntmachungen.de

Diese Bekanntmachung gilt für alle Gläubiger, auch wenn diese tatsächlich keine Kenntnis erlangt haben, demach auch für die Pflichteilsberechtigten in Rusland.

Trotzdem haben Sie die Pflicht, soweit Sie die Gläubiger kennen diese Insolvenzverwalter mitzuteilen, da dieser die Gläubiger nochmal schriftlich dazu auffordert, ihre Forderungen anzumelden.

Für den Fall das Sie einen Insolvenzantrag stelle, wird der aktuelle Prozess unterbrochen. Die Kläger haben dann die Möglichkeit ihre Forderung beim Insolvenzverwalter anzumelden. WIrd die Forderung vom Insolvenzverwalter bestritten können die Kläger mit einer Umstellung der Klage als Feststellungsklage das Verfahren gegen den Insolvenzverwalter fortführen.

DIe zu beantragende Restschuldbefreiung bezieht sich dann auf alle Forderung, die zum Zeitpunkt der Eröffnung des Verfahrens bestanden haben.

Der Antrag das laufende Verfahren ruhend zu stellen bis auch die übrigen Pflichteilsberechtigten bekannt und informiert sind, bedarf der Zustimmung der Kläger. Soweit diese nicht zustimmen und auch die Vergleichsverhandlungen scheitern, wäre noch vor einer Entscheidung einer Insolvenzantrag zu stellen.

Viel Erfolg
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Denken Sie bitte noch daran die Antwort aufIhre Fragen zu akzeptieren.

Vielen Dank!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schröter,

geht das in Ordnung für Sie, wenn ich Ihre letze Antwort akzeptiere = bezale.
Und Ihnen dann noch eine Folgefrage zu diesem Fall schicke? (und diese natürlich erneut bezahle)
Ist das überhaupt möglich? Bei einer "neuen" Frage beginnt "das Spiel" ja vom Neuen und es können alle möglichen anderen Anwälte darauf antworten.
Wäre mir aber lieb, wenn Sie mir die beantworten,
weil Sie ja mit meinem Fall nicht vollkommen neu vertraut werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie können sicherlich noch eine Folgefrage stellen. Hierbei können Sie mich direkt als Berater auswählen.

Viele Grüße
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7690
Erfahrung: 12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
RA Schröter und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schröeter,

ich habe gerade die nächste Frage an Sie gesendet , aber leider funktioniert das nicht richtig, weil die Geldeinzugsmethode über "Pay-Pal" erst gültig ist, wenn ich noch maximal 5 Tage abwarte.

Ich hoffe ich habe Ihnen und dem justanswer- Team keine zu großen Schwierigkeiten bereitet.

Ich ziehe also meine letzte Frage an Sie zurück und werde Ihnen diese sobald stellen, wenn mein "Pay-Pal" -Konto es zulässt.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für die Information. Ich erwarte dann Ihre Folgefrage.

Viele Grüße

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