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Dieter Michaelis
Dieter Michaelis, Mediator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1521
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung als selbstständiger Anwalt im Arbeits-, Familien-, Straf- und Zivilrecht.
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Dieter Michaelis ist jetzt online.

Was macht man wenn eine Betreuerin die Person ins Heim gibt,

Kundenfrage

Was macht man wenn eine Betreuerin die Person ins Heim gibt, ihre Wohnung auflöst und behauptet ihr Geld und Schmuck wäre nicht mehr vorhanden. Bevor diese Person ins Heim kam, hatte sie noch ihre Sparbücher und Schmuck. Vor einiger Zeit hat sie uns alles noch gezeigt!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne beantworte ich Ihre Frage nach Ihren Sachverhaltsangaben wie folgt:

Bitte wenden Sie sich an das zuständige Vormundschaftsgericht am letzten Wohnsitz des Betreuten.Dieses überprüft auf Ihren Antrag die Entscheidungen des Betreuers und den Verbleib der Wertgegenstände und -Papiere.

Recht und Pflichten des Betreuers

Der Betreuer vertritt den Betreuten gerichtlich und außergerichtlich. Er ist sein gesetzlicher Vertreter in dem ihm zugewiesenen Aufgabenkreis. Er kann rechtsverbindlich neben dem Betreuten handeln, zum Beispiel Verträge abschließen oder Verfügungen über die gesundheitliche Behandlung treffen. Der Betreuer ist nicht an Weisungen, zum Beispiel von Gerichten, Ärzten oder Ämtern gebunden. Maßnahmen, die in besonderem Maße einen Eingriff in die Rechte des Betreuten bedeuten, muss er sich allerdings vormundschaftsgerichtlich genehmigen lassen. Solche Maßnahmen sind unter anderem:
  • freiheitsentziehende Maßnahmen
  • die Kündigung von Wohnraum
  • eine risikoreiche Heilbehandlung
  • Verfügung über angelegtes Vermögen und Immobilien
Der Betreuer ist gesetzlich verpflichtet, den persönlichen Kontakt zum Betreuten zu halten. Er hat die Wünsche und den Willen des Betreuten zu beachten. Wichtige Entscheidungen sollte der Betreuer, soweit möglich, mit dem Betreuten besprechen. Der Betreuer ist verpflichtet, dem Gericht Mitteilung zu geben, wenn die Betreuung seiner Auffassung nach nicht mehr notwendig ist oder eingeschränkt werden sollte.

Jeder Betreuungsfall wird spätestens nach sieben Jahren vom Vormundschaftsgericht überprüft. Das heißt, der Vormundschaftsrichter prüft, ob die Betreuung überhaupt noch erforderlich ist, die Aufgabenkreise eingeschränkt werden sollten oder neue Aufgabenkreise erforderlich sind. Unabhängig von dieser Sieben-Jahres-Frist muss auch der Betreuer darauf achten, ob eine Veränderung im Betreuungsumfang notwendig wird und diesen Umstand gegebenenfalls dem Vormundschaftsgericht mitteilen. Natürlich kann auch der Betreute selbst jederzeit eine Überprüfung seiner Betreuung anregen.

Für das Betreuungsverfahren ist in der Regel das Vormundschaftsgericht bei dem Amtsgericht zuständig, in dessen Bezirk der Betreute seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hat.

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.


Mit freundlichen Grüßen


Dieter Michaelis
Rechtsanwalt

[email protected]

Neupforte 15
52062 Aachen
Tel. : 0241 38241
Fax : 0241 38242

Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

haben Sie noch Fragen ?

M.f.G.

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