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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo. Unsere Tochter,21 Jahre, wohnt bei ihrem Freund, beginnt

Kundenfrage

Hallo. Unsere Tochter,21 Jahre, wohnt bei ihrem Freund, beginnt am 01.09.2010 eine Ausbildung zur "Hotelfachfrau" (Studium im 3.Semester abgebrochen). Nun unsere Frage:
wieviel Untehalt müssen wir ihr noch zahlen.
Lehrgeld : ca 400 € Netto
+ 184 € Kindergeld
unser gemeinsames monatliches Netto beträgt ca 3.000 € und sie ist noch die einzige Unterhaltspflichtige. Sie fordert von uns mtl.300 € Zuschuß . Ist das Rechtens ?
Vielen Dank XXXXX XXXXX
Roswitha Schneider
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schneider ,




vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage, die ich sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Eine genaue Unterhaltsberechnung kann an dieser Stelle leider nicht erfolgen, da hierzu die Kenntnis der gesamten Zahlenlage, zum Beispiel die Höhe der berufsbedingten Aufwendungen von ihnen sowie von ihrem Mann, bestimmte Schulden etc. bekannt sein müssten. Ich möchte dennoch eine grobe Einschätzung vornehmen.



Nach der Rechtsprechung dürfen sie jeweils 5 % pauschal von ihrem Nettolohn als berufsbedingte Aufwendungen abziehen. Bei einem Familiennettoeinkommen von 3000 € bleiben nach Abzug dieser berufsbedingten Aufwendungen Sommer 2850 € übrig.



Hiernach würde ihre Tochter in der fünften Gruppe der Düsseldorfer Tabelle eingeordnet werden (Einkommen von 2701 € bis 2100 €). Der Unterhaltsbedarf beträgt demnach 586 €. Hiervon ist noch das gesamte Kindergeld in Höhe von 184 € abzuziehen, so dass 402 € an Bedarf verbleiben.



Als volljähriges Kind muss sich ihre Tochter ihre kompletten Einnahmen (abzüglich 90 € pauschal für berufsbedingte Aufwendungen) von diesen Bedarf abziehen lassen. Ihre Tochter verdient 400 € netto, von den sie also noch 90 € abziehen darf, so dass 310 € verbleiben. Diese 310 € an einzusetzenden Ausbildungsgehalt dürfen dann vom Bedarf, also von 402 € übrig bleiben, so dass ein monatlicher Unterhaltsbetrag von circa 90 € verbleiben wird.



Wie bereits gesagt handelt es sich jedoch um eine grobe Einstufung, da der gesamte Sachverhalt nicht bekannt ist und eine abschließender Unterhaltsberechnung über das Internet leider auch nicht möglich ist.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte. Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.






Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774



Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
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