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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte Rechtsanw lte, mein geschiedener Mann und ich

Kundenfrage

Sehr geehrte Rechtsanwälte,
mein geschiedener Mann und ich haben 4 gemeinsame Kinder.
Bei der Unterhaltsberechnung wurde vor ca. 5 Jahren eine sogenannte Mangelfallberechnung durchgeführt, nach der jedes der 4 Kinder damals monatlich 245€ hätte erhalten sollen. Das Gericht hat uns daraufhin einen Vergleich vorgeschlagen, dass jedes der 4 Kinder 200,-€ Unterhalt erhält. Ich war damit einverstanden, denn ich wollte einfach wieder Ruhe in die Familie bringen.
Nun habe ich letzte Woche von der Kindergeldkasse ein Schreiben bekommen, dass unser Sohn im Jahr 2008 mehr als 7680,-€ verdient hat und ich somit das ausgezahlte Kindergeld in Höhe von über 2000,-€ wieder zurückzahlen muss.
Meine Frage nun:
Kann ich meinem Ex-Mann die Hälfte des zurückzahlenden Betrages "aufbrummen" oder wurde bei der Mangelfallberechnung das Kindergeld nicht berücksichtigt. ich verstehe leider die Amtssprache nicht besonders gut und hoffe, dass sie mir helfen können
Liebe Grüße und vielen Dank XXXXX XXXXX
E.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,




vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage, die ich sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Ich kann Sie beruhigen. Für die Rückzahlung eines zu viel gezahlten Betrages haften sie bei minderjährigen Kindern gemäß Paragraphen 421,426 BGB als so genannter Gesamtschuldner. Dies bedeutet, dass die Kindergeldkasse von ihnen zwar den gesamten Betrag fordern kann, sie aber die Hälfte gemäß Paragraph 426 BGB vom Kindesvater wiederholen können.



Sie haften deshalb als Gesamtschuldner und sind somit beide hierfür verantwortlich, da bei einem minderjährigen Kind das Kindergeld beiden Eltern anteilig also zu gleichen Teilen zusteht. Umgekehrt verhält es sich dann natürlich auch mit der Rückzahlung so.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte. Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.






Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und einen guten Wochenstart!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774





Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
sie haben von minderjährigen Kindern gesprochen.
Mein Sohn war 2008 schon volljährig
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
vielen Dank für Ihre Nachtrag. Sofern ihr Junge volljährig war zu diesem Zeitpunkt,steht das Kindergeld nicht den Eltern, sondern ihm zu. Dieses hat die Konsequenz, dass auch nicht Sie das zu viel erhaltene Kindergeld zurückzahlen müssen, sondern ihr Sohn.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774



Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
das Schreiben ist aber direkt an mich gerichtet, denn ich habe das Kindergeld auch bezogen und ich werde aufgefordert, es zurückzuzahlen
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Das Kindergeld hätte ja ursprünglich ihrem Sohn zugestanden. Sofern Sie also das Kindergeld erhalten haben und nicht an ihren Sohn weitergegeben haben ist es auch richtig, dass das Geld von ihnen zurückgefordert wird.

Andernfalls hätte nämlich ihr Sohn ihnen gegenüber einen Anspruch auf Herausgabe des einbehaltenen Kindergeldes und müsste dieses dann von sich aus an die Kindergeldkasse weiterleiten, was im Endeffekt auf dasselbe hinausläuft.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich habe meinem Sohn das Kindergeld ausbezahlt.
Damals wurde vom Gericht beschlossen, dass er auch in seiner Ausbildung 200,-€ Unterhalt erhält.
Er hat es ja gebraucht.
Deshalb geht es mir eigentlich nur darum, ob ich von seinem Vater die Hälfte
bekommen kann oder nicht.
Ich weiß nämlich nicht, wie mein Sohn bzw. ich das Geld auftreiben sollen.

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