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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7708
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

Moin Moin, ich habe meinen Stiefsohn, aus dem Haus geworfen.

Kundenfrage

Moin Moin,
ich habe meinen Stiefsohn, aus dem Haus geworfen. schon das 4 mal!
dazwischen wohnte er 2 Jahre in eienm Heim. Ich mußte Ihn wieder aufnehmen da das Heim Ihn nicht mehr haben konnte, weil er dort den Heimbetrieb sehr heftig störte.
Seit dem 8.2.2010 terrorisiert er meine Jetzige Frau und mich. Hält sich nicht an Regeln usw pp.! Bei uns Leben noch weitere 3 Kinder zurzeit 14, 6 und 4 jahre.
das Jugendamt hält sich nicht dafür zuständig da er unbelehrbar ist lt. jugendamt.
Das Arbeitsamt oder ArGe erzählt meiner Frau das wir Ihn bis zum 25. Lebensjahr aufnehmen müssen. Über uns: Das ist mein Haus, meine Frau ist minderverdienend, der Stiefsohn ist am 09.061993 geboren.

Meine Frage muß ich ihn aufnehmen?
Was kann man bei der Arge anwenden, das sie dazu verpflichtet wären?
Darf die Hilfe vom Jugendamt verwährt werden?
Danke XXXXX XXXXX
Struppi
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

Aus meiner Sicht besteht keine Unterhaltsverpflichtung, da Sie nicht der leibliche Vater sind. Vielmehr müssen sich die ANgehörigen im den Stiefsohn kümmern. Sind hier keine vorhanden, ist zunächst das Jugendamt in Pflicht eine entsprechende Versorgung sicherzustellen, notfalls wieder in einem Heim.

Jedenfalls kann Ihnen eine Unterbringung unter diesen Umständen nicht zugemutet werden und ist auch gesetzlich nicht durchsetzbar.

RA Schröter und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schröter?
Zur Zeit lebt der Junge teils auf der Straße, teils bei anderen zb. Freunden, Verwandten ( Oma, Tante)!
Meine Frau versucht für den Jungen eine Unterkunft zu bekommen, das sich als schwierig erweist.
Amtsbrief vom Jugendamt!
Text auf Grund der erheblich gestörten Beziehungen innerhalb der Familie ist ein Zusammleben von Ihnen auf absehbare Zeit weder praktikabel noch allen beteiligten zuzumuten.
So ist aus fachlicher Sicht eine eigene Wohnung für A. erforderlich.

Da A. pädagogisch in keinster Weise erreichbar ist, sind Jugendhilfemaßnahmen ausgeschlossen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

MfG
Dipl.-Sozialpädagogin

Tja und nun?
was muß ich tun und wo? Um das Recht zu bekommen das der 17 jährige Junge eine bezahlte Wohnung bekommt und dazu noch Leben kann. Kindergeld wird Ihm natürlich zugeführt. Welche rechtliche argumentationen z.B. § 22 Leistung für Unterkunft und Heizung punkt 2a 1 und 3 kann ich anführen?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schröter?
Zur Zeit lebt der Junge teils auf der Straße, teils bei anderen zb. Freunden, Verwandten ( Oma, Tante)!
Meine Frau versucht für den Jungen eine Unterkunft zu bekommen, das sich als schwierig erweist.
Amtsbrief vom Jugendamt!
Text auf Grund der erheblich gestörten Beziehungen innerhalb der Familie ist ein Zusammleben von Ihnen auf absehbare Zeit weder praktikabel noch allen beteiligten zuzumuten.
So ist aus fachlicher Sicht eine eigene Wohnung für A. erforderlich.

Da A. pädagogisch in keinster Weise erreichbar ist, sind Jugendhilfemaßnahmen ausgeschlossen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

MfG
Dipl.-Sozialpädagogin

Tja und nun?
was muß ich tun und wo? Um das Recht zu bekommen das der 17 jährige Junge eine bezahlte Wohnung bekommt und dazu noch Leben kann. Kindergeld wird Ihm natürlich zugeführt. Welche rechtliche argumentationen z.B. § 22 Leistung für Unterkunft und Heizung punkt 2a 1 und 3 kann ich anführen?
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Unterhaltspflichtig sind die Angehörigen, hier die Eltern. Soweit die Eltern hierzu nicht mehr in Lage sind, erfolgt eine Unterbringung in einem Wohnjugendheim.

Eine solche Unterbringung ist aufgrund des Verhaltens nicht möglich. Das Jugendamt hält eine eigene Wohnung für erforderlich. Daher wäre für den Jungen neben Wohngeld auch Leistungen nach § 35 SGB VII zu beantragen, um eine solche Wohnung unterhalten zu können. Hierbei wäre die Jugendhilfestelle zu Rate zu ziehen, so dass eine Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung gewährleistet ist.




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