So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Andreas Scholz.
Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Andreas Scholz ist jetzt online.

darf unsere Vermieterin uns die Wohnung k ndigen nur weil meine

Kundenfrage

darf unsere Vermieterin uns die Wohnung kündigen nur weil meine Frau ein sehr lautes Organ hat? und darf Sie auch meine Frau die gemeinsamme Wohnung kündigen weil sie eine kürzung von ihre Grundsicherung rechnen muß? da meine Frau vom Sozialamt eine Grundsicherung bekommt und seit längere Zeit kein Geld bekommen hat darf das Sozialamt meine Frau hängen lassen? darf das Sozialamt und die Bertreuerin von mir Kontoauszüge,Lohnabrechnungen bekommen? mit freundlichen grüßen Fam Röckel
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrterFragesteller,

zunächst darf die Vermieterin nur dann kündigen, wenn Sie ein berechtigtes Interesse hat. Dies ist dann der Fall, wenn Sie den Wohnraum zum Eigenbedarf benötigt, die Mieter Ihre Verpflichtungen nicht unererheblich verletzen oder der Vermieter durch die Vermietung an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung geindert wird. In diesem Fällen ist die ordentliche Kündigung möglich. Im Übrigen wäre die außerordentlich fristlose Kündigung nur noch dann möglich, wenn Sie etwa mit der Miete in Verzug wären.

Allein der Umstand, dass Ihre Frau eine laute Stimme hat oder etwa Grundsicherung bezieht, berechtigt nicht zur Kündigung.

Das Sozialamt darf sich im Falle der Beantragung von Grundsicherung von der Einkommenslage des Antragstellers überzeugen. Von daher hat der Antragsteller auch seine Einkommensverhältnisse nachzuweisen und Einkommensnachweise fordern sowohl vom Antragsteller als auch vom Ehegatten (Bedarfsgemeinschaft).

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, diese zu akzeptieren. Nur so kann eine Abrechnung des von Ihnen versprochenen Betrages auch tatsächlich erfolgen. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz