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Rechtsanwalt Norman Dauskardt
Rechtsanwalt Norman Dauskardt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 20
Erfahrung:  Zwei juristische Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Norman Dauskardt ist jetzt online.

Durch Kaufvertrag im April 2010 sollte ein neues Markisentuch

Kundenfrage

Durch Kaufvertrag im April 2010 sollte ein neues Markisentuch angebracht werden. Nach 4 Wochen wurde es auch angebracht.Alles o. k. Rechnung erhielt ich zwei Tage später.
Zwei Tage nach Anbringung des Tuches fiel diese von der Rolle auf die Terrasse und hätte um ein paar Zentimeter ein Kleinkind gestreift. Warum dieses passierte war mir nicht ganz klar. Meine umgehende Reklamation wurde 4 Wochen hingezogen, nichts passierte. Erst auf entsprechende nochmalige Nachfrage, kam dann heraus, dass das Tuch zu kurz bemessen worden war. Fazit: Lieferung 6 - 7 Wochen.Die erneute Lieferungdes neuen längeren Tuches erfolgte dann unter Druck meinerseits, da ich sonst vom Vertrag zurückgetreten wäre. Im Winter brauche ich keine Markise. Das Tuch wurde am Donnerstag angebracht und am folgenden Montag habe ich die im Mai ausgestellte Rechnung unter Abzug einer Nutzungsentschädigung von 50,00 € (habe ich der Firma angekündigt) und unter Abzug von 3 % Skonto umgehend bezahlt. Jetzt verlangt die Firma diesen Restbetrag an. Ist die Firma im Recht?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Norman Dauskardt hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,



für Ihre Anfrage möchte ich Ihnen danken und diese unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes summarisch wie folgt beantworten:



Eine Nutzungsentschädigung können Sie dem Grunde nach nicht verlangen, da diese Entschädigung nur im Falle eines Rücktritts eines Kaufvertrages fällig wird.



Denkbar wäre eine Kaufpreisminderung, weil Sie die Markise erst lange Zeit nach der eigentlich vereinbarten Montage nutzen konnten. Weiterhin können Sie die Kosten ersetzt verlangen, die Ihnen im Rahmen der Geltendmachung Ihrer Gewährleistungsrechte entstanden sind (z.B. Telefon-und Portokosten).



Eine Minderung von 3% vom Kaufpreis halte ich für angemessen.



Um den Streit beizulegen empfehle ich Ihnen deshalb, der Gegenseite anzubieten, die 3% Minderung zu akzeptieren und als Entgegenkommen auf die 50,- Euro Nutzungsentschädigung zu verzichten und diese an den Verkäufer zu zahlen.



Ich hoffe, Ihnen mit vorstehender Beantwortung einen ersten Überblick verschafft zu haben und wünsche Ihnen für die Klärung der Angelegenheit viel Erfolg.



Ich weise Sie darauf hin, dass das Hinzufügen- oder Weglassen von Sachverhaltsdetails zu einer völlig anderen rechtlichen Bewertung führen kann.






Mit freundlichen Grüßen






Norman Dauskardt



- Rechtsanwalt -






PS.: Ich bitte Sie höflich, diese Antwort zu akzeptieren, wenn Ihre Frage vollumfänglich beantwortet wurde.