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Rechtsanwalt Norman Dauskardt
Rechtsanwalt Norman Dauskardt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 20
Erfahrung:  Zwei juristische Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt
42450834
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Rechtsanwalt Norman Dauskardt ist jetzt online.

Hallo, ich habe im Internet eine Gartenteichpumpe bestellt

Kundenfrage

Hallo,
ich habe im Internet eine Gartenteichpumpe bestellt und auch sofort bezahlt (82,90€). Da die Lieferung auf sich warten ließ, fragte ich nach 2 Wochen nach und wurde per Mail vertröstet - "man warte täglich auf die Ware und werde diese nach Eintreffen sofort versenden". 4 Wochen nach der Bestellung erhielt ich eine ordentliche Rechnung per Post - aber keine Ware. Inzwischen sind seit der Bestellung/Bezahlung 9 Wochen vergangen. Mailanfragen werden nicht mehr beantwortet und am Telefon hängt nur ein Anrufbeantworter. Die Internetseite der Firma (http://www.aquarienbau-vest.de/?seite=home) ist aber noch ganz normal aktiv. Welche Möglichkeiten habe ich in so einem Fall, an "Ware oder Geld" zu kommen? Ein solcher Betrugsversuch (ich werte das als solchen) kann doch nicht einfach kommentarlos hingenommen werden - oder kann man selbst bei eingetragenen Firmen (mit Steuernummer, Gerichtsstand, Bankverbindung) hier nur hilflos seinem verlorenen Geld hinterhersehen? Gespannt warte ich auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen, Friedrich Daum [[email protected]]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Norman Dauskardt hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,



für Ihre Anfrage möchte ich Ihnen danken und diese unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes summarisch wie folgt beantworten:



Leider sind die Möglichkeiten sein Geld zurückzuerhalten oder die Ware zu bekommen sehr beschränkt, wenn z.B. der Verkäufer zahlungsunfähig ist und die Ware nicht vorrätig ist.



Ich empfehle Ihnen zunächst eine Strafanzeige wegen Eingehungsbetruges bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft Ihres Wohnortes zu stellen.



Weiterhin empfehle ich Ihnen, dem Verkäufer eine letzte Frist zur Lieferung der Ware (1 Woche) zu setzen und nach erfolglosem Verstreichen der Frist von dem Kaufvertrag zurückzutreten.



Danach sollte versucht werden, einen gerichtlichen Titel auf Rückzahlung des Kaufpreises nebst Schadensersatz zu erlangen. Dies kann durch Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheides oder Klageeinreichung geschehen.



Ich empfehle Ihnen zur Verfolgung Ihrer Ansprüche einen Rechtsanwalt zu beauftragen.



Ich hoffe, Ihnen mit vorstehender Beantwortung einen ersten Überblick verschafft zu haben und wünsche Ihnen für die Klärung der Angelegenheit viel Erfolg.



Ich weise Sie darauf hin, dass das Hinzufügen- oder Weglassen von Sachverhaltsdetails zu einer völlig anderen rechtlichen Bewertung führen kann.






Mit freundlichen Grüßen






Norman Dauskardt



- Rechtsanwalt -






PS.: Ich bitte Sie höflich, diese Antwort zu akzeptieren, wenn Ihre Frage vollumfänglich beantwortet wurde.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Herr Dauskardt,

mh - jetzt bin ich noch nicht viel schlauer und Sie machen mir in Ihrem ersten Satz auch keine große Hoffnung.

Die Frist hatte ich der Firma übrigens schon in meiner letzen Mail gesetzt - ist ohne Ergebnis verstrichen.

Die Frage ist ja gerade, wie man bei einem nicht so hohen Betrag weiterkommt, ohne sich selber groß in weitere Unkosten zu stürzen (was bei Beauftragung eines Rechtsanwalts doch schnell der Fall ist und wo dann Aufwand und Chance auf Nutzen in keinem Verhältnis mehr stehen). Ich denke einmal, dass potentielle Betrüger genau darauf spekulieren - der Betrag ist so klein, dass er es nicht wert ist, viel Geld "hinterherzuschiessen" - aber wenn man das oft genug macht, kann man sich so ein ganz ordentliches Sümmchen zusammentragen.

Was ich suche, ist eine "einfache Möglichkeit" gegen solch ein in meinen Augen kriminelles Verhalten vorzugehen (zumindest stelle ich mir als Ingenieur vor, dass es so etwas geben müßte - sonst kann ich besser viele kleine Sachen verkaufen, die ich nicht habe, als täglich 10 Stunden zu arbeiten...). Oder sehe ich da etwas falsch?

Es geht mir hier nicht unbedingt um die 83 € - die sind zu verschmerzen, sondern um das Prinzip! Ist es heutezutage so einfach und ohne Konsequenzen, andere Menschen zu betrügen? Das kann ich mir einfach nicht vorstellen!

Grüße, Friedrich Daum

Experte:  Rechtsanwalt Norman Dauskardt hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,



gern beantworte ich Ihre Nachfrage:



In der Tat ist es so, dass es sich wegen eines verhältnismäßig „kleinen“ Betrages nicht unbedingt finanziell rechnet, gerichtliche Schritte zum Rückerhalt der Forderung einzuleiten.



Sie sind hier auf das typische Problem des Internethandels gestoßen, bei dem Vertrauen eine große Rolle spielen sollte, weil man sein vertragliches „Gegenüber“ eben nicht kennt und die Seriösität des Angebotes nur schwer nachprüfen kann.



Sofern Ihr Verkäufer tatsächlich betrügerische Geschäfte tätigt, sollte er bei der Staatsanwaltschaft seines Wohnortes bereits bekannt sein. Sie können jedoch durch eine eigene Strafanzeige dazu beitragen, dass solchen „Händlern“ das Handwerk gelegt wird.



Aus meiner Berufserfahrung heraus kann ich Ihnen mitteilen, dass viele Online-Händler schlicht zahlungsunfähig sind und zur Abwendung einer drohenden Pleite Bestellungen annehmen, die sie eigentlich nicht mehr bedienen können.



Wie bereits erwähnt, rate ich Ihnen zu einer Strafanzeige, damit die Ermittlungsbehörden den Sachverhalt aufklären können.



Für die Zukunft sollten Sie bei Internetgeschäften genau auf die Reputation des Händlers achten, die sich durch ein einfaches „Googeln“ des Händlers und das Lesen von Kundenbewertungen leicht ermitteln lässt. Ebenso möchte ich Ihnen von Bezahlungen per Vorkasse abraten, wenn sich das Seriösität des Angebotes nicht zweifelsfrei ermitteln lässt.



Ich hoffe, Ihnen mit vorstehender Beantwortung einen ersten Überblick verschafft zu haben und wünsche Ihnen für die Klärung der Angelegenheit viel Erfolg.



Ich weise Sie darauf hin, dass das Hinzufügen- oder Weglassen von Sachverhaltsdetails zu einer völlig anderen rechtlichen Bewertung führen kann.






Mit freundlichen Grüßen






Norman Dauskardt



- Rechtsanwalt -






PS.: Ich bitte Sie höflich, diese Antwort zu akzeptieren, wenn Ihre Frage vollumfänglich beantwortet wurde.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Herr Dauskardt,

danke für die Erläuterungen.

Ich muss sagen, dass ich bei Interneteinkäufen eher vorsichtig bin und bisher auch nie "auf die Nase gefallen bin", obwohl ich schon seit ca 8 Jahren sehr viel über das Internet gekauft habe.

Auch in diesem Fall hatte ich mir die Internetseite des Verkäufers angesehen und hatte den Eindruck, dass der Internethandel des Verkäufers eher nebenbei gemacht wird und es sich um ein "solides Unternehmen" handelt.

Okay - jeder täuscht sich einmal und jetzt hat es mich auch einmal erwischt....

 

Nun noch eine abschließende Frage, da ich - obwohl fast 50 Jahre alt - mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten noch nie zu tun hatte: was kommt auf mich zu, wenn ich als Privatmann bei der örtlichen Polizeidienststelle eine Strafanzeige stelle? Ich denke einmal, dass ich alle Dokumente zu dem Vorfall dazu mitnehme und mein Anliegen vorbringe. Nur was geschieht dann bzw. was fehlt mir, wenn ich keinen Rechtsanwalt beauftrage (wie Sie in Ihrer ersten Nachricht empfohlen hatten)?

 

Grüße von Südhessen nach Berlin

Friedrich Daum

Experte:  Rechtsanwalt Norman Dauskardt hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,



gern beantworte ich Ihre Nachfrage:



Wenn Sie zur Polizei gehen, wird diese Ihre Strafanzeige dokumentieren und den Vorfall an die Ermittlungsbehörden am Wohnort des Händlers geben. Diese werden sodann dem Beschuldigten Gelegenheit zur Stellungnahme geben, bevor die Amtsanwaltschaft über die weitere Vorgehensweise entscheidet.



Grundsätzlich können Ihnen keine rechtlichen Nachteile entstehen, wenn Sie ohne anwaltliche Vertretung eine Strafanzeige erstatten. Erfahrungsgemäß arbeiten die Ermittlungsbehörden jedoch etwas „genauer“ wenn Ihnen ein Rechtsanwalt auf die Finger schaut.



Sie sollten als Geschädigter unbedingt zu Protokoll geben, dass Sie über den Fortgang der Ermittlungen unterrichtet werden wollen. Dann werden Sie Nachricht über den Ausgang des Verfahrens erhalten. Sind Sie mit dem Ausgang nicht zufrieden (etwa weil das Verfahren eingestellt wird), kann Sie mit anwaltlicher Hilfe Akteneinsicht (hierzu benötigt man einen Rechtsanwalt) beantragen und gegebenfalls eine öffentliche Anklage erzwingen.



Mit freundlichen Grüßen nach Südhessen






Norman Dauskardt



- Rechtsanwalt -






PS.: Ich bitte Sie höflich, diese Antwort zu akzeptieren, wenn Ihre Frage vollumfänglich beantwortet wurde.
Rechtsanwalt Norman Dauskardt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 20
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
LaughingVielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Beratung. Das ist mir die 25 € wert und ich drücke gerne "Akzeptieren" - schließlich erwarte ich ja auch, dass eine Leistung bezahlt werden soll.
Experte:  Rechtsanwalt Norman Dauskardt hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank.

Ich wünschen Ihnen viel ERfolg in der Sache.

Mit freundlichen Grüßen

Bekannt aus:

 
 
 
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