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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

In 2009 hat F. im Zusammenhang mit dem Neubau eines Hauses

Kundenfrage

In 2009 hat F. im Zusammenhang mit dem Neubau eines Hauses auch den Bau einer Terrasse in Auftrag gegeben. Werkstoff war ein neuer Holz-Kunststoffbelag, der ggü. reinem Holz diverse Vorteile hat. Nunmehr stellt sich heraus, dass die Terrasse falsch (nicht gem. Herstellervorgaben) verlegt wurde. Der Hersteller ist daher nicht zum Ersatz des Materials bereit, der Handwerker will nur die bereits beschädigten Bohlen anders verlegen, da auch er nicht bereit ist, das Material neu zu bezahlen. Was tun? Sollte man hier einen RA einschalten? (Materialwert ca. EUR 5.000).

Herzlichen Dank.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemesse Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Sie haben natürlich einen Anspruch auf Nachbesserung im Sinne einer Neuverlegung mit neuem Material, soweit die bereits verlegten Elemente beschädigt und damit nicht mehr uneingeschränkt einsetzbar bzw. deren Haltbarkeit nicht mehr vollumfänglich gewährleistet ist.

Ist der Auftragnehmer hierzu, auch nach Fristsetzung, nicht bereit, können Sie die Nachbesserung anderweitig in Auftrag geben und vom alten Auftragnehmer Bevorschussung der anfallenden Kosten der anderweitigen Mangelbeseitigung verlangen.

Um Ihrer Rechte zu sichern und zu wahren kann die Beauftragung eines Anwaltes empfehlenswert sein, dies inbesondere unter dem Gesichtspunkt, das unter Umständen die Durchführung eines gerichtlichen Beweissicherungsverfahren angezeigt ist.



Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Verändert von Tobias Rösemeier am 04.08.2010 um 11:44 Uhr EST
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
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