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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16350
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten Abend, ich hoffe Sie k nnen mir helfen! Ich bin seid

Kundenfrage

Guten Abend,
ich hoffe Sie können mir helfen!
Ich bin seid dem 01.07.2010 bei einem kosmetischen Fachinstitut in Hamburg
für den Bereich IPL ( Impulslicht) eingestellt. Dort behandle ich Kunden mit einer Art Laser.
Mein Hauptgegiet ist die dauerhafte Haarentfernung. Das Unternehmen hat mehrere Filialen
in Deutschland.Wir ( meine Kollegin und ich arbeiten vöölig selbständig und ohne Chefs
vor Ort, da diese sich in Frankfurt befinden
befinden. Wir geXXXXX XXXXXchtimpulse mit dem IPL auf die Haut der Kunden ab, und somit wird
das Haarwachstum zum Stiilstand gebracht.
Seid dem ich bei dieser Firma arbeite gibt es ständig Probleme mit der Technik der Applikatoren des Gerätes, welche auswechselbar sind, wenn sich die Impulszahl verbraucht hat. Ständig tropfen die Glasprismas am Applikator oder es entsteht Hitze darin und die Glasprismen fallen ab( manchmal auch auf die Kunden drauf.
Unser Chef hat uns selbst erzählt, dass er die Applikatoren jetzt in Asien kauft,weil sie dort billiger sind. Nun erwartet man von mir, dass ich mich einbringe, indem ich ständig die mir zugesandten Appl., an denen mein Chef repariert hat, zu probieren, mit dem Hinweis,
dass auch diese eventuell tropfen könnten. Ich werde vertröstete dass demnächst dann
ein Original aus der Schweiz kommt. Man wollte mich sogar am Telefon lehren diese aufzuschrauben und selbst Hand anzulegen. Ich finde das unverantwortlich was da laüft.
Unter anderem werden di Angestellten bis aufs äußereste ausgenutzt. Mit ÜST u.s.w.
Diese Arbeit habe ich über das Arbeitsamt bekommen.
Wie sieht meine rechtliche Situation aus. Am liebsten würde ich den Job kündigen,aber ich befürchte dass ich dann eine Sperre vom Arbeitsamt bekomme.
Hat es für mich rechtliche Folgen den Kunden gegenüber, wenn ich Diese trotz Wiisen über
den Zustand der Applikatoren,behandle?

Vileln Dank<für Ihre Antwort
Mit freundlichen Grüßen
Gudrun Hatzekonstantinides
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die in der Tat schwierig zu beantworten ist:

Wenn Sie sich weigern, die Kunden zu behandeln, kann dies eine Arbeitsverweigerung darstellen und zu einer Abmahnung und ggf. fristlosen Kündigung führen.

Eine Arbeitsverweigerung stellt jedoch dann keinen wichtigen Grund für eine Kündigung dar, wenn der Arbeitnehmer das Recht hat, die Arbeitsleistung zu verweigern.

Wenn Sie die Kunden behandeln, obwohl Ihnen bekannt ist, dass etwas passieren könnte, kann dies eine fahrlässige Körperverletzung darstellen. Sie sind dann ggf. schadensersatzpflichtig, wobei cih davon ausgehe, dass Ihr Chef eine Hafpflichtversicherung hat.

Ich würde Ihnen anraten, sich mit Ihren Kollegen zusammenzutun, Ihren Chef anzuschreiben, auf die unhaltbaren Zustände und auf die Verletzungsgefahr für die Kunden hinweisen.
Dann würde ich ihm eine Frist zur Verbesserung der unhaltbaren Zustände setzen und für den Fall, dass er sich weigert, androhen, die Applikatoren zu benutzen.
Die Kunden müssten selbstverständlich darüber aufgeklärt werden, was bei der Haarentfernung passieren kann.

Ansonsten können Sie sich ungestraft von Ihrem Arbeitsverhältnis lösen ,wenn Sie einen wichtigen Grund vorweisen können.
Dies kann ZB. eine psychische Belastung sein, die Ihnen Ihr Arzt auf einem speziellen Formular der Agentur für Arbeit bestätigt und wegen derer er Ihnen rät, Ihren Arbeitsplatz zu wechseln.

Da der Fall doch recht komplex ist, würde ich Ihnen dringend raten, sich an einen Kollegen vor Ort zu wenden.

Zuletzt möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen:Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.


Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht











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