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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3811
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Siegmar Mueller, Schulberg 11, 65183 Wiesbaden Telefon privat

Kundenfrage

Siegmar Mueller, Schulberg 11, 65183 Wiesbaden Telefon privat: 0611- 598373, Arbeit: 015228602947
Wiesbaden 24. 7. 2010

Bericht des Unfall zwischen
Siegmar Mueller, Fahrer, Geschädigte Fahrzeughalterin Daten siehe bitte unten,
und
Verursacher: Klaus Hans Emrich, Mosbacher Straße 29, Wiesbaden Telefon privat: 0611-(NNN) NNN-NNNN Arbeit: 0611- 424888
Am Samstag, dem 24.7.2010 um 15:15, Uhr fuhr ich mit dem Fahrzeug Subaru Wi-SH 69 die Schwalbacher Straße Richtung Bergkirchenviertel im mittleren Bereich zwischen Luisenstraße und Friedrichstraße vor Kaufhof, Ladengeschäft Cri Cri, Vodafone, bei den Hausnummern 19-27.
Es hatte sich ein „Stop-and-Go-Stau-Verkehrsfluss“ gebildet von der Höhe der Citypassage bis über die Friedrichstraße hin zur Luisenstraße.
Als sich der Verkehr wieder in Bewegung setzte, fuhr ich 2-3 m in die Kreuzung ein und stoppte da wieder, als ich durch das geöffnete Fahrer-Fenster eine Art Kontaktschaben Lack auf Lack, oder Blech an meiner Fahrertür hörte.
Der Fahrer hatte schräg links hinter mir das Fahrzeug WI-AQ 682 in die Fahrertür gelenkt.
Ich protokollierte den Unfall durch Fotografieren, entgegen der Missbilligung des Herrn Emrich, der mehrfach wollte, dass ich die Aufzeichnungen mit Kreide machen sollte, da er keine Kreide im Auto hatte.
Während ich meine fotografische Protokollierung zu Ende brachte, forderte er mich wiederholt auf, ich solle wegfahren, worüber ich mich sehr wunderte.
Ich fragte ihn lautstark über die Kreuzung hinweg, wer das verlangen würde? Er antwortete: die Polizei hätte gesagt, wir sollen wegfahren und das unter uns klären, da es sich um einen Bagatellschaden handele und wir unangemessen den Verkehr behindern würden.
Dies klang für mich plausibel und nachvollziehbar, denn in Hessen muss die Polizei bei Sachschaden nicht kommen und es stauten sich bereits circa 10 Busse in der Friedrichstraße und der Verkehr auf der Schwalbacher Straße bis zur Rheinstraße.
Beispielgebend fuhr er rückwärts aus der Kreuzung aus (siehe bitte Anlagebild), von meinem Fahrzeug WI-SH 69 weg, wobei er durch ungeschickte Lenktätigkeit den Schaden erst verursachte, denn bis dahin war kein Schaden zu erkennen gewesen an beiden Fahrzeugen.
Da der Subaru nun über die Fahrertür wieder zugänglich wurde, konnte ich einsteigen, die Kreuzung räumen und bei der nächsten Haltemöglichkeit (ca. 100m) vor der Wartburg anhalten. Herr Emrich parkte sein Fahrzeug ebenfalls davor.
Ich fragte ihn wiederholt nach den Papieren, Zulassung, Personalausweis, Versicherungsschein, die er nicht vorzeigte.
Ich forderte energischer als erstes den Personalausweis, gab ihm im Tausch meinen Personalausweis und nahm seine Daten auf.
Danach fragte ich ihn, ob das Fahrzeug auf ihn zugelassen sei und verlangte Kfz Zulassungs-Papiere sowie Versicherungsscheinnummer. Er gab weder Antwort noch händigte er mir vorgenannte Papiere aus. Während ich auf Herausgabe der Papiere bestand, wandte er sich unvermittelt mit der Bemerkung ab, ich hätte alles bekommen, wir hätten alles besprochen und die Sache würde zu einem späteren Zeitpunkt geregelt und ging Richtung Wartburg die Schwalbacher Straße hinunter. Ich rief hinter ihm her, worauf er nicht umkehrte und sich damit der weiteren Unfallaufnahme entzog.
Da mir dieses Verhalten und das ganze Geschehen seltsam vorkamen und ich mir die Frage stellte, ob er wohl bei seinem Telefonat wirklich die Polizei angerufen hatte, hielt ich mich noch circa 20 bis 25 Minuten im Bereich der Fahrzeuge auf. Ich fotografierte wiederholt eine ausgiebige Serie des Fahrzeugs WI-AQ 682 von allen Seiten (siehe Anlage).
Da Herr Emrich auch bis dahin nicht wieder aufgetaucht war, beschloss ich irgendwann, diese merkwürdige Situation im Video festzuhalten, um zu dokumentieren, dass ich mich alleine vor Ort bei den Fahrzeugen aufhielt (siehe Anlage).
Da ich eingekaufte Tiefkühl-Lebensmittel im Fahrzeug hatte, beschloss ich nach ca. einer halben Stunde, diese zu Hause am Schulberg in die Tiefkühltruhe zu packen.
Danach fuhr ich die Schwalbacher Straße mehrfach auf und ab, um zu klären ob Herr Emrich nun mit Hilfe der Polizei befragbar und vor Ort wäre, und suchte nach Herrn Emrich respektive nach der Polizei.
Da Beide nicht anzutreffen waren, hielt ich vor der Wartburg und fotografierte die dritte Serie der dort stehenden Fahrzeuge und um zu warten. Erst bei näherem Hinsehen erkannte ich, dass der nun dort parkende typgleiche Mercedes ein anderes Kennzeichen hatte als das von Herrn Emrich. Somit war nun festzustellen, dass Herr Emrich sich vom Unfallort entfernt hatte.
Da der Fahrer, Klaus Hans Emrich, wie auf den Bildern deutlich zu erkennen ist, die Fahrspur wechselte und das Stop-and-Go falsch eingeschätzte, besteht alleinige Unfallschuld und Ursache darin und bei Herrn Emrich. (siehe Anlage)

Jetzt kommt der eigentliche Punkt: Ich habe als „Geschädigter„ von der Polizei eine Vorladung gemäß §142 (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort) bekommen. Was ist da passiert?
Siegmar Müller
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Es ist natürlich schwer zu sagen, was genau passiert ist. Aber vermutlich hat entweder der Herr Emrich oder irgendein Dritter, der das Geschehen beobachtet hat, eine Anzeige bei der Polizei gemacht und dort den Verdacht geäußert, Sie hätten sich unerlaubt vom Unfallort entfernt.

Wirklich Klarheit würden Sie erst haben, wenn Sie die Ermittlungsakte einsehen. Dies ist allerdings nur durch Einschaltung eines Anwaltes möglich, da nur ein Anwalt Akteneinsicht bekommt. Diesen Weg könnten Sie gehen und sich erst nach der Akteneinsicht zum Vorwurf einlassen. Sie sind nicht verpflichtet, überhaupt eine Aussage zu machen, so wie Sie auch nicht verpflichtet sind, der Vorladung nachzukommen.

Nach Ihrer Schilderung aber dürfte es Ihnen nicht schwer fallen, den Vorwurf zu entkräften. Denn Sie haben sich ja nicht vom Unfallort entfernt.