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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Guten Tag, folgende Frage - seit 6 Jahren bin ich in Moskau

Kundenfrage

Guten Tag,
folgende Frage - seit 6 Jahren bin ich in Moskau (mit dortigem zeitweiligem Wohnsitz) tätig und aufgrund des Doppelbesteuerungsabkommens in Deutschland nicht Einkommenssteuerpflichtig. Die Einkommensteuer entrichte ich in Moskau auf Basis meines Einkommens laut Gesetz. Ich erhalte einen Mietzuschuss vom Arbeitgeber für die zeitweilig angemietete Wohnung. Jetzt habe ich den Arbeitgeber in Deutschland gewechselt und man sagt mir, dass der Mietzuschuss über die Lohnabrechnung zu erfassen ist, da ich Kosten für doppelte Haushaltführunf geltend machen könnte und der Arbeitgeber sich der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig machen könnte. Seit 6 Jahren mache ich keine Steuererklärung in Deutschland und also auch keine Ansprüche geltend. Können Sie mir bitte helfen.
Vielen [email protected]
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

 

Soweit Sie in Deutschland einen Wohnsitz haben, sind Sie auch in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig und zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.

 

Da Sie Ihr Einkommen in Russland versteuern, kommt Art. 15 DBA zur Anwendung, wonach eine Besteuerung in Deutschland unterblreibt, wenn diese in Russland erfolgt.

 

Maßgebend ist, dass Sie in Russland tätig sind und Ihr Gehalt über eine Betriebsstätte in Russland ausgezahlt wird.

 

Die Geltendmachung der doppelkten Haushaltsführung ist in Deutschland mangels Einnahmen nicht möglich, so dass der Mietzuschuss in Russland zu versteuern ist.

 

RA Schröter und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Ich erhalte in Russland nur einen Teil des Gehaltes als Repraesentanzleiter, versteuere aber das gesamte Einkommen auf Grundlage der russ. Gesetzgebung. In D erhalte ich Gehalt (Teil) und zahle auch Beiträge in die KV, Rv usw., nur eben keine Lohnsteuer.

Vom Finanzamt wurde mir gesagt, dass ich keine Stuererklärung in D abzugeben brauche, ich mache auch keinerlei steuerl.Vergünstigungen geltend (wie pauschalsätze u.ä.) - die russ. Steuererklärung und der Zahlungsnachweis liegen für jedes Jahr vor, dafür müssen auch von der dt.Mutterfirma die Angaben zum Gesamteinkommen abgegeben werden und auf dieser Basis wird dann die zu zahlende Steuer berechnet und vor Ort bezahlt. Der Steuerberater sagt-Mietzuschuss ist eine steuerfreie Arbeitgeberleistung - Kennziffer 21 in der Lohnsteuerbescheinigung - muss der Wohnzuschuss also mit dem Gehalt pro Monat gezahlt werden???? oder wie bisher netto unabhängig vom Gehalt auf mein Konto????

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Da es sich um eine steuerfreie Arbeitgeberleistung handelt, kann diese sowohl mit als auch unabhängig vom Gehalt ausgezahlt werden. Maßgebend ist, dass dieser Zuschuss in der Lohsteuerbescheinigung erscheint.

Haben Sie die Aussage des Finanzamtes in Deutschland schriftlich, dass Sie keine Steuererklärung abgeben müssen? Wenn nicht sollten Sie diese über den Steuerberater anfordern.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Als Mitglied im Lohnsteuerhilfeverein hat man von dieser Seite aus die Anfrage an das Finanzamt gemacht und mir diese Antwort mitgeteilt. Es gab in den Jahren auch keinerlei Anfrage von Seiten des Finanzamtes, aber natürlich kann ich alle Zahlungen nachweisen.

Ich danke XXXXX XXXXXür diese Beratung und verbleibe mit den herzlichsten Grüßen

Barbara Bigalke

Mein früherer AG hat den Mietzuschuss in D als Kosten Aufwand - Mietgebäude / Vertrieb deklariert und es gab keinerlei Probleme.

Sehen Sie hier weitere Schwierigkeiten für mich, dann schreiben Sie mir bitte nochmals.

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Für diesen Fall sehe ich keine Schwierigkeiten.

Viele Grüße!