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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16748
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Guten Tag, ich habe einen Vertrag geschlossen, unter der

Kundenfrage

Guten Tag,

ich habe einen Vertrag geschlossen, unter der Voraussetzung ihn innerhalb von 10 Tagedn fristlos kündigen zu können. Das stand im Vertrag selbst jedoch nicht drin, ich habe mich dennoch von dem Vetreter so überzeugen lassen und unterschrieben. Jetzt konnte ich das natürlich nicht kündigen und sitze hier mit einer Rechnung, die ich nicht bezahlen möchte. Es war bei der Vertragsschließung eine Freundin dabei gewesen und kann das somit bezeugen, was der Vertrer gesagt hat.
Was kann ich da jetzt machen?
Bei der ÖRA (Öffentliche Rechtsauskunft) wurde mir nur gesagt, dass ich nicht für mein Recht einklagen wollen sollte, wenn ich selbst eine Dummheit begangen habe (weil ich mir das nicht schriftlich habe geben lassen). Meine Chancen seien sowieso nicht gut.
Kann das alles seien, dass die die Leute belügen und dadurch ihr Geld verdienen? Sind die Chancen wirklich so klein, vor Gericht gewinen zu können?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,




vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage, die ich sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Ich kann sie beruhigen. Sie können hier gem. § 123 BGB den Vertrag wegen arglistiger Täuschung über die Kündigungsmöglichkeit anfechten. Als Zeuge haben Sie ja Ihren Bekannten zur Verfügung. Auf einen Rechtsstreit würde ich es aber dennoch nicht ankommen lassen, da das schrifltiche Wort hier gegen Sie spricht.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die F
olge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte. Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.


Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Was bedeutet es nicht auf einen Rechtsstreit ankommen lassen? Soll ich den Aufforderungen also nachkommen und bezahlen? Die drohen mir dasvor Gericht zu bringen, wenn ich es nicht tue. Das ganze habe ich auch nicht in einer Firma selbst unterschrieben, sondern in einem Hotel. Es ging um eine Modelagentur. Sie hat mich dorthin eingeladen und dort mit mir gesprochen und fotos gemacht. Ich möchte nicht das diese Bilder veröffentlicht werden und die verlangen von mir die Vertragsgebür von 500 € zu bezahlen und die Stornogebüren für die "Nicht-Veröffentlichung" seien mindestens genauso hoch. Das kann es doch nicht gewesen sein?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern trage ich ergänzend wie folgt vor:

Wenn diese Kündigungsmöglichkeit Vertragsbestandteil geworden ist, können Sie auch in diesem Rahmen kündigen.

Problematisch ist hier lediglich die Beweissituation. Allerdings können Sie dafür die Freundin benennen.

Sie sollten daher zunächst auf der Kündigung bestehen und nicht zahlen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16748
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