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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Auf meinem Baugrundst ck in Remseck wurde vom Bauamt das versetzte

Kundenfrage

Auf meinem Baugrundstück in Remseck wurde vom Bauamt das versetzte Baufenster mit der Einschränkung genehmigt, wenn kein Nachbar innerhalb 4 Wochen keinen Einspruch erhebt. In der Tat, hat ein Nachbar Einspruch erhoben, der kein direkter Angrenzer ist. Die beiden Grundstücke werden durch einen eingetragenen Weg getrennt, der auch mir gehört. Ist dieser Nachbar überhaupt einspruchsberechtigt?
Er behauptet, dass ich den Weg desshalb vor Jahren habe herausmessen lassen, dass dieser Nachbar keinen Einspruch erheben kann. Das Nachbarhaus ist über 15 m entfernt und hat sich die Sicht selbst mit einem Kirschbaum und einer 8 m breiten und 2,5 m hohen Thujahege versperrt. Er kann dadurch auf das Grundstück nicht einsehen.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

 

Zunächst sollten Sie zu dem Einspruchsschreiben eine Stellungnahme verfassen und insbesondere die Einspruchsbefugnis in Frage stellen. Durch die Entfernung und auch der fehlenden Angrenzung sehe ich hier keine Einspruchsbefugnis, da der Nachbar durch den Antrag nicht beschwert ist.

 

Sollte dem Einspruch wieder Erwarten entsprochen werden, wäre eine Klage auf Erteilung der Baugenehmigung erforderlich. Eine Rücknahme von Ziffer 2 des Antrages wäre aus meiner Sicht nur die letzte Möglich und auch nur dann vorzunehmen, wenn der Einspruchsführer seinen Einspruch zurücknimmt und insbesondere erklärt in einem nachfolgenden Verfahren keinen Einspruch einzulegen.

 

RA Schröter und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Der gegnerische Anwalt hat früher für meine Firma mehrere Rechtsstreitigkeiten vertreten. Als Gesellschafter habe ich mit meinem Sohn, der damals Geschäftsführer war
seine Kanzlei besucht. Ist es erlaubt, dass dieser Anwalt einen Mandanten vertritt, obwohl er bereits mich als Gesellschafter vertreten hat. Ihm sind Strasse und Name bekannt.
Allerdings vertritt er nicht den Mandanten gegen meine Firma, sondern gegen mich privat.
Kann dadurch das Einspruchverfahren ungültig gemacht werden?
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Soweit das frühere Mandat abechlossen ist und die frühere Vertretung mit der jetzigen Bauangelegenheit nicht im Zusammenhang steht, ist eine Vertretung des entfernten Nachbarn möglich.