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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21877
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, Ich habe vor drei Monate den Fehler begangen bei

Kundenfrage

Guten Tag,
Ich habe vor drei Monate den Fehler begangen bei einem Gewinnspiel, welches mir telefonisch angeboten wurde, teilzunehmen.
Das Unternehmen heisst Maxikombi100 und ich musste soeben feststellen das es wohl nicht ganz unbekannt ist.
Ich habe in einem Forum gelesen das Leute ihr Geld einfach haben zurückbuchen lassen ohne rechtliche konsiquenzen fürchten zu müssen. meine Frage ist, ist das rechtens wenn ich das eben so mache, ohne eine Kündigung oder der Gleichen vorzunehmen. Bzw ist es rechtlich gesehen überhaupt möglich telefonisch einen Vertrag zu schließen, ohne Unterschrift oder dergleichen?
Was kann ich tun um da raus zu kommen bzw mein Geld zurückzubekommen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich auf de Grundlage Ihrer Angaben gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können bedenkenlos und ohne für Sie nachteilige Rechtsfolgen befürchten zu müssen dem Beispiel anderer Geschädigter folgen und Ihr Geld zurückbuchen lassen, denn bei "maxikombi 100" handelt es sich um klassische Internet-Abzocke.

Haben Sie die vertragliche Teilahme an dem Gewinnspiel telefonisch erklärt, steht Ihnen ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 312b. 355 BGB zu. Über dieses Recht zum Widerruf muss die Firma Sie audrücklich belehren. Unterbleibt diese Belehrung - wovon ich in Ihrem Fall ausgehe - steht Ihnen das Widerrufsecht zeitlch unbegrenzt zu.

Nehmen Sie daher die Rückbuchung vor und richten Sie zugleich an die Firma ein Musterschreiben, um von etwaigen Mahn- und Inkassoversuchen unbehelligt zu bleiben. In diesem Musterschreiben erklären sie ausdrücklich, das Zustandekommen eines Vertrages und eine sich daraus ergebende Rechtspflicht zur Zahlung unter keinem rechtlich in Betracht kommenden Gesichtspunkt anzuerkenen. Ich stelle Ihnen nachfolgend einen Link ein.

Ergänzen Sie das Musterschreiben um Ihre persönlichen Angaben. Versenden Sie es anschließend per Einschreiben mit Rückschein. Der Einschreibebeleg dient im Bestreitensfall als Ihr Zugangsnachweis..

Hier der Link für das Musterschreiben

http://www.facto24.de/?page_id=200

Ignorieren Sie sämtliche gegebenenfalls eingehenden Anschreiben oder Mahnungen, und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Es entspricht der üblichen Vorgehensweise solcher Firmen, mit der Einschaltung von Inkassobetrieben oder einem negativen Schufa-Eintrag zu drohen. Lassen Sie sich von solchen Einschüchterungsversuchen nicht beeindrucken.


Ich hoffe, Ihnen mit vorstehenden Auskünften behilflich gewesen zu sein. Für etwaige Nachfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank! Das hilft mir ungemein weiter!
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Kunde,

seien Sie bitte so freundlich und akzeptieren Sie noch die eingestellte Antwort.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerchten)
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Kunde,

ich darf noch einmal um Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft bitten.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist nicht Gegenstand dieser Internetpräsenz. Sie ist nach zwingendem Recht zudem auch nicht gestattet. Aus diesem Grunde besteht die Pflicht zur Akzeptierung auch dann, wenn das Resultat der Rechtsberatung nicht Ihren persönlichen Vorstellungen entsprechen sollte.

Bestehen dagegen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

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