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Rechtsanwalt
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Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 112
Erfahrung:  Ihr Recht rund um die Immobilie
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Ich war ber meine Frau familienversichert. Bei Scheidung Rechtskraft

Kundenfrage

Ich war über meine Frau familienversichert. Bei Scheidung Rechtskraft verzicht erklärt. Ich ging davon aus, dass ich noch einen Monat nachwirkenden Versicherungsschutz haben und drei Monate, um mich bei der Versicherung wieder versichern zu lassen. Ging nach Scheidungstermin zum Arzt. Erhielt zwei Wochen später Urteil mit Rechtskraftvermerk. -DAmit bin ich zur Arge, dann wieder versichert. Jetzt sagt die Krankenkasse ich von Scheidung bis Wiederversicherung nicht versichert gewesen. Arztkosten müßte ich selbst tragen. Ist das richtig?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.


Da Sie über Ihre berufstätige Ehefrau mitversichert waren, müssen Sie sich nach rechtskröftiger Scheidung selbst versichern. Dies hat innerhalb eines Monats zu erfolgen, da dann Krankenversicherungsschutz aus der Mitversicherung erlischt.

Insoweit ist es in der Praxis ratsam schon vor dem Scheidungstermin eine eigene Krankenversicherung abschließen, die an dem Tag in Kraft tritt, an dem die Mitversicherung über den Ehegatten erlischt.

Insoweit kann ich Ihnen leider keine positive nachricht vermitteln. Die Arztkosten sind von Ihnen aufzubringen.
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Denken Sie bitte noch daran die Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

Vielen Dank!
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Denken Sie bitte noch daran die Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

Vielen Dank!
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Denken Sie bitte noch daran die Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

Vielen Dank!
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Denken Sie bitte daran die Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

Vielen Dank!
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

bislang haben Sie meine Antwort auf Ihre Frage noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies umgehend nachzuholen, da erst durch die Akzeptanz Ihre Zahlung erbracht wird.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie keine Probleme oder Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage durch die Akzeptanz meiner Antwort ab.

Vielen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Aufgrund technischer Probleme verspätete Nachfrage:

Ich war doch binnen der Monatsfrist nach Rechtskraft beim Arzt, also nach Ihrer Antwort hatte ich Versicherungsschutz. Laut Krankenkasse gilt dies jedoch nur für die Pflichtversicherten selbst mit dem Monat Nachwirkung, für Familienversicherte gilt dies nicht, die hätten keinen nachwirkenden Schutz.
Experte:  Rechtsanwalt hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

nach § 19 Abs. II SGB V sind pflichtversicherte Personen grundsätzlich für bis zu einem Monat lang nachversichert:

"Endet die Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger, besteht Anspruch auf Leistungen längstens für einen Monat nach dem Ende der Mitgliedschaft, solange keine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird. Eine Versicherung nach § 10 hat Vorrang vor dem Leistungsanspruch nach Satz 1."

Dies gilt jedoch nur ausdrücklich für eine eigene Mitgliedschaft. Sie waren im Rahmen einer Familienversicherung lediglich mitversichert. Daher können Sie meines Erachtens die Nachversicherung nicht für sich in Anspruch nehmen. Sie haben lediglich die Möglichkeit gehabt, sich binnen 3 Monaten freiwillig weiterversichern zu lassen. Für die Zeit zwischen Scheidung und Neuabschluss der Versicherung waren Sie versicherungsfrei. Damit haben Sie den Wechsel in eine privante KV verhindert.

Sie sollten genau prüfen, ab welchem Zeitpunkt die Versicherung abgeschlossen worden ist und ob es nicht die Möglichkeit gibt, den Zeitraum nachträglich zu verlegen. Hier sollten Sie unbedingt kooperativ mit der GVK zusammenarbeiten, um eine Lösung gemeinschaftlich zu erzielen. Wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie einen Kollegen vor Ort konsultieren.

Ich weise darauf hin, dass aus berufsrechtlicher Regelungen eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht verboten ist. Daher haben Sie sich beim Akzeptieren der AGB dieser Plattform damit einverstanden erklärt, den ausgelobten Einsatzes zu zahlen. Eine Verpflichtung hängt nicht davon ab, ob Sie inhaltlich mit der Antwort einverstanden sind. Die gestellte Frage kann nur aufgrund der zur Verfügung gestellten Informationen beantwortet werden und soll nur einer ersten Einschätzung der Rechtslage dienen. Keinesfalls kann Sie eine umfassende Rechtsberatung ersetzen. Sie sollten sich ggf. mit einem Fachanwalt Ihres Vertrauens zusammensetzen.

Ich bitte Sie daher die Antwort zu akzeptieren und damit meine für Sie aufgewendete Arbeitszeit zu honorieren. Ohne dies funktioniert ein Portal wie justanswer nicht.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

Dominik Schüller
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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