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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Guten Tag. Ich befinde mich in einer moralischen sogenannten

Kundenfrage

Guten Tag. Ich befinde mich in einer moralischen sogenannten Zwicksituation. Meine Frage. Die fam. Situation sieh folgendermaßen aus. Mein Vater, der evtl. Erblasser (72 Jahre und nicht gesund aber noch nicht ,bzw. nur bedingt pflegebedürftig) hat ein ca. Barvermögen von €100.000,--. Er hat 3 leibl. Kinder. Die älteste (ver. in 2. Ehe mit einem Mann der genauso alt ist wie unser Vater)hat ein Kind 23Jahre, die 2.Tochter ist verwitwet und hat zwei Kinder (18 und 20Jahre) lebt in einer Lebengemeinschaft, die 3. Tochter ist noch verh. lebt aber getrennt von ihrem Mann und den Kindern (9 und 14Jahre). Die Älteste hat legl. tel. Konakt, kümmert sich aber nicht um die täglichen Belange. Die 2. Tochter kümmert sich in allen Belangen( gesundheitl. finanziell und auch in haushaltlichen Aufgaben) hat auch alle Vollmachten, Die Jüngste, sprich 3. Tochter hat seit mehr als zwei Jahren, sprich dem Tod unserer gemeinsamen MutterNa und auch schon eine geraume Zeit davor, keinen Kontakt mehr mit dem Vater, bzw. verweigert diesen wehemend. Unser Vater möchte nun seine "jüngste" Tochter absolut von seiner Erbschaft ausschließen. Zudem hat er bereits in den letzten drei Jahren ca. € 40.000,-- auf den Namen der 2. Tochter und einem Enkelkind (Tochter der 2. Tochter ) angelegt. Sein restliches Guthaben möchte er nun auch nicht auf seinem Namen anlegen,(aber natürlich jederzeit Zugriff haben). Dies soll sich aber auch nur auf die Tochter und Kinder der 2. Tochter beziehen. Nun endlich meine Frage!!!! Sollte unser Vater das Gesamtvermögen nur auf die Familie der zweiten Tochter verteilen, welche Ansprüche haben dann noch die anderen Schwestern, auch wenn beide Kenntniss von dem Vermögen des Vaters haben?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Grundsätzlich kann der Vater mit seinem Vermögen machen was er will. Sollte er sein Vermögen zu Lebzeiten verschenken oder teilweise verschenken, kann dies im Falle seines Ablebens bei den Erben Erb- bzw. Pflichtteilsergänzungsansprüche auslösen.

Das Gesetz regelt in § 2325 BGB, das eine solche Vorgehensweise des Erblassers nicht folgenlos ist: Schenkungen des Erblassers, die in den letzten zehn Jahren stattgefunden haben, werden dem Nachlass hinzu gerechnet und erhöhen den Pflichtteil.

Der Umfang der Berücksichtigung einer Schenkung ist vom zeitlichen Abstand der Schenkung zum Erbfall abhängig. Fand die Schenkung innerhalb des ersten Jahres vor dem Erbfall statt, wird sie voll berücksichtigt. Mit jedem weiteren Jahr Abstand zum Erbfall wird sie zu einem Zehntel weniger berücksichtigt. Ganz unberücksichtigt bleiben Schenkungen, die beim Tod des Erblassers mindestens zehn Jahre her sind.



Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

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