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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

Gutentag, wir haben eine Frage Im Augeblick ist einen Untersuchung

Kundenfrage

Gutentag,

wir haben eine Frage Im Augeblick ist einen Untersuchung fuer Insolvenz ueber unseres Hotel in arbeit. Da wir schulden haben fuers Abwasser wollen die Morgen das Abwasser zu machen. Jetzt haben wir aufs Internetz das folgende gelesen:
Durch die in den §§ 129 ff. InsO geregelte Insolvenzanfechtung soll verhindert werden, dass der Insolvenzschuldner Vermögenswerte der Beschlagnahme entzieht oder dass sich einzelne Gläubiger im Vorfeld der Insolvenzeröffnung Sondervorteile verschaffen. Erklärt der Insolvenzverwalter die Anfechtung, dann muss der durch die Anfechtungshandlung Begünstigte alles zurückgewähren, was dem Vermögen des Insolvenzschuldners durch die anfechtbare Rechtshandlung entzogen wurde. Ist dies in Natur nicht möglich, so hat er Schadensersatz zu leisten. Etwaige Gegenansprüche des Begünstigten leben wieder auf, sofern er das Erlangte zurück gewährt hat (§ 144 InsO).

Erforderlich für eine Anfechtung ist, dass es durch eine vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens vorgenommene Rechtshandlung zu einer Benachteiligung der Insolvenzgläubiger kommt (§ 129 InsO) und dass einer der in den §§ 130 – 136 InsO normierten Anfechtungsgründe gegeben ist. Einen Anfechtungsgrund begründen insbesondere

unentgeltliche Leistungen des Schuldners, es sei denn sie sind mehr als vier Jahre vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens vorgenommen worden (§ 134 InsO);

Rechtshandlungen, die der Schuldner in den letzten zehn Jahren vor dem Eröffnungsantrag mit dem Vorsatz vorgenommen hat, seine Gläubiger zu benachteiligen, wenn der hierdurch Bevorteilte den Vorsatz des Schuldners kannte (§ 133 InsO);

Rechtsgeschäfte, die der Schuldner in den letzten drei Monaten vor dem Eröffnungsantrag vorgenommen hat, wenn er bereits zahlungsunfähig war und der Gegenüber dies wusste (§ 132 Abs. 1 Nr. 1 InsO);

Rechtshandlungen, durch die dem Insolvenzgläubiger eine Sicherung gewährt wird, auf die er keinen Anspruch hat, wenn die Handlung im letzten Monat vor dem Eröffnungsantrag vorgenommen wurde (§ 131 Abs. 1 Nr. 1 InsO).
Zusätzlich kommt in diesen Fällen eine strafrechtliche Verantwortlichkeit sowohl des Schuldners als auch des begünstigten Gläubigers in Betracht (§§ 283 – 283d Strafgesetzbuch [StGB]).

Wenn wir es richtig lesen ist die Insolvenzbearbeitung jetzt ins Vorfeld.
Bitte informieren Sie uns ob das stimmt. (entschuldigung fuer mein schlechtes Deutsch)
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

 

SIe befinden sich aktuell in einem vorläufigen Insolvenzverfahren bzw. es wird ein Gutachten erstellt, inwieweit das Insolvenzverfahren eröffnet werden kann. Ein Insolvenzverfahren kann nur eröffnet werden, wenn die Kosten hierfür gedeckt sind. Je nach Insolvnezverfahren sind beitreibare Vermögenswerte ab EUR 5.000,- erforderlich.

 

Anfechtungstatbestände greifen in der Regel dann, wenn Sie vereinfacht Gläubiger bevorzugen, z.B die Angstellten bezahlen, dafür das Finanzamt oder die Sozialbeiträge aber nicht zahlen. Dann wird der Insolvenzverwalter die Zahlungen anfechten und zurückverlangen. Kann der die Rückzahlung nicht einfordern, holt er sich dies über den Schadensersatz bei den handelnden Personen/Geschäftsführern.

 

Insoweit ist es wichtig alle Zahlungen mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter zur Aufrechterhaltung und Fortführung des Betriebes abzustimmen. Dann können Sie eine spätere Anfechtung vermeiden.

 

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schroeter,

 

wir moechten nur wissen das Abwassergeschaeft gerechtigt is uns abschliesst.

 

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Soweit Sie mit Beitragszahlungen im Rückstand sind und eine Verschließung des Abflusses angekündigt wurde, werden Sie hiergegen nicht vorgehen können, jedenfalls nicht in der Kürze der Zeit. Zur Betriebsfortführung wäre daher eine Zahlung mit Zustimmung des Verwalters vorzunehmen.
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Denken Sie bitte noch daran die Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

Vielen Dank!
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Denken Sie bitte noch daran die Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

Gibt es Probleme?
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Denken Sie bitte daran die Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

Vielen Dank!
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Denken Sie bitte daran die Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

Vielen Dank!

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