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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

ich bin vom fa 2008 zum bilanzieren aufgefordet worden, da

Kundenfrage

ich bin vom fa 2008 zum bilanzieren aufgefordet worden, da der erzielte gewinn höher war als 50 T euro. in 2009 lag der gewinn unter 50 T, und ich habe beantragt, zur gewinn/verlust- rechnung zurckkehren zu können. das wurde vom fa abgelehnt mit der begründung, ich müsste grundsätzich drei jahre bilanzieren. was kann ich tun! was sind besondere wirtschaftliche gründe, die für einen erneuten wechsel der buchführungsart sprechen könnten? vielen dank XXXXX XXXXX für alle beiträge!
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774


Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
wann kann ich denn nun mit ihrer entwort rechnen?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.


Sehr geehrter Ratsuchender,




vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage, die ich sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Erneute Gründe sind vor allem der deutliche Abfall des Gewinns im Vergleich zum Vorjahr. Diese Voraussetzungen scheinen bei ihnen erfüllt zu sein. Eine abschließende Beantwortung im Rahmen einer Erstberatung aus der Ferne leider abschließend schwierig möglich, da hierzu ihre gesamte steuerrechtliche Situation erfasst werden müsste.



Aus diesem Grund möchte ich Ihnen dringend angeraten, einen Steuerberater oder einen im Steuerrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der abschließenden Klärung der Sach- und Rechtslage zu beauftragen.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte. Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.






Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774












Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
vielleicht können sie mir noch die rechtsgrundlage benennen, die das grundsätzlich regelt. (einen steuerberater habe ich natürlich. dieser erledigt auch meine buchhaltung)
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
vielen Dank für Ihre Nachtrag. Direkt aus dem Gesetz ergibt sich dieses nicht, insbesondere nicht aus Paragraph 4 Einkommensteuergesetz.

Vielmehr hat sich die rechtliche Beurteilung des Wechsels von einer Gewinnermittlungsart in die andere nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzgerichtshofes herausgebildet.

Hiernach ist ein Wechsel grundsätzlich dann zulässig, wenn er nicht willkürlich ist. Dies ist bei Ihnen der Fall. Grundsätzlich ist es aber auch so, dass ein Wechsel zunächst für drei Jahre bindend ist, wie von Ihnen schon richtig dargestellt.

Ausnahmsweise kann aber auch ein Wechsel unterhalb dieser drei Jahre erfolgen, wenn vernünftige nachvollziehbare wirtschaftliche Gründe hierfür erforderlich sind ( so die Rechtsprechung des Bundesfinanzgerichtshofes). Ein deutlicher Gewinnrückgang stellt einen solchen Grund dar.Bitte lassen Sie sich diesbezüglich noch einmal hinsichtlich der Detailfragen in ihrem Fallabschließend von ihrem Steuerberater beraten, die sich in diesem Bereich sicherlich auskennt.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774