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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Mein Vater und meine Mutter haben ein Berliner Testament gemacht.

Kundenfrage

Mein Vater und meine Mutter haben ein Berliner Testament gemacht. Der Vater ist gestorben und meine Mutter hat alles geerbt. Nunmehr ist auch die Mutter verstorben.
Wir sind fünf Kinder davon zwei Kinder aus der ersten Ehe meiner Mutter und drei Kinder aus der Ehe mit meinem Vater.
Ich habe mit meiner Frau meine Eltern seit mehreren Jahren gepflegt. Deshalb steht in dem Testament, dass wir nach dem letzt Verstorben (es ist ein Haus vorhanden und ca. 25.000 euro an Bargeld) als Vrmächnist 10 Jahre in dem Haus wohnen dürfen und dann soll dieses Haus verkauft werden. Als Dauertestamentsvollstrecker bin ich und mein Bruder - der Sohn aus zweiter Ehe also mein leibllcher Bruder eingesetzt). Nunmehr will der Stiefbruder das Erbe ausschlagen und nur seinen Pflichtteil geltend machen. Dazu möchte er einen Sachverständigen beauftragen, das Haus zu schätzen und meint, dass ich, da ich ja laut Vermächnis ein zehnjähriges Wohnrecht habe ihn auszahlen müßte. Desweiteren meint er auch seine Schwester also meine Stiefschwester würde darauf bestehen. Ich habe nicht soviel Geld um diese beiden auszuhalen. Außerdem erbe ich nicht das Haus, sondern habe nur ein Wohnrecht für zehn Jahre. Wie sollich mich verhalten.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

 

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

 

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

 

Sie können letztlich natürlich nicht verhindern, dass die Stiefgeschwister ihr Erbe ausschlagen, wenn diese nicht bereit sind, die 10 Jahre bis zum Verkauf des Hauses zu warten.

Die verbleibenden Erben wären sodann mit den Pflichtteilsansprüchen belastet. Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteiles. Bei 5 Erben mit je 20% ergäbe dies jeweils 10 % für die Ausschlagenden. Je nach Wert des Nachlasses ein nicht unerheblicher Betrag.

 

Prüfenswert könnte sein, wann Ihr Vater verstorben ist. Sollte dies vor nicht mehr als drei Jahren gewesen sein, könnten Sie als die leiblichen Kinder gegebenenfalls noch Ihre Pflichtteile geltend machen. Das würde die Erbmasse erheblich reduzieren und damit auch die jetzt geltend gemachten Pflichtteile.

 

Falls die übrigen Erben nicht in der Lage sind, die Pflichtteile zu begleichen bliebe wohl nur noch die Aufnahme eines Kredites bzw. der Verkauf des Hauses.

 

Begeben Sie auf jeden Fall nochmals in die Beratung eines Fachanwaltes für Erbrecht, damit die Sachlage eingehend geprüft werden kann.

 

 

 

 

 

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage ?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

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