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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16967
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Familienrecht. Meine Frau ist aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen

Kundenfrage

Familienrecht. Meine Frau ist aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und hat alle brauchbaren Möbel (auch Kücheneinrichtung) mitgenommen obwohl sie die Sachen z.Z. nicht braucht, denn sie stehen z.T. in unserer Garage. Sie hat unser Bankkonto sperren lassen (EC + Kreditkarte sind ungültig) Einzüge werden von der Bank nicht eingelöst. Nun verlangt sie Trennungsunterhalt der über dem liegt was mir mtl. zur Verfügung steht. Durch die Sperre könnte ich ohnehin nicht zahlen. Wenn ich aber nicht zahle, droht Ihr
Kollege mit dem Erlass einer einstweiligen Anordnung. Ich bin Rentner und 72 Jahre meine Frau ist 61 Jahre und könnte mind. noch einen 400 € Job annehmen.
Wie kann ich mich gegen die einstweilige Anordnung schützen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Frau ist nicht berechtigt, die gemeinsamen Möbel zu entfernen und auch nicht, das gemeinsame Konto sperren zu lassen.

Sie können auch mit einer einstweiligen Verfügung das Konto wieder frei verlangen.

Ob Sie Trennungsunterhalt zahlen müssen, hängt davon ab, ob Sie leistungsfähig sind. Das kommt auf dann auf Ihre Einnahmen und Ausgaben an.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schwerin,

danke für Ihre Antwort, nochmals meine Hauptfrage: Wie kann ich mich gegen

eine Einstweilige Anordnung wehren. Einfach Einspruch einlegen?

Wie bereits geschrieben habe ich weniger "Netto" als gefordert wird. Netto heißt

nach Abzug aller Unkosten Versicherungen, Kredite, Tel., Gemeindeabgaben, Wasser,

Strom usw. jedoch ohne Lebenshaltungskosten Essen,Trinken, Kleidung,Arznei,Sprit.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Soweit eine solche EV ergangen ist, müssen Sie Widerspruch dagegen einlegen. Dann geht die Sache in das Hauptsacheverfahren vor dem Gericht. Dann kann man in Ruhe alle Ansprüche berechnen lassen.

Zum Unterhalt wird das bereinigte Nettoeinkommen gebildet. Dazu sind in der Tat sämtliche Posten in Abzug zu bringen.

Von dem Selbstbehalt müssen dann aber Miete und Essen bestritten werden. Der Selbstbehalt liegt bei 750 €. Darunter dürfen Sie nicht rutschen.

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