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Andreas Scholz
Andreas Scholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Andreas Scholz ist jetzt online.

Wir sind eine Erbengemeinschaft von vier Schwestern. Unsere

Kundenfrage

Wir sind eine Erbengemeinschaft von vier Schwestern. Unsere Mutter verstarb kurz vor Ostern diesen Jahres. Außer einer Immobilie (Haus mit drei Mietpateien) hinterließ sie uns auch ein Sparbuch mit einem Geldbetrag. Dieses Geld möchten drei Schwestern zum großen Teil auf die vier Erben verteilen und ca. 5000,00 € stehen lassen für evtl. Reparaturen am Haus. Die vierte Schwester verweigert dazu ihre Unterschrift. Sie möchte das gesamte Geld (ca. 15000,00 €) als Rücklage für evtl. Reparaturen auf dem Sparbuch belassen, was den anderen viel zu viel erscheint.
Frage: Kann die vierte Schwester sich dauerhaft weigern, dass ein angemessener Anteil des Geldes auf die Erben verteilt wird? Kann sie zur Zustimmung gezwungen werden?
Zusatzinformationen:
1. Die Sparkasse, bei der das Sparbuch angelegt ist, verlangt die Unterschrift aller vier Erben bei allen finanzielen Transaktionen.
2. Ein vor zwei Wochen angefertigtes Verkehrswertgutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen kommt beim Punkt Bewirtschaftungskosten (Verwaltungskosten, Instandhaltungskosten, Mietausfallwagnis) auf einen Betrag von jährlich 4980,00 €.
3. Die Mieteinnahmen betragen z.Zt. 1565,57 € (mtl. Kaltmiete). Da eine Wohnung und die Garage nicht vermietet sind, lassen sich die Mieteinnahmen leicht auf 2000 bis 2200 € mtl. erhöhen.

Für eine Beantwortung meiner Frage wäre ich dankbar.
Mit freundlichem Gruß
U. Olson
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Andreas Scholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr verehrte Fragestellerin,

Sie werden ohne die Zustimmung der Schwester die Aufteilung nicht erreichen können. Im Rahmen ordnungsgemäßer Verwaltungsmaßnahmen könnten Sie zwar hier zu dritt Maßnahmen auch gegen den Willen der Schwester beschließen. Allerdings beträfe die Frage der Aufteilung des Sparbuches nicht die Frage der ordungsgemäßen Verwaltung sondern vielmehr der Auseinandersetzung. Gegen die Willen der Schwester ist also keine Aufteilung des Sparguthabens möglich.

Ich hoffe, weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten Fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA

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