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Stellen Sie Ihre Frage an Tobias Rösemeier.
Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

guten morgen wir haben einen rechtstreit mit dem nachbar wegen

Kundenfrage

guten morgen wir haben einen rechtstreit mit dem nachbar wegen wegerecht das haus liegt hinter unserem haus auf der linken seite sehend von der strasse ist unser hof über den hof fahren 3 eigentümer um an ihre grundstücke zu kommen auf der rechten seite unseres hauses konnte mann früher auch auf deas grundsück des direkt hinter uns liegt kommen dort wohnte eine alte dame die ist vor 2 jahren ins altenheim gekommen solange die alter frau da wohnte haben wir es geduldet aber immer gesagt wenn sie nicht mehr da wohnt wird das grundstück zur eigennutzung umgebaut was wir auch taten jetzt klagt der bevollmächtige von der alten dame gegen uns wir sollen den weg für ihn wieder herrstellen und noch erweiten es ist kein wegerecht eingetragen auf keiner seite er verlangt von uns 2 zufahrten über unser grundstück
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

 

Soweit Sie das erstinstanzliche Verfahren gewonnen haben, besteht erst einmal gute Hoffnung, dass auch das Berufungsgericht hieran nichts abändern wird. Im einzelnen kann ich das allerdings nicht garantieren, da der gesamte Sachverhalt hier nicht geprüft werden kann.

 

Soweit eine andere Zufahrt zu den Grundstücken möglich ist, besteht auch kein Notwegerecht nach § 917 BGB. Ich gehe davon aus, dass das Amtsgericht dies bereits geprüft hat.

Zwischen Ihnen und der alten Dame bestand, wenn überhaupt ein privatrechtlicher Nutzungsvertrag über das Wegerecht, der allerdings zeitlich beschränkt war, nämlich solange, bis die alte Dame das Wegerecht nicht mehr nutzen kann, was sie ja nun nicht mehr kann, da sie im Altenheim ist.

 

Allenfalls wäre hier noch zu prüfen, ob ein sog. Gewohnheitsrecht zwischenzeitlich greift. Dieses entsteht, wenn mangels entsprechender Vereinbarung die Nutzung des Weges über einen längeren Zeitraum von Ihnen geduldet wird.

 

Dies kann ich anhand Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht prüfen.

Falls Sie sich vor dem Amtsgericht selber vertreten haben, benötigen Sie für das Berufungsverfahren, welches vor dem Landgericht geführt wird, einen Anwalt. Dort herrscht Anwaltszwang. Dieser wird den Sachverhalt eingehend prüfen und sodann auf die Berufung erwidern.

 

 

 

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!