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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22322
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Meine Frau hat bei Domember bezahlt (103,00 ),was nun

Kundenfrage

Meine Frau hat bei Domember bezahlt (103,00 €),was nun ?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geeherter Ratsuchender,

gern nehme ich informatorsich zu Ihrem Anliegen wie folgt Stellung.

Bei "Domember" handelt es sich um eine gewerbsmäßig agierende Abzockfirma. Eine rechtlich bindende Zahlungsverpflichtung ensteht regelmäßig nicht.

Vorsorglich sollten Sie an die Firma ein Musterschreiben richten, in dem Sie ausdrücklich erklären, das Zustandekommen eines Vertrages und eine sich daraus ergebende Rechtspflicht zur Zahlung unter keinem rechtlich in Betracht kommenden Gesichtspunkt anzuerkenen. Ich stelle Ihnen nachfolgend einen Link ein. Dort sind links oben zwei entsprechende Musterschreiben eingestellt (Minderjähige, Erwachsene).

Ergänzen Sie das Musterschreiben um die persönlichen Angaben, und versenden Sie es anschließend per Einschreiben. Der Einschreibebeleg dient im Bestreitensfall als Zugangsnachweis und sollte sorgfältig aufbewahrt werden. Die zustellungsfähige Anschrift der Firma entnehmen Sie bitte dem Menüpunkt "Impressum" auf der Webseite.

Hier der Link

http://www.facto24.de/?page_id=200

Bitte ignorieren Sie sämtliche gegebenenfalls eingehenden Anschreiben oder Mahnungen, und lassen Sie sich insbesondere nicht unter Druck setzen. Es entspricht der gängigen Vorgehensweise deratiger Betrugsfirmen, mit der Einschaltung von Inkassobetrieben und dergleichen mehr zu drohen. Lassen Sie sich von solchen Einschüchterungsversuchen nicht beeindrucken, denn rechtlich haben Sie nichts zu befürchten.

Reagieren müssen Sie erst, wenn Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten sollten. Beachten Sie aber bitte dann, dass diese Mahnbescheide im automatisierten Verfahren erstellt werden. Das bedeutet vor allem, dass eine gerichtliche Prüfung, ob ein angemahnter Anspruch tatsächlich besteht, gar nicht stattfindet. Legen Sie gegen diesen Mahnbescheid innerhalb einer Frist von 14 Tagen Widerspruch ein. Erst dann ist das eigentliche gerichtliche Verfahren eröffnet mit der Folge, dass der Mahnende seinen Anspruch auch begründen muss. Und spätestens dann geben die Abzocker auch Ruhe, weil Ihnen natürlich bewusst ist, dass ein zur Zahlung verpflichtender rechtsverbindlicher Vertrag nicht geschlossen wurde. Erfahrungsgemäß kommt es aber gar nicht dazu, wenn Sie alle "Zahlungserinnerungen " und "Mahungen" zuvor beharrlich ignorieren.

Ich hoffe, Ihnen mit vorstehenden Auskünften dienlich gewesen zu sein. Für etwaige Nachfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf höflichst an die ausstehende Akzeptierung der eingestellten Antwort erinnern.

Sollte zusätzlicher Klärungsbedarf bestehen, machen Sie bitte jederzeit von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt