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Dirk Bettinger
Dirk Bettinger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 743
Erfahrung:  Fachanwalt für Strafrecht
31778273
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Dirk Bettinger ist jetzt online.

Hallo Herr Christian Jaochim Ich hoffe sie k nnen mir einen

Kundenfrage

Hallo Herr Christian Jaochim
Ich hoffe sie können mir einen Rat geben wie ich mich jetzt verhalten soll.
Am 4.5.2010 habe ich über meine E-mail anschrift eine Zahlungsaufforderung der Firma Content 4U GmbH Geschäftsführer Viliam Adamca in höhe von 96 euro erhalten.
Ich habe aber keinen Download-Service in Anspruch genommen weiß bis heute noch nicht was das überhaupt sein soll.wenn man einen Vertrag über das Internet abschließt , wird man einige male gefragt ob man nun wirklich einen Vertrag abschließen möchte.
Ich habe nichts bestätigt , weil ich grundsätzlich Verträge nur angesicht zu angesicht unterschreibe.Am gleichen abend rief ich bei der Verbraucher Zentrale an und dort erhielt ich einen Musterbrief zur Abwehr einer unberechtigten Forderung für eine Internet-Service-Leistung.Am 14.5.2010 wurde meine Kündigung bestätigt aber bezahlen soll ich trotzdem.Die Verbraucherzentrale hat gesagt ich soll die Finger still halten und nicht Zahlen.Am 4.6.2010 kam die erste Mahnung und heute die zweite wo ich 101.00 Zahlen soll.
Wie soll ich mich jetzt verhalten , soll ich die 101.00 Zahlen?
Ich bitte sie ganz herzlich mir eine Rat zu geben , denn das ist für uns eine menge Geld.
Vielen vielen Dank XXXXX XXXXX Mühe mit freundlichem gruß Sibylle Tumm
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, sehr geehrte Fragestellerin,

ich weise darauf hin, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB von JustAnswer gelesen und zur Kenntnis genommen, daher setze ich voraus, dass Sie eine angemessene Vergütung für die Beantwortung durch Akzeptieren leisten.

Dies vorausgeschickt, beantworte ich gerne Ihre Frage:

Nein, Sie sollten dem Rat der Verbraucherzentrale folgen und nicht zahlen. Diese Mahnschreiben sind die „übliche“ Drohkulisse solcher Firmen, die quasi gewerbsmäßig über diese Masche versuchen, Verbraucher um ihr Geld zu bringen.

Wirklich reagieren müssen Sie erst, wenn Sie einen Mahnbescheid vom Amtsgericht erhalten. Gegen diesen müssen Sie Wiederspruch einlegen. Es ist Aufgabe der fordernden Partei den Vertragsschluss nachzuweisen. Den Gang vor das Gericht scheuen diese Firmen aber meist.

Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren. Bei Nachfragen nutzen Sie bitte diese Option.

Abschließend bitte ich Sie, folgendes zu beachten: JustAnswer kann und will eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Zu einer umfassenden persönlichen Beratung gehört, dass Mandant und Rechtsanwalt gemeinsam alle relevanten Informationen erarbeiten. Das kann diese Plattform nicht leisten. Hier soll nur eine erste Einschätzung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts gegeben werden. Es kann sich sogar eine ganz andere rechtliche Beurteilung ergeben, wenn Informationen - bewusst oder unbewusst - hinzugefügt oder weggelassen werden.

Mit freundlichen Grüßen

RA und

Fachanwalt für Strafrecht

Dirk Bettinger

Adenauerallee 23

53111 Bonn

Tel.: 0228/8503479-0

Fax: 0228/8503479-1

[email protected]

www.rechtsanwalt-bettinger.de

Experte:  Rechtsanwalt Christian Joachim hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage und bitte die Antwort des Kollegen Bettinger zu ignorieren. Kollegialiter sollten hier Fragen, die an Personen direkt gestellt werden, auch nur von diesen beantwortet werden.

In der Sache selbst halte ich das Vorgehen der Firma für höchst unseriös und es ist ohne Weiteres klar, dass hier eine betrügerische Handlung vorliegt, wenn von Ihnen eine Zahlung verlangt wird, ohne dass eine Leistung erbracht worden ist. Sie können unter dieser Prämisse die Zahlung ablehnen. Sie haben bisher auch völlig richtig gehandelt, ich denke dass der Musterbrief die notwendigen auch juristischen Aspekte berücksichtigt hat.

Sie sollten daher nicht weiter reagieren. Erst wenn ein gerichtliches Verfahren durch die Gegenseite eingeleitet wird (Mahnbescheid, Klage) sollten Sie reagieren und Widerspruch oder eine Klagerwiderung fertigen. Ggf. ist hier auch die Hilfe eines RA möglich, bei geringem Einkommen können Sie für diesen Prozeßkostenhilfe erhalten.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.

Viele Grüße
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sorry Herr Kollege, das war nicht böse gemeint. Ich sah nur, dass die Frage schon von gestern stammt und heute morgen immer noch nicht beantwortet war.
Freundliche kollegiale Grüße