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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Ich habe heute die 2. und letzte Mahnung von [email protected]

Kundenfrage

Ich habe heute die 2. und letzte Mahnung von "[email protected]" bekommen, per Mail. Angeblich habe ich einen Dienstleistungsvertrag abgeschlossen.
Was soll ich tun?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

 

Sie sollten ein künftige Mahnschreiben nicht ignorieren, auch wenn das Verlangen nicht seriös ist, da sonst ein Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides ergeht. Sie sollten der Rechnung und weiteren Mahnungen/Zahlungsaufforderungen widersprechen, da Sie keine entgeltlichen Leistungen in Anspruch nehmen und auch auch keinen Vertrag geschlossen haben.

 

Die AGB´s die Ihnen nicht zur Kenntnis gelangt sind und einen Zahlungsanspruch bewirken sollen, sind wegen der überraschenden Klausel unwirksam. Zahlungen sollten Sie an das betreffende Unternehmen nicht tätigen, da dann weitere Forderungen gestellt werden.Ein Bankeinzugsverfahren, soweit dieses erteilt wurde ist zu widerrufen, Abbuchungen zu widersprechenen

 

In jedem Fall sollten Sie einen vermeintlichen Vertrag wiederrufen und hilfsweise kündigen. Die Kündigung lassen Sie durch einen Boten zur Post aufgeben. Dies reicht dann als Nachweis der abgesendeten Kündigung aus.

 

Eine Zahlungsverpflichtung besteht und bestand aufgrund eines fehlenden Vertragsschlusses jedenfalls nicht. Der mögliche Verweis des Unternehmens auf die AGB´s für eine vertragliche Bindung ist nicht berechtigt, da die AGB´s nicht Vertragsbestandteil geworden sind, bzw. entsprechende Klausel unwirksam sein durften.

 

Sollte der hierfür bekannte Rechtsanwalt oder ein Inkassounternehmen versuchen Sie mit drohenden Schreiben zu weiteren Zahlung aufzufordern, sollten Sie standhaft bleiben.

 

In der Regel hören die Mahnung dann auf. Trotzdem können Sie auch eine neg. Feststellungsklage gegen das Unternehmen erheben, um festzustellen, dass kein Vertrag besteht und die Forderung nicht begründet ist. Die Kosten des von Ihnen zu beauftragenden Anwalts hat die Gegenseite zu tragen.

 

Um Ihr Anliegen zu untermauern, können Sie Strafanzeige erstatten.

RA Schröter und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Angeblich habe ich aber die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert, wenn ich mich auch nicht erinnern kann, irgendso etwas akzeptiert zu haben.
Vielen Dank für Ihre Mühen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Angeblich habe ich aber die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert, wenn ich mich auch nicht erinnern kann, irgendso etwas akzeptiert zu haben.
Vielen Dank für Ihre Mühen.
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.

Selbst wenn Sie die AGB´s durch Anklicken akzeptiert haben sollten, sind diese unwirksam, soweit Sie zu einer Zahlung verplfichtet werden sollen ohne das dafür eine Gegenleistung erbracht wird.

 

Insoweit führen auch die AGB´s nicht zu einer Zahlungsverpflichtung.