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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3523
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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Es wurde von einer Firma Filmaufnahmen gemacht und ebenso aufnahmen

Kundenfrage

Es wurde von einer Firma Filmaufnahmen gemacht und ebenso aufnahmen bei einer Veranstaltung und wir waren auf der Bühne. Wie verhält es sich mit den Bildrechten?
Liebe Grüße Tanja walter
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Darüber hinaus mache ich Sie darauf aufmerksam, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet, da insoweit ein Rechtsberatungsvertrag zustande gekommen ist. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:





Wer an öffentlichen Veranstaltungen teilnimmt, muss damit rechnen, dass die Veranstaltung und die Teilnehmer auch fotografiert werden.

§ 23 KunstUrhG bestimmt insoweit:


(1) Ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden:
1.
Bildnisse aus dem Bereiche der Zeitgeschichte;
2.
Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen;
3.
Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;
4.
Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient.
(2) Die Befugnis erstreckt sich jedoch nicht auf eine Verbreitung und Schaustellung, durch die ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten oder, falls dieser verstorben ist, seiner Angehörigen verletzt wird.

Eine Einwilligung ist insoweit bei einer öffentlichen Veranstaltung, bspw. einem Rockkonzert - nicht erforderlich.eilnimmt, der muss damit rechnen, dass diese fotografiert werden und die Teilnehmer anbei gleich mit. Dabei wird der im Gesetz verwendete Begriff der „Versammlungen und Aufzüge“ recht weit verstanden. Es unterfallen ihm Menschenansammlungen, deren Teilnehmer den kollektiven Willen haben, etwas gemeinsam zu tun

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Sie mögen bitte noch meine Antwort akzeptieren, damit eine Abrechnung erfolgen kann, sowie eine Bewertung abgeben.

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich erinnere daran, nach Inaugenscheinnahme meiner Antwort diese auch zu akzeptieren.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Roth,

danke für Ihre Auskunft. Ich habe da andere Informationen. Ob jemand zufällig in einen Bild steht oder gezielt fotografiert wird, das ist ein Unterschied. Ein Schauspieler unterschreibt auch einen Vertrag und schaut sich den Film vorher an, bevor er plamiert wird, weil der Film schlecht ist, oder?? Ein Modell muss auch schriftlich seinen Manager die Bildrechte abtreten oder? Der Gesetzgeber hat das schon geregelt und ich wollte den Paragrafen dazu haben, denn ich habe einen Brief an eine Firma verfasst. Ich habe meine Frage reduziert auf die wichtigste Infomation, ich wußte nicht, das Sie einen Aufsatz von drei Seiten benötigen um den Paragrafen zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

Tanja Walter

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie andere Informationen zur Verfügung haben, erhebt sich die Frage, warum Sie hier Ihr Anliegen einstellen.
An der Rechtslage gibt es keinen Zweifel.

Die Beurteilung in Ihrem Fall hängt selbstverständlich davon ab, um was für eine Aufnahme sich bei welcher Veranstaltung handelt. Hierzu haben Sie bisher nichts vorgetragen.