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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren Habe eine dringende Frage

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren

Habe eine dringende Frage zum Thema Unterhaltspflicht. Vor kurzem habe ich einen Brief vom Sozialamt bekommen wegen Prüfung der Unterhaltsfähigkeit.
Ich habe daraufhin sofort widersprochen und jetzt einen erneuten Brief vom Amt erhalten.
Jetzt zu meiner Frage: Bin ich als Sohn meinem Vater gegenüber unterhaltspflichtig,
wenn seit fast 20Jahren kein Kontakt in jeglicher Form besteht, ich selbst nie Unterhalt bekommen habe und seit fast 14Jahren eine urkundliche Namensänderung besteht???
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

der Bantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

 

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemesse Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

 

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

 

Nach § 1601 BGB sind sich Verwandte in gerader Linie gegenseitig zum Unterhalt verpflichtet. Hierbei spielt grundsätzlich die Frage des Kontaktes oder der Namensänderung keine Rolle, es sei den es liegt eine Adoption vor, so dass Sie nicht mehr verwandt wären.

 

Insofern dürften Sie dem Amt gegenüber zur Auskunftserteilung verpflichtet sein.

 

Rein vorsorglich weise ich aber darauf hin, dass die Freibeträge gegenüber den bedürftigen Eltern realtiv hoch sind.

 

Begeben Sie sich gegebenenfalls in anwaltliche Beratung, damit das weitere Vorgehen abgestimmt und im Vorfeld schon geprüft werden kann, ob überhaupt eine Leistungsfähigkeit Ihrerseits vorliegt.

 

 

 

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

 

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank XXXXX XXXXXür die schnelle Antwort. Das mit der Adoption liegt in diesem Fall vor, also hat sich das hoffentlich bald erledigt. MfG C.Müller

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

das ist sicherlich gut so.

 

viele Grüße