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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17007
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Die Situation ist f r einen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Situation ist für einen Laien wie folgt "verkompliziert" und ungewöhnlich:
Meine Frau hat am 9.4.2010 einen unbefristeten und vom Arbeitgeber seinerzeit noch nicht unterzeichneten Arbeitsvertrag als Erzieherin erhalten. Der Arbeitgeber ist die Diakonie (evang. Kirche). Meine Frau hat den Vertrag sodann als Erstunterzeichnerin an den Arbeitgeber zurückgeschickt. Daraufhin erhielt sie den Anruf aus dem Personalbüro, man habe einen Fehler gemacht, da ein befristeter Arbeitsvertrag unterschrieben werden müsse.
Meine Frau wurde gebeten, auf Grund der knappen Zeit bis zur Arbeitsaufnahme persönlich sehr kurzfristig im Personalbüro zu erscheinen und dort einen anderen, eben jenen befristeten zu unterschreiben, da sonst keine Einstellung erfolgen könne. Meine Frau kam diesem Wunsch nach.
Wenige Tage später erhielt sie eine Durchschrift des befristeten Vertrages per Post vom Personalbüro (und somit vom Arbeitgeber ebenfalls unterzeichnet).
Auch von ihrer Chefin bekam sie auf ihrer Arbeitsstelle eine vom Arbeitgeber original unterschriebene Ausfertigung überreicht. Meiner Frau liegen somit zwei identische Vertragswerke mit selbem Datum und mit Befristungsdatum (Enddatum der Beschäftigung: 31.7.2010) vor.
Gestern erhielt meine Frau ein drittes Vertragswerk zugeschickt, in dem ein neues Befristungsdatum (31.7.2011) mit der Bitte um Unterzeichnung enthalten ist (auch hier hat der Arbeitgeber noch nicht unterschrieben).
Soweit wäre sicherlich alles unstrittig, wenn nicht eine der bisher von mir Ihnen gegenüber gemachten Äußerungen sich mittlerweile anders darstellen würde.
Bei nochmaliger Durchsicht der beiden "alten" Vertragswerke gestern haben wir festgestellt, dass meine Frau eine Ausfertigung mit Befristung und sehr wohl doch eine Ausfertigung ohne Befristung übermittelt bekommen hat. Auch die letztere wohlgemerkt ist von beiden Vertragsparteien original unterschrieben.
Unsere Fragen: Welches der beiden Vertragswerke hat nun Rechtskraft? Und ganz wichtig zweitens: Was soll meine Frau nun tun, ohne einen Fehler zu machen? Den dritten Vertrag mit Befristung unterzeichnen oder sich de jure auf den unbefristeten berufen? Wenn sie sich auf den unbefristeten berufen würde, so befürchten wir jedoch Folgendes: Die Probezeit in dem unbefristeten läuft noch bis zum .10.2010, d.h. sie könnte bis dahin gekündigt werden, falls sie jetzt nicht den neuen befristeten unterzeichnet (übrigens enthält auch der eine neue Probezeit: bis 14.10.2010, also identisch dem unbefristeten).
Was sagt die einschlägige Rechtssprechung in einem solchen Fall? Was gilt? Was nicht? Was raten Sie in dieser geschilderten Situation?
Vielen Dank!

Mit frdl. Grüßen
Hans-Jürgen Bartsch
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Am sichersten gehen Sie, wenn die Frau den Vertrag mit der Befristung bis 2011 unterschreibt.

Ansonsten droht in der tat auch die Gefahr einer Kündigung in der Probezeit.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich gehe nach Ihrer Antwort nun davon aus, dass meine Frau Ihrem Rat folgt und die erneute Befristung unterschreibt.
Wenn Sie nach deren Ablauf jedoch nicht weiterbeschäftigt wird (die Zahl und Dauer mehrerer Befristungen ist bekanntlich begrenzt=also tritt dieser Fall wohl in absehbarer Zeit ein), könnte man dann notfalls den unbefristeten zücken oder hätte der dann keinerlei Rechtskraft (mehr)?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Man kann es auch darauf ankommen lassen und sich irgendwann mal auf den unbefristeten Vertrag berufen. Aber dann hat der AG ja immer noch die Möglichkeit der Kündigung.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank,XXXXX haben mir sehr weitergeholfen!!!
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Gern.

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