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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
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RA Schröter ist jetzt online.

Ich bin als niedergelassene rztin seit 20 jahren Mieterin

Kundenfrage

Ich bin als niedergelassene Ärztin seit 20 jahren Mieterin von Praxisräumen.
Lt. Mietvertrag muss ich die "Betriebskosten" für einen Fahrstuhl anteilig mit anderen Mietern zu 80% bezahlen. Bisher handelte es sich dabei um Strom und wartungskosten. Jetzt hat der Vermieter neu eine 24stündige Telefonbereitschaft installiert, die 800€ im Jahr kostet, und mir diese Kosten ebenfalls zu 80% als nebenkosten berechnet.
Die telefonhotline brauche ich nicht, der Einbau war mit mir nicht abgesprochen.
Muss ich die Kosten bezahlen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Laut Aufzugsverordnung muss bei Aufzugsanlagen, mit denen Personen befördert werden, eine Notrufeinrichtung vorhanden sein.

 

Die Wartung für den Notruf und das Te lefon sind umlagefähig, der Einbau selbst allerdings nicht.


Rein vorsorglich sollten Sie aber den Mietvertrag in Bezug auf die zahlbaren Nebenkosten prüfen. Sind die Kosten für den Fahrstuhl allgemein gehalten, sind auch die Kosten für das Aufzugstelefon umlegbar. Wenn jedoch nur geregelt ist, dassSie Strom und Wartzungskosten zu tragen haben, können die laufenden Kosten für die Telefonunterhaltung nicht umgelegt werden ohnen das der Mietvertrag geändert wird.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Im Mietvertrag ist wie gesagt nur von "Betriebskosten" des Fahrstuhls die Rede.
Auch bisher gab es im Fahrstuhl einen Notruf. Jetzt allerdings wurde zusätzlich die 24 Std Telefonbereitschaft installiert, die nun jährliche Zusatzkosten von über 8oo€ verursacht. Müssen wir die wirklich zahlen?