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Dirk Bettinger
Dirk Bettinger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 743
Erfahrung:  Fachanwalt für Strafrecht
31778273
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Dirk Bettinger ist jetzt online.

Hallo! Mein Mann ist sehr unzufrieden in Seiner neuen Firma.

Kundenfrage

Hallo!

Mein Mann ist sehr unzufrieden in Seiner neuen Firma. Ist da jezt seit ca. 3 Monaten und im Arbeitsvertrag steht eine Kündigungsfrist von 14 Tagen innnerhalb der Probezeit von 6 Monaten. Muß er diese auch einhalten wenn er schon wieder ein neues Job Angebot hat? Wenn er diese einhalten muß kann er sich dann ab morgen 14 Tage krank schreiben lassen oder werden die das denn überprüfen? Er könnte ab 17. Juli wieder woander´s anfangen event. auch früher. Wie ommt er da rechtlich heraus ohne heute Abend wieder Seine Nachtschicht antreten zu müssen!
LG Antje
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller, sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Ja, auch wenn Ihr Mann schon eine neue Arbeit hat, muss er die 14 Tage einhalten, da diese Zeit für beide Parteien gilt. Er kann nur früher aus dem Arbeitsvertrag raus, wenn er mit dem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag vereinbart.

Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren. Bei Nachfragen nutzen Sie bitte diese Option.

Abschließend bitte ich Sie, folgendes zu bedenken: Diese Plattform kann und will eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Zu einer umfassenden persönlichen Beratung gehört, dass Mandant und Rechtsanwalt gemeinsam alle relevanten Informationen erarbeiten. Das kann diese Plattform nicht leisten. Hier soll nur eine erste Einschätzung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts gegeben werden. Es kann sich sogar eine ganz andere rechtliche Beurteilung ergeben, wenn Informationen hinzugefügt oder weggelassen werden.

Mit freundlichen Grüßen

RA und

Fachanwalt für Strafrecht

Dirk Bettinger

Adenauerallee 23

53111 Bonn

Tel.: 0228/8503479-0

Fax: 0228/8503479-1

[email protected]

www.rechtsanwalt-bettinger.de

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ja gut- das dachte ich mir schon aber was ist jezt mit der Krankschreibung ab morgen bzw. heute für dei 14 Tage- der Arbeitgeber kann sich ja denken warum. Denn von wegen die kmmenden 14 den Urlaub in Anspruch zu nehmen das können wir wohl vergessen- den hat er für alle Mitarbeiter wegen der hohen Auftragsauflage für das komplette Jahr gestrichen. Und auf einen Aufhebungsvertrag wird er sich nicht einlassen- weil er so schnell keine neuen Leute findet. Also kann er die Krankschreibung überprüfen lassen oder nicht- wenn er sich ab morgen wegen Depression oder Rückenschmerzen krank schreiben lässt- was ja nicht gelogen wäre- oder nicht. Was sollen wir tuen?
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ihre Nachfrage beantworte ich gerne:
Der Arbeitgeber kann die Krankmeldung nur bei begründetem Verdacht anzweifeln.Prinzipiell hat der Arbeitgeber nur ein Recht zu erfahren, wie lange eine Arbeitsunfähigkeit voraussichtlich dauert. Die Dauer bescheinigt jeweils der behandelnde Arzt.
Die Diagnose oder gar die Behandlung geht den Arbeitgeber nichts an. Der behandelnde Arzt ist ebenfalls gegenüber dem Arbeitgeber zum Schweigen verpflichtet.

Der Arbeitgeber kann jedoch bei begründeten Zweifeln an der Krankmeldung seines Arbeitnehmers verlangen, dass die Krankenkasse ein Gutachten des Medizinischen Dienstes zur Beseitigung von begründeten Zweifeln einholt, vgl. § 275 Abs. 1 SGB V. Zweifel bestehen dann, wenn Versicherte auffällig häufig nur für kurze Dauer arbeitsunfähig sind oder der Beginn der Arbeitsunfähigkeit häufig auf einen Arbeitstag nach Beginn oder am Ende einer Woche fällt oder die Arbeitsunfähigkeit von einem Arzt festgestellt worden ist, der durch die Häufigkeit der von ihm ausgestellten Atteste aufgefallen ist.

Der Arbeitnehmer ist verpflichtet an der Überprüfung mitzuwirken, § 5a EFZG

Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren.
Freundliche Grüße
RA
Dirk Bettinger
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Kann der begründete Zwiefel auch darin bestehen das Ihm ja mein Mann schon mitgeteilt hat das er kündigen will und sich einen Aufhebungsvertrag wünscht- den der Arbeitgeber wohl nicht akzeptieren wird.
Und dann hat er damit gedroht keine weiteren Zahlungen zu leisten zwecks Urlaubsabgeltung und restlichen Lohn usw. -aber damit könnte man ja vor´s Arbeitsgericht ziehen oder?

Danke für die Beantwortung meiner Fragen
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 7 Jahren.
Theoretisch kann der begründete Zweifel natürlich auch darin liegen. Aber hier würde ich es drauf ankommen lassen. Kündigen kann Ihr Man ja onehin innerhalb der Probezeit und dadurch gewinnt der AG ja nichts weiter.
Ja, damit können Sie vor das ArbGericht ziehen.

Bitte vergessen Sie nicht, meine Antworten zu akzeptieren.
Freundliche Grüße
RA
Dirk Bettinger
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

nachdem ich Ihnen nun mehrere Fragen beantwortet habe, bitte ich darum, die entsprechenden Antworten auch zu akzeptieren.
Vielen Dank und
freundliche Grüße
RA
Dirk Bettinger
Dirk Bettinger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
So- der Chef hat Ihn zurückgerufen. Er will morgen mit Ihm einen Aufhebungsvertrag machen aber nur unter der Bedingung das er die Überstunden einbehält und den Urlaub von 6 Tagen- den restlichen Lohn will er auszahlen. Kann er darauf bestehen ihm die Lohnabrechnung und Steuerkarte erst am 20. Juli am Zahltag auszuhändigen?
Der Rest ist uns egal- dann brauchen wir wegen den 6 Tagen Urlaub nicht vor´s Gericht ziehen- zumal im Arbeitsvertrag eh schon steht das wir auf die Überstunden vom lezten Monat ca.58 eh keinen Anspruch mehr haben. Aber so kommen wir noch einigermaßen ohne Ärger aus der Sache raus.
Vielen Dank für Ihre nächste Antwort danach überweise ich das Honora und werde diesesn Service sicherlich noch einmal nutzen.
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ja, darauf kann der AG bestehen, da er die LSt Karte für die Abrechnung benötigt, diese also quasi erst nach der Berechnung und Auszahlung nicht mehr beim AG benötigt wird. Die Abrechnung selbst folgt normalerweise zeitgleich mit der entsprechenden Auszahlung.

Herzlichen Glückwunsch, ich wünsche Ihrem MAnn in dem neuen Job mehr Glück.

Freundliche Grüße
RA
Dirk Bettinger
Experte:  Dirk Bettinger hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Kunde,

leider ist ein Systemfehler aufgetreten und Sie haben eine negative Bewertung durch mich erhalten. Diese habe ich nicht abgegeben! Der Systemadministartor ist informiert und ich hoffe, dass dieser Fehler bald behoben ist.
Ich bitte um Entschuldigung,
mit freundlichen Grüßen
RA
Dirk Bettinger