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Simone Günther
Simone Günther, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 248
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwältin
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Simone Günther ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Im Mittel M rz 2010 habe

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Mittel März 2010 habe ich ein Auto als geschenkt bekommen, das Auto war bei einer Spediti-onshändler geparkt. Mir ist von dem Speditionshändler gesagt worden, dass ich zwei Woche Parkingsfrei bekomme nachdem musste ich €45/Monat bezahlen.
Die Miete der Parkplatz von seit der Zeit wobei ich das Auto bekommen habe wurde von mir schon bezahlen aber der Speditionshändler teilt mir mit dass ich das Auto nicht bekommen kann, weil die Dame di mir das Auto geschenkt hat, hin noch weite Parkplatzmiete schulde „€250“, nur die Dame behauptet er hat die kosten der Parkplatz nicht zu bezahlen, weil sie den Parkplatz kostenlos frei zu Verfügung bekommen.
Was ist den zu machen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Simone Günther hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage darf ich unter Berücksichtigung der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworten:

Gehört die Sache nicht dem Speditionshändler, so kommt in Betracht, dass der Speditionshändler ein Pfandrecht erworben hat. Dabei finden auf die Verpfändung die für den Erwerb des Eigentums geltenden Vorschriften entsprechende Anwendung.
Hier ist lediglich ein GUTGLÄUBIGER Pfandrechtserwerb des Speditionshändlers möglich.
Im Ergebnis muss der Speditionshändler den Besitz an der Sache vom Verpfänder erlangt haben, d.h. der Verpfänder müsste dem Händler die Sache übergeben haben.
Des Weiteren müsste dieser gutgläubig gewesen sein.
Gutgläubigkeit liegt vor, wenn der Gläubiger (also der Speditionshändler) weder weiß noch infolge grober Fahrlässigkeit nicht weiß, dass der Verpfänder KEIN Eigentümer ist.
Maßgeblich ist hier der Zeitpunkt der Entstehung des Pfandrechts. Dieses ist jedoch schon vor der Schenkung entstanden, so dass der Speditionshändler das Pfandrecht ausüben kann.

Dass der Parkplatz kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollte, müsste ggf. von der Dame bewiesen werden, erst dann kann der Speditionshändler sein Pfandrecht nicht ausüben.

Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte und darf Sie höflichst darum bitten, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen
Simone Günther
Rechtsanwältin