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Rechtsanwalt Norman Dauskardt
Rechtsanwalt Norman Dauskardt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 20
Erfahrung:  Zwei juristische Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Norman Dauskardt ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe folgendes Problem. Ich habe mit meiner

Kundenfrage

Guten Tag,

ich habe folgendes Problem.

Ich habe mit meiner Familie bis vor 1,5 Jahren zeitweise in Deutschland gewohnt.
Vor ca. 2,5 Jahren habe ich dort einen PKW gekauft und ihn finanziert.
D.h. der PKW hat 17,900 gekosten wobei ich 6,000 Euro in Bar angezahlt habe und den rest finanziert habe über die autobank. Diese hat als Sicherheit damals den Brief bekommen.

Als wir vor 1,5 Jahren nach NL umgezogen sind haben wir der Bank gefragt ob wir den PKW mitnehmen dürfen und dort einführen und anmelden dürfen.
das war laut Bank kein Problem.

Leider ist es in NL so das das dortige Straßenverkehrsamt diesen Brief nicht an sich nimmt wie es in Deutschland so üblich ist. daraufhin hat die Bank mir den Brief an meiner neunen NL Adresse geschickt zum ummelden und einführen nach NL. ich habe dann der NL Behörde gefragt ob die die neuen NL Papiere der Bank zustellen können, leider ohne erfolg. in NL ist es so das derjenige auf dem der PKW zugelassen wurde ( meine Ehefrau ) auch der Besitzer ist. Die Papiere werden dann NUR dem Besitzer zugestellt.

ich habe darauf hin die Bank angerufen und denen erklärt das man an den NL papieren wohl nichts hat da der Besitzer JEDERZEIT neue bekommt und somit das Papier der Bank nicht als Sicherheit dient. Die Dame hat mich daraufhin in der Warteschleife gehängt und mit kurze zeit später gesagt das das dann schon in Ordnung sei wenn das so wäre, ansonsten hätte Mann mir eh nicht den Deutschen Brief persönlich an meine privat Adresse geschickt.

Nachdem dann erstmal ca 3 Monate ruhe war bemängelte die Bank das sie nicht mehr von unserem deutschen Konto abbuchen konnte ( ging ja auch nicht da dies gekündigt wurde und wir nun ein NL Konto haben ) auch wollte Mann sofort den NL Brief haben oder eine andere Sicherheit die den Restbetrag ( 10,000 Euro ) decken würde mit der Androhung der Kündigung.

ich war erstmal perplex und habe mich geweigert nun noch die NL Papiere heraus zu geben.
Mann hat mir im Endeffekt nun den Vertrag gekündigt und mich wegen Unterschlagung in Deutschland angezeigt da ich den PKW nicht heraus gebe. ich habe aber bis vor 3 tagen wiederholt angeboten die raten trotzdem brav und sogar mit einer höheren rate als bisher zu tilgen. ebenfalls habe ich angeboten sogar die NL Papiere ab zu geben wenn es denn sein muss. da der vertrag aber gekündigt ist reagieren die GARNICHT mehr.

Wenn ich den wagen zurückgebe verkaufen die den für zeitwert 5 – 6000 Euro und kann ich nicht obendrauf zahlen. Deshalb möchte ich dies nicht. Abgesehen davon ist er mittlerweile auf meiner Frau angemeldet die nichts mit dem vertrag am hut hatte ( wir hatten ja den Brief wenn auch im Endeffekt als fehler der Bank zu bezeichnen, ganz abgesehen davon was uns die Dame am Telefon sagte, was die Bank jedoch nun bestreitet )

was soll ich nun tun ?

kann man mir das mittlerweile in NL angemeldete Fahrzeug das sogar jetzt auf jemand anderes angemeldet ist noch wegnehmen obwohl die Bank den Fehler gemacht hat mir den Brief zu überlassen ( auch wenn nicht schriftlich bestätigt aber Mann hat ihn uns ja persönlich zugeschickt )

Muss die Bank nicht auf einen Vorschlag meinerseits den vertrag trotzdem gut ab zu wickeln eingehen ?

ich bin ja absolut bereit den offenen betrag zu tilgen und stehe dem auch nicht im Wege.

um eine rasche antwort ob ich mir nun ernsthaft sorgen machen muss bzw. über was mir nun blüht würde ich mich freue.

Mit freundlichen Grüßen,
Fam.Böhm
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Norman Dauskardt hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,



für Ihre Anfrage möchte ich Ihnen danken und diese unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes summarisch wie folgt beantworten:



Als Käufer haben Sie in jedem Fall die Pflicht, die Ratenzahlungen rechtzeitig zu leisten.





Sind Sie dieser Pflicht nicht nachgekommen, so kann die Bank den Vertrag gegebenenfalls kündigen und den Wagen als Eigentümerin heraus verlangen, da Sie sich zumeist den Wagen zur Sicherheit hat übereignen lassen (dies ist die übliche Vorgehensweise bei Ratenkaufverträgen).




Hier wäre jedoch genau zu prüfen, ob die Bank vor der Kündigung wirksam ein letzte Zahlungsfrist gesetzt hat. Ohne eine Zahlungsfrist kann die Kündigung unwirksam sein.




Ein mögliches Bankverschulden bei der Aushändigung des Fahrzeugbriefs kann für das Strafverfahren der Unterschlagung eine Rolle spielen. Für die Kündigung sind jedoch Ihre Ratenzahlungen maßgeblich.




Ich empfehle Ihnen dringend, die Angelegenheit unter Vorlage der maßgeblichen Dokumente (z.B. Zahlungsforderungen der Bank) an einen Rechtsanwalt zu übergeben, der die Sache konkret prüft, gegebenenfalls mit der Bank über eine Fortführung des Vertrags verhandelt und Ihre Interessen in dem Strafverfahren prüft.




Mit freundlichen Grüßen






Norman Dauskardt



- Rechtsanwalt -






PS.: Ich bitte Sie höflich, diese Antwort zu akzeptieren, wenn Ihre Frage vollumfänglich beantwortet wurde.
Experte:  Rechtsanwalt Norman Dauskardt hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,



meine Antwort haben Sie bisher nicht akzeptiert. Ich möchte Sie daher nochmals höflich bitten, die Antwort zu akzeptieren und mich für meinen Rat zu bezahlen.



Sollten Fragen nach meiner Antwort offen geblieben sein, können Sie gern um deren Beantwortung bitten.






Mit freundlichen Grüßen






Norman Dauskardt



- Rechtsanwalt -





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