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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3445
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Halloich selber bin vor 4 jahren nach d nemrk ausgewandert

Kundenfrage

Hallo
ich selber bin vor 4 jahren nach dänemrk ausgewandert mit der familie. mein sohn ist mit 18 jahren zurück nach deutschland. hat bis jetzt bafög bekommen aber die schule ist beendet. er ist jetzt 20 und muss jetzt hartz 4 beantragen. er wohnt in einer 1-zimmer wohnung,43,5qm....aber dort soll er jetzt ausziehen da die mete zu hoch ist. da man ihn aber nicht zwingen kann bei mir im ausland zu leben möchte ich wissen ob es da sonderrechte für ihn in der miethöhe gibt...denn in noch weniger als 1 zimmer kann man ja nicht wohnen.
Manuela brust

der mietbetrag (kaltmiete) für meinen sohn darf 188€ nicht übersteigen...die derzeitige miete ist 220,37€ (Kaltmiete)

dann hab ich noch den modernisierungszuschlag von 4,89 Betribskostenvorauszahlung von 61,05 und heizkostenvorauszahlung von 39,87 und so komm ich dann auf die warmmiete
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Ihr Sohn hat Anspruch auf Zahlung angemessener Kosten für Unterkunft und Heizung. Was angemessen ist, ist von Region zu Region verschieden. Es lohnt sich, hier nochmal genau beim kommunalen Träger nachzuhaken, wie dieser auf 188 EUR Kaltmiete als angemessene Kosten kommt. Für ein städitsches Umfeld zum Beispiel erschiene dies sehr niedrig angesetzt. Zu bedenken ist allerdings, dass für Leistungsbezieher unter 25 Jahren eine geringere Mietobergrenze als normal gilt.

Es gibt leider auch in Ihrer speziellen Situation keine Sonderregelungen bei der Höhe der Mietkosten. Zwar kann Ihrem Sohn nicht zugemutet werden, zu Ihnen nach Dänemark zu ziehen. Wohl aber wird es vom kommunalen Träger als ihm zumutbar erachtet, eine günstigere Wohnung zu suchen.

Nur wenn Ihrem Sohn kein Vorwurf dafür zu machen ist, dass ihm die Reduzierung der Unterkunftskosten nicht gelingt, etwa bei einer schwierigen Wohnungsmarktlage, haben die Kostenträger auch unangemessen hohe Unterkunftskosten zu tragen.


Verändert von RA Krueger am 21.06.2010 um 22:11 Uhr EST

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